

Beschreibung
EA: Frankfurt am Main: Frankfurter Verlagsanstalt 1991; Übernahme 2007 »Dieser an Glanzstücken wahrlich nicht arme Band von Ror Wolf, diese sprunghafte und ziellos ausufernde Odyssee ist eben das, was Ernst Jandl vor Jahren Arno Schmidts Karl-May-Buch ins Impr...EA: Frankfurt am Main: Frankfurter Verlagsanstalt 1991; Übernahme 2007
»Dieser an Glanzstücken wahrlich nicht arme Band von Ror Wolf, diese sprunghafte und ziellos ausufernde Odyssee ist eben das, was Ernst Jandl vor Jahren Arno Schmidts Karl-May-Buch ins Impressum schrieb: ein Spaß im Walfischformat.«
Hans-Horst Henschen, Süddeutsche Zeitung
Unfassbares und Alltägliches, Unerklärliches, und Gewohntes: »Nachrichten aus der bewohnten Welt« versammelt zahlreiche Prosatexte und einen Roman.
Ror Wolf erzählt von denAusschweifungen in Melleund überWahrheit und Wirklichkeit in Prüm. Wir lernen dieWortlosigkeit der Alpenkennen und dieErfahrungen und Enttäuschungen von sieben Eisenbahnreisenden auf dem Weg nach Norden. Es treten auf:Max Ramm, ein verhältnismäßig gefährlicher Mensch,Der musikalische Betrüger Kobermann,Klomm,Eine unerwartete ErscheinungsowieDer Italiener Bufanti.
Ror Wolfs Prosa ist einzigartig, immer überraschend, eigenwillig und hintergründig. Ror Wolf entführt und verführt den Leser: in unbekannte Gegenden, zu ganz anderen Menschen, zum Lesen einer Prosa, die süchtig macht, der man erliegt: »Jemand sagte mir eines Tages, ein Mann namens Stubb sei in Pisa gewesen, in dieser bekannten und ihres berühmten Turmes wegen gerne besuchten Stadt. Ich glaube diese Geschichte nicht; ich habe mich etwa zur gleichen Zeit dort aufgehalten und Stubb nicht gesehen. Dennoch, ich liebe diese Geschichte und erzähle sie hin und wieder ganz gern.«
»Bizarre Abenteuer, seltsame Fälle, nie gehörte Todesarten und vor allem ganz viele Männer, die über den Globus hetzen, auftauchen und verschwinden, Universalgenies, Versager, gesuchte Verbrecher und Detektive in knatternden Regenmänteln. Natürlich hat auch er seine Kunstgriffe und Erzähltricks, nur sind es andere als die üblichen. Ror Wolfs bewohnte Welt ist zu entdecken, ein bitterernster Spaß, hart am Grausigen und dabei so spielerisch leicht, so unterhaltsam kunstfertig.«
Gisela Ullrich, Stuttgarter Nachrichten
»Ein hochkomplexes, außerordentlich sorgfältig strukturiertes Buch der ungewöhnlichen Geschichten.«Frank Schirrmacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung»Ein Geschichtenerfinder par excellence! Es wird gerannt und gerannt, geschossen, geflohen, bis nach Amerika, wunderbare Satzgirlanden eines Luftklavierspielers«, atemberaubende Prosa.«Hajo Steinert, Rheinischer Merkur
Autorentext
Ror Wolf, geboren 1932 in Saalfeld/Thüringen, gestorben 2020 in Mainz. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (1988), dem Bremer Literaturpreis (1992), dem Heimito-von-Doderer-Literaturpreis (1996), dem Staatspreis des Landes Rheinland-Pfalz (1997), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2003), dem Preis Hörbuch des Jahres 2006, dem Preis Hörspiel des Jahres 2007, dem Friedrich-Hölderlin-Preis (2008), dem Günter-Eich-Preis (2015), Schiller-Gedächtnispreis (2016) und der Rainer-Malkowski-Preis (2018).
Klappentext
Unfassbares und Alltägliches, Unerklärliches, und Gewohntes: NACHRICHTEN AUS DER BEWOHNTEN WELT versammelt zahlreiche Prosatexte und einen Roman. Ror Wolf erzählt von den AUSSCHWEIFUNGEN IN MELLE und über WAHRHEIT UND WIRKLICHKEIT IN PRÜM. Wir lernen die WORTLOSIGKEIT DER ALPEN kennen und die ERFAHRUNGEN UND ENTTÄUSCHUNGEN VON SIEBEN EISENBAHNREISENDEN AUF DEM WEG NACH NORDEN. Es treten auf: MAX RAMM, EIN VERHÄLTNISMÄSSIG GEFÄHRLICHER MENSCH, DER MUSIKALISCHE BETRÜGER KOBERMANN, KLOMM, EINE UNERWARTETE ERSCHEINUNG sowie DER ITALIENER BUFANTI. Ror Wolfs Prosa ist einzigartig, immer überraschend, eigenwillig und hintergründig. Ror Wolf entführt und verführt den Leser: in unbekannte Gegenden, zu ganz anderen Menschen, zum Lesen einer Prosa, die süchtig macht, der man erliegt: "Jemand sagte mir eines Tages, ein Mann namens Stubb sei in Pisa gewesen, in dieser bekannten und ihres berühmten Turmes wegen gerne besuchten Stadt. Ich glaube diese Geschichte nicht; ich habe mich etwa zur gleichen Zeit dort aufgehalten und Stubb nicht gesehen. Dennoch, ich liebe diese Geschichte und erzähle sie hin und wieder ganz gern."
Inhalt
Wichtige Aufschlüsse über das Rätsel von GochDer Kellner und der DamenschneiderAm Rande der FassungDas Ende der fremden VerhältnisseTief im Süden Gefrierende NässeEinige Gründe, den Kopf hängen zu lassenDie vorübergehende Abschaffung der SchwierigkeitenAm Nachmittag des folgenden TagesVersuche, die Ruhe zu bewahrenEine passende Gelegenheit zum SchweigeDie Entwicklung des Kartenspiels oder nicht einmal dasDas Leben geht weiterEin unvermeidliches Schicksal in SchopfheimEin greifbares Beispiel für die Zustände in SchlitzGar nichtsDer Wind, der Regen oder irgend etwasGewisse Ungewissheiten in XMeyerheims UntersuchungenDie Macht des GesangsDer Bart die BärteNächtliches AufschreienIn der schönen Umgebung von LeerDie Nachteile des wirklichen LebensDie Folgen der WorteAusschweifungen in MelleWahrheit und Wirklichkeit in PrümDie Wortlosigkeit in den AlpenNach Einbruch der DämmerungErfahrungen und Enttäuschungen von sieben Eisenbahnreisenden auf dem Weg nach NordenIm Gebiet der schweren VerbrechenMax Ramm, ein verhältnismäßig gefährlicher MenschAus dem Bahnhofsleben von BernEin Opfer der VerhältnisseEtwa zwei Stunden späterDer musikalische Betrüger KobermannDie Gewalt der MusikDer tote LokomotivführerDie große Kaltluftglocke über MainzMusikalische Vorfälle in LinzDer Anfang der FinsternisDas indische Vorüber iegenUnruhe in KruftReisebeschreibungDie Verhinderung des SchlimmstenDie Gesellschaft der BredouilleAussicht auf weitere EreignisseSchreienIm Schutz der DunkelheitHerr R aus KEin Chinese in KölnFeuerIn AlabamaEin entsetzlicher Fall in Paris, im letzten AugustKlomm, eine unerwartete ErscheinungDer Italiener BufantiGambas TheaterSchreckliche VerhältnisseDie Ruhe, der Mond und der TodMax Masal, der Mann hinter dem MundGeräusche in LaaxAn einer anderen Stelle der WeltDas letzte Ende des TagesIn der Mitte der NachtJenkins, Parker - oder irgendein andererKrott oder die Zählung der Chinesen in ChicagoIm mondlosen OlmDer Forscher FischerNachrichten aus der bewohnten Welt