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Phänomenologie der Entgeisterung

  • Kartonierter Einband
  • 86 Seiten
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In seinem Roman Selige Zeiten, brüchige Welt erzählt Robert Menasse von der fixen Idee des tragikomischen Gelehrten Leo Singer, ei... Weiterlesen
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Beschreibung

In seinem Roman Selige Zeiten, brüchige Welt erzählt Robert Menasse von der fixen Idee des tragikomischen Gelehrten Leo Singer, ein Buch zu schreiben, das die Welt ein letztes Mal umfassend erklärt. Um dieses Buch zustande zu bringen, schreckte Singer auch vor Gewaltverbrechen nicht zurück - und scheiterte dennoch. Robert Menasse hat dieses Buch für seinen Romanhelden geschrieben, die Phänomenologie der Entgeisterung, eine Erzählung, die die Erzähltechniken Hegels noch einmal ernst nimmt.



»Die Phänomenologie der Entgeisterung ... ist ein unmögliches Buch. Denn wenn es wahr wäre (ohne wenn und aber), dann hätte es nicht geschrieben werden können.«
Peter Bürger, DIE ZEIT

Autorentext
Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und ist auch dort aufgewachsen. Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte im Jahr 1980 mit einer Arbeit über den »Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb«. Menasse lehrte anschließend sechs Jahre - zunächst als Lektor für österreichische Literatur, dann als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie - an der Universität São Paulo. Dort hielt er vor allem Lehrveranstaltungen über philosophische und ästhetische Theorien ab, u.a. über: Hegel, Lukács, Benjamin und Adorno. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien.

Klappentext

In seinem Roman Selige Zeiten, brüchige Welt erzählt Robert Menasse von der fixen Idee des tragikomischen Gelehrten Leo Singer, ein Buch zu schreiben, das die Welt ein letztes Mal umfassend erklärt. Um dieses Buch zustande zu bringen, schreckte Singer auch vor Gewaltverbrechen nicht zurück - und scheiterte dennoch. Nun hat Robert Menasse dieses Buch für seinen Romanhelden geschrieben, die Phänomenologie der Entgeisterung, eine Erzählung, die die Erzähltechniken Hegels noch einmal ernst nimmt. Es ist stellenweise eine luzide Hegel-Reflexion und gleichzeitig deren ästhetische Ironisierung: Sie könnte als seriöser diskursiver Text gelesen werden, aber auch als philosophischer Faschingsscherz - gleichzeitig aber bringt dieser Text den Roman Selige Zeiten, brüchige Welt selbst ins Schwingen. Denn seine Fiktionen verweisen nun auf etwas Wirkliches. Das Raffinement dieses poetischen Settings überbietet noch einmal ähnliche Arrangements, wie etwa das von Wolfgang Hildesheimers Marbot. Menasses Roman beschreibt, wie ein erfundenes, philosophisches Buch entsteht, und - das Buch ist da, ein Fall von poetischer Magie also. Ob sie tatsächlich wirkt, muß der Leser entscheiden, der sich nicht nur der Lektüre von Selige Zeiten, brüchige Welt widmet, sondern auch eine Lesung von Leo Singers Phänomenologie der Entgeisterung riskiert.« Konrad Paul Liessmann, manuskripte

Produktinformationen

Titel: Phänomenologie der Entgeisterung
Untertitel: Geschichte des verschwindenden Wissens
Autor:
EAN: 9783518388891
ISBN: 978-3-518-38889-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 86
Gewicht: 86g
Größe: H177mm x B108mm x T6mm
Jahr: 2002
Auflage: 3. A.
Land: DE

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