

Beschreibung
Was sind Krankheit und Gesundheit, was Macht und Unterdruckung? Sophia Sußmilch (geb. 1983 in Dachau, lebt und arbeitet in Berlin) schafft mit ihrem multimedialen Ansatz eigenwillige Welten in der Verbindung von Malerei, Skulptur, Installation, Performance un...Was sind Krankheit und Gesundheit, was Macht und Unterdruckung?
Sophia Sußmilch (geb. 1983 in Dachau, lebt und arbeitet in Berlin) schafft mit ihrem multimedialen Ansatz eigenwillige Welten in der Verbindung von Malerei, Skulptur, Installation, Performance und Video. Ob in naiver und psychedelischer Manier gemalte, hangende Bruste, die Alphornern gleichen, aus Keramik gefertigte Ani, die wie Vogelschwarme die Museumswand einnehmen, oder aber Selbstdarstellungen mit allerlei Requisite und immer nackt: In ihrer agitierenden Direktheit ubertragen Sußmilchs Arbeiten tiefgreifende asthetische Erfahrungen zu Schonheitsidealen, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Normen auf die Leinwand, das Fotopapier und in den Ausstellungsraum.
Fur das Sanatorium Sußmilch transformiert die Kunstlerin fur einen Monat das Francisco Carolinum Linz in ihr eigenes klinisches Universum eine Mischung aus Psychiatrie und verkommenem Prinzessinnenschloss. Ein riesiges mit meterlangen Kunsthaaren verziertes und einer Vagina ahnelndem Bett bildet das Zentrum ihrer illustren Klinik und wird zur Buhne fur Sußmilchs Auseinandersetzung mit den Themen Pflege, Krankheit, Frausein und Patriarchat. Neben der Fertigstellung dieses Mobiliars bestimmt ein strikter Tagesablauf das Projekt. Im Kern stehen Gesprache mit 25 Frauen. Anhand von 25 Fragen erstellt Sußmilch ihre eigene Weltlosungsformel, die leitend fur die gleichnamige Publikation ist. Tagebucheintrage und weitere Materialien erganzen die Gesprache. Mit einer Einfuhrung von der Kunsthistorikerin Gabriele Spindler und einem Gesprach zwischen Clemens J. Setz und der Kunstlerin.
What Are Illness and Health, What Power and Oppression?
Sophia Sußmilch (b. Dachau, 1983; lives and works in Berlin) pursues a multimedia creative approach, fabricating eccentric worlds that blend painting and sculpture, installation, performance, and video art. Pendulous breasts painted in a naive and psychedelic style that look like alphorns; ceramic anuses that populate the museum's wall like flocks of birds; self-portraits with all sorts of props, always stark naked: in their agitational directness, Sußmilch's works transmit profound aesthetic experiences that reflect beauty ideals, gender roles, and social norms to the canvas, the photographic paper, and into the exhibition space.
For her monthlong Sanatorium Sußmilch, the artist transforms the Francisco Carolinum Linz into her own clinical universea mix of psychiatry and run-down princess palace. Kitted out with yard after yard of artificial hair, a giant bed that resembles a vagina forms the center of her illustrious clinic and serves as the stage for Sußmilch's engagement with the themes of care, illness, womanhood, and patriarchy. The work of finishing the furniture is one key aspect of the project; the other is a tightly organized daily schedule, which centers on conversations with twenty-five women. Probing twenty-five questions, Sußmilch devises her own global-solution formula, which structures the publication of the same title. Diary entries and other materials complement the conversations. With an introduction by the art historian Gabriele Spindler and a conversation between the artist and Clemens J. Setz.
Klappentext
Was sind Krankheit und Gesundheit, was Macht und Unterdrückung?
Sophia Süßmilch (geb. 1983 in Dachau, lebt und arbeitet in Berlin) schafft mit ihrem multimedialen Ansatz eigenwillige Welten in der Verbindung von Malerei, Skulptur, Installation, Performance und Video. Ob in naiver und psychedelischer Manier gemalte, hängende Brüste, die Alphörnern gleichen, aus Keramik gefertigte Ani, die wie Vogelschwärme die Museumswand einnehmen, oder aber Selbstdarstellungen mit allerlei Requisite und immer nackt: In ihrer agitierenden Direktheit übertragen Süßmilchs Arbeiten tiefgreifende ästhetische Erfahrungen zu Schönheitsidealen, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Normen auf die Leinwand, das Fotopapier und in den Ausstellungsraum.
Für das Sanatorium Süßmilch transformiert die Künstlerin für einen Monat das Francisco Carolinum Linz in ihr eigenes klinisches Universum - eine Mischung aus Psychiatrie und verkommenem Prinzessinnenschloss. Ein riesiges mit meterlangen Kunsthaaren verziertes und einer Vagina ähnelndem Bett bildet das Zentrum ihrer illustren Klinik und wird zur Bühne für Süßmilchs Auseinandersetzung mit den Themen Pflege, Krankheit, Frausein und Patriarchat. Neben der Fertigstellung dieses Mobiliars bestimmt ein strikter Tagesablauf das Projekt. Im Kern stehen Gespräche mit 25 Frauen. Anhand von 25 Fragen erstellt Süßmilch ihre eigene Weltlösungsformel, die leitend für die gleichnamige Publikation ist. Tagebucheinträge und weitere Materialien ergänzen die Gespräche. Mit einer Einführung von der Kunsthistorikerin Gabriele Spindler und einem Gespräch zwischen Clemens J. Setz und der Künstlerin.
What Are Illness and Health, What Power and Oppression?
Sophia Süßmilch (b. Dachau, 1983; lives and works in Berlin) pursues a multimedia creative approach, fabricating eccentric worlds that blend painting and sculpture, installation, performance, and video art. Pendulous breasts painted in a nai ve and psychedelic style that look like alphorns; ceramic anuses that populate the museum's wall like flocks of birds; self-portraits with all sorts of props, always stark naked: in their agitational directness, Süßmilch's works transmit profound aesthetic experiences that reflect beauty ideals, gender roles, and social norms to the canvas, the photographic paper, and into the exhibition space.
For her monthlong Sanatorium Süßmilch, the artist transforms the Francisco Carolinum Linz into her own clinical universe-a mix of psychiatry and run-down princess palace. Kitted out with yard after yard of artificial hair, a giant bed that resembles a vagina forms the center of her illustrious clinic and serves as the stage for Süßmilch's engagement with the themes of care, illness, womanhood, and patriarchy. The work of finishing the furniture is one key aspect of the project; the other is a tightly organized daily schedule, which centers on conversations with twenty-five women. Probing twenty-five questions, Süßmilch devises her own global-solution formula, which structures the publication of the same title. Diary entries and other materials complement the conversations. With an introduction by the art historian Gabriele Spindler and a conversation between the artist and Clemens J. Setz.
Zusammenfassung
Was sind Krankheit und Gesundheit, was Macht und Unterdruckung?
Sophia Sußmilch (geb. 1983 in Dachau, lebt und arbeitet in Berlin) schafft mit ihrem multimedialen Ansatz eigenwillige Welten in der Verbindung von Malerei, Skulptur, Installation, Performance und Video. Ob in naiver und psychedelischer Manier gemalte, hangende Bruste, die Alphornern gleichen, aus Keramik gefertigte Ani, die wie Vogelschwarme die Museumswand einnehmen, oder aber Selbstdarstellungen mit allerlei Requisite und immer nackt: In ihrer agitierenden Direktheit ubertragen Sußmilchs Arbeiten tiefgreifende asthetische Erfahrungen zu Schonheitsidealen, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Normen auf die Leinwand, das Fotopapier und in den Ausstellungsraum.
Fur das Sanatorium Sußmilch transformiert die Kunstlerin fur einen Monat das Francisco Carolinum Linz in ihr eigenes klinisches Universum eine Mischung aus Psychiatrie und verkommenem Prinzessinnenschloss. Ein riesiges mit meterlangen Kunsthaaren verziertes und einer Vagina ahnelndem Bett bildet das Zentrum ihrer illustren Klinik und wird zur Buhne fur Sußmilchs Auseinandersetzung mit den Themen Pflege, Krankheit, Frausein und Patriarchat. Neben der Fertigstellung dieses Mobiliars bestimmt ein strikter Tagesablauf das Projekt. Im Kern stehen Gesprache mit 25 Frauen. Anhand von 25 Fragen erstellt Sußmilch ihre eigene Weltlosungsformel, die leitend fur die g…