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Jenseits von Sein und Zeit

  • Kartonierter Einband
  • 436 Seiten
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Wer vielen Zielen zugleich nachstrebt, Hiuft Gefahr, kein ein ziges zu erreichen. Der Verfasser ware geme der Entwicklung des Phil... Weiterlesen
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Beschreibung

Wer vielen Zielen zugleich nachstrebt, Hiuft Gefahr, kein ein ziges zu erreichen. Der Verfasser ware geme der Entwicklung des Philosophen Levinas im einzelnen nachgegangen. Er hatte geme die Beziehungen von dessen Denken zu der Philosophie Spinozas, Descartes', Kants, Bubers und Franz Rosenzweigs zum Gegen stand besonderer Studien gemacht. Er hatte am liebsten das ge samte Schrifttum von Levinas in seine Betrachtungen einbezo gen. Dies alles ware moglich gewesen - aber nicht gleichzeitig, nicht im Rahmen ein und derselben Publikation. Es galt daher, eine Wahl zu treffen. 1m Hinblick auf die Tatsache, daB Emma nuel Levinas im deutschsprachigen Raum noch vollig unbekannt ist, hat der Verfasser den EntschluB gefaBt, ein einfuhrendes Werk zu schreiben. Er hat seine Aufgabe darin gesehen, den deutschsprachigen Leser mit Levinas' urspriinglicher und tief sinniger, aber schwer zuganglicher Philosophie vertraut zu ma chen. Darum hat er zahlreiche Publikationen von Levinas, die exegetischer und literarischer Art sind oder sich auf Einzel personlichkeiten und Ereignisse der Zeit beziehen, nur insofeme beriicksichtigt, als sie geeignet sind, das philosophische Anliegen zu verdeutlichen. Levinas tritt mit seinem Anliegen in den beiden philosophi schen Hauptwerken "Totalite et Infini. Essai sur l'Exteriorite" ["Totalitat und Unendlichkeit. Versuch iiber die Exterioritat"Jl und "Autrement qu'etre ou au-dela de l'essence" ["Anders als sein oder jenseits des ,Wesen'''J2 hervor. In ihnen findet der 1 Reihe "Phaenomenologica" No. 8, Den Haag 1961 - im Folgenden abgekurzt: TI. 2 Reihe "Phaenomenologica" No.

Klappentext

Wer vielen Zielen zugleich nachstrebt, Hiuft Gefahr, kein ein­ ziges zu erreichen. Der Verfasser ware geme der Entwicklung des Philosophen Levinas im einzelnen nachgegangen. Er hatte geme die Beziehungen von dessen Denken zu der Philosophie Spinozas, Descartes', Kants, Bubers und Franz Rosenzweigs zum Gegen­ stand besonderer Studien gemacht. Er hatte am liebsten das ge­ samte Schrifttum von Levinas in seine Betrachtungen einbezo­ gen. Dies alles ware moglich gewesen - aber nicht gleichzeitig, nicht im Rahmen ein und derselben Publikation. Es galt daher, eine Wahl zu treffen. 1m Hinblick auf die Tatsache, daB Emma­ nuel Levinas im deutschsprachigen Raum noch vollig unbekannt ist, hat der Verfasser den EntschluB gefaBt, ein einfuhrendes Werk zu schreiben. Er hat seine Aufgabe darin gesehen, den deutschsprachigen Leser mit Levinas' urspriinglicher und tief­ sinniger, aber schwer zuganglicher Philosophie vertraut zu ma­ chen. Darum hat er zahlreiche Publikationen von Levinas, die exegetischer und literarischer Art sind oder sich auf Einzel­ personlichkeiten und Ereignisse der Zeit beziehen, nur insofeme beriicksichtigt, als sie geeignet sind, das philosophische Anliegen zu verdeutlichen. Levinas tritt mit seinem Anliegen in den beiden philosophi­ schen Hauptwerken "Totalite et Infini. Essai sur l'Exteriorite" ["Totalitat und Unendlichkeit. Versuch iiber die Exterioritat"Jl und "Autrement qu'etre ou au-dela de l'essence" ["Anders als sein oder jenseits des ,Wesen'''J2 hervor. In ihnen findet der 1 Reihe "Phaenomenologica" No. 8, Den Haag 1961 - im Folgenden abgekurzt: TI. 2 Reihe "Phaenomenologica" No.



Inhalt

Abschnitt A Jenseits Der Totalität.- I. Kapitel Von Demselben Zum Anderen.- § 1. Das metaphysische Verlangn.- § 2. Exteriorität, Trennung und Ich.- § 3. Egoismus und Alterität.- § 4. Metaphysik als erste Philosophie.- § 5. Antlitz und Gespräch.- § 6. Eine dritte Philosophie.- § 7. Rehabilitierung der Innerlichkeit.- § 8. Atheistischer Egozentrismus und Hinwendung zum absolut Anderen.- § 9. Metaphysik des Gesprächs.- § 10. Die ethische Dimension des Gesprächs.- § 11. Die religiöse Dimension des Gesprächs.- § 12. Die in Frage gestellte Freiheit.- § 13. Das entzaubernde Wort.- § 14. Jenseits der monistischen Totalität.- § 15. Erschaffung aus dem Nichts.- II. Kapitel Von Einer Philosophischen Anthropologie Zur Ethik.- § 16. Warum philosophische Anthropologie?.- § 17. Das Ich des Genusses.- § 18. Einzigkeit, Selbstheit und Pluralität.- § 19. Kritik der vorstellenden Intentionalität.- § 20. Die Intentionalität des "Lebens von...".- § 21. Genießen als Baden im Element.- § 22. Die sinnliche Empfindung.- § 23. Wonung und Ökonomie.- § 24. Intimität und Weiblichkeit.- § 25. Metaphysik der Gastlichkeit.- § 26. Wort und Werk.- III. Kapitel Vernunft Und Sittliche Verantwortung.- § 27. Der Begriff des ethischen Widerstandes.- § 28. Antlitz und vernünftiger Diskurs.- § 29. Kritische Waffengänge.- § 30. Der Andere und die Anderen.- VI. Kapitel Über Die geschichte Hinaus.- § 31. Pluralität als Krieg und als Kommerzium.- § 32. Wille und Leib.- § 33. Wille und religiöse Innerlichkeit.- § 34. Tod, Leiden und "Ge-duld".- § 35. Das Urteil über die Geschichte.- § 36. Das göttliche Urteil.- Abschnitt B Jenseits Der Zeit.- I. Kapitel Erotik Und Fruchtbarkeit.- § 37. Von einer metaphysischen Ethik zu einer Philosophie der Fruchtbarkeit.- § 38. Ambiguität und Geheimnis der Liebe.- § 39. Jenseits von Phänomenologie und Philosophie der Person.- § 40. Der metaphysische Sinn der Fruchtbarkeit.- § 41. Generativität und Gemeinschaft.- II. Kapitel Zeitigung Und Zeitlichkeit.- § 42. Zeitigung als stets erneutes Beginnen.- § 43. Der Begriff der Infinition.- § 44. Originalität von Levinas' Philosophie der Zeitlichkeit.- § 45. Fruchtbarkeit und Eschatologie.- III. Kapitel Immutabilität Oder Unendliche Zeitlichkeit?.- § 46. Das Eschaton und die absolute Zukunft.- § 47. Die Transzendenz Gottes in neuer Sicht.- § 48. Übergang in die Zeit des Anderen.- § 49. Spur und absolute Vergangenheit.- § 50. Ambiguität der Offenbarung.- § 51. Illeität.- § 52. Religionsphilosophisches Postscriptum.- Abschnitt C Jenseits Des Seins.- I. Kapitel Die Kehre Im Denken Von Levinas.- § 53. Das Andere in Bezug auf das Sein.- § 54. Jenseits des ,Wesens'.- § 55. Das "es gibt".- § 56. Ontologische Differenz in verschiedener Sicht.- § 57. Das Gottesproblem im Licht der ontologischen Differenz.- § 58. Das "esse" als Interesse.- § 59. Der französische Strukturalismus.- § 60. Eine Rezension, die zu denken gibt.- § 61. Engagiertes Philosophieren.- II. Kapitel Umdeutung Der Phänomenologischen Ontologie.- § 62. Die Frage der Frage.- § 63. Der Andere in Demselben.- § 64. Um den ontologischen Status der Subjektivität.- § 65. Empfindung, Zeitigung und Sein.- § 66. Rede, Zeitigung und Sein.- § 76. Das (Aus-)Gesagte als Kerygma.- § 68. Das (Aus-)Gesagte und das Sagen.- § 69. Die Reduktion.- § 70. Der ethische Grund des Sagens.- § 71. Leiblichkeit und "Ge-duld".- § 72. "Ge-duld" und Zeitlichkeit.- § 73. "Subjektion" des Subjektes.- § 74. Unizität ohne Identität.- § 75. Der Humanismus des anderen Menschen.- III. Kapitel Nähe Des Nächsten.- § 76. Nähe als räumliche und als soziale Beziehung.- § 77. Differenz ohne Indifferenz.- § 78. Erkenntnis und Besessenheit.- § 79. Nähe und Antlitz.- § 80. Nähe als Spur des Unendlichen.- § 81. Von der Ontologie zum Tode Gottes.- § 82. Grenzen von Theorie und Teleologie.- § 83. Die Ethik als Zugang zu Gott.- IV. Kapitel Die Stellvertretung.- § 84. Ontologie des Bewußtseins oder "an-archisches" Denken?.- § 85. Die auf sich selbst zurückgeworfene Subjektivität.- § 86. Von dem "Sich" der Passivität zur Stellvertretung.- §87. Ohne formale Identität.- § 88. Die Freiheit des Opfers.- § 89. Umkehr des ,Wesens'.- § 90. Verantwortung und Auserwählung.- § 91. Endliche Freiheit, Pluralismus und Universalität des Ich.- § 92. Eine Sicht auf Kant.- V. Subjektivität Und Verherrlichung Des Unendlichen.- § 93. Stellvertretung und Bedeutung.- § 94. Die Glorie des Unendlichen.- § 95. Sprechen als Bezeugen.- § 96. Prophetentum.- § 97. Das "außer-ordentliche" Wort.- § 98. Der Sinn des Doppelsinnes.- § 99. Skepsis und Diachronie.- § 100. Die durch den Dritten gestörte Nähe.- § 101. Die Skepsis des Diskurses.- § 102. Das "es gibt" und der Sinn.- VI. Kapitel Ausbruch Aus Dem ,Wesen'.- § 103. Das Schaudern.- § 104. Die Ironie des ,Wesens'.- § 104. Kennen, doch nicht anerkennen.- Kritische Betrachtungen.- Anhang I Biographie.- Anhang II Selektive Bibliographie.- Anhang III Glossar.- Namenregister.

Produktinformationen

Titel: Jenseits von Sein und Zeit
Untertitel: Eine Einführung in Emmanuel Levinas' Philosophie
Autor:
EAN: 9789400997226
ISBN: 978-94-009-9722-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Netherlands
Genre: 20. & 21. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 436
Gewicht: 619g
Größe: H233mm x B156mm x T27mm
Jahr: 2011
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1978

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