Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Die helle Kammer

  • Kartonierter Einband
  • 137 Seiten
(1) Bewertungen ansehen
Bewertungen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
(16) LovelyBooks.de Bewertung
LovelyBooks.de Bewertung
(4)
(4)
(5)
(2)
(1)
powered by 
Die Photographie ist ein Bild ohne Code - obwohl Codes selbstverständliche ihre Lektüre steuern. Sie hat etwas Tautologisches: ein... Weiterlesen
20%
26.90 CHF 21.50
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 2 bis 4 Werktagen.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Die Photographie ist ein Bild ohne Code - obwohl Codes selbstverständliche ihre Lektüre steuern. Sie hat etwas Tautologisches: eine Pfeife ist hier stets eine Pfeife. Deshalb macht der Semiotiker Roland Barthes zum Leitfaden seines letzten Buchs (erschienen 1980) nicht mehr die Wissenschaft der Zeichen, sondern die Faszination, die bestimmte Photos auf ihn ausübten. Was ist das für eine Anziehungskraft, »die etwas in mir zum Klingeln bringt«?»Das Charakteristische der sogenannten fortgeschrittenen Gesellschaften ist dies: sie konsumieren heute Bilder und nicht mehr, wie die früheren Gesellschaften, Glaubensinhalte; sie sind daher liberaler, weniger fanatisch, dafür aber auch 'falscher' (weniger 'authentisch') -«

»Es scheint fast so, als wolle Roland Barthes die Photographie, die für ihn unergründbar bleibt, weil ihre Evidenz so mächtig ist, mit diesem kleinen Buch vor ihrer Verharmlosung retten. Die helle Kammer war Roland Barthes zu Lebzeiten letzte Veröffentlichung. Heute kann man das Büchlein getrost ein Standardwerk über Fotographie nennen.«
Volker Sielaff, Dresdner Neueste Nachrichten 29.08.2009

Autorentext
Roland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er studierte klassische Literatur an der Sorbonne und war danach als Lehrer, Bibliothekar und Lektor in Ungarn, Rumänien und Ägypten tätig. Ab 1960 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études in Paris. 1976 wurde er auf Vorschlag Michel Foucaults ans Collège de France auf den eigens geschaffenen Lehrstuhl »für literarische Zeichensysteme« berufen. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacan. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.

Zusammenfassung
Die Photographie ist ein Bild ohne Code obwohl Codes selbstverständliche ihre Lektüre steuern. Sie hat etwas Tautologisches: eine Pfeife ist hier stets eine Pfeife. Deshalb macht der Semiotiker Roland Barthes zum Leitfaden seines letzten Buchs (erschienen 1980) nicht mehr die Wissenschaft der Zeichen, sondern die Faszination, die bestimmte Photos auf ihn ausübten. Was ist das für eine Anziehungskraft, »die etwas in mir zum Klingeln bringt«? »Das Charakteristische der sogenannten fortgeschrittenen Gesellschaften ist dies: sie konsumieren heute Bilder und nicht mehr, wie die früheren Gesellschaften, Glaubensinhalte; sie sind daher liberaler, weniger fanatisch, dafür aber auch falscher (weniger authentisch) «

Produktinformationen

Titel: Die helle Kammer
Untertitel: Bemerkung zur Photographie
Übersetzer:
Autor:
EAN: 9783518224489
ISBN: 978-3-518-22448-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Lexika & Nachschlagewerke
Anzahl Seiten: 137
Gewicht: 379g
Größe: H221mm x B141mm x T17mm
Veröffentlichung: 07.10.2009
Jahr: 2009
Auflage: 2. A.
Land: DE

Weitere Produkte aus der Reihe "Bibliothek Suhrkamp"

Band 1448
Sie sind hier.