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Das Einvernehmen

  • Kartonierter Einband
  • 304 Seiten
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Was ist die Grundlage für das Gelingen eines Gesprächs? Dieser Frage geht der Autor in seiner phänomenologischen Theorie des Konse... Weiterlesen
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Beschreibung

Was ist die Grundlage für das Gelingen eines Gesprächs? Dieser Frage geht der Autor in seiner phänomenologischen Theorie des Konsenses nach. Den Ausgangspunkt für seine Antwort bildet eine Auffassung, der zufolge Subjektivität einen Mangelzustand darstellt, welchem durch Kommunikativität abgeholfen wird. Das Interesse des Autors gilt dabei dem kritischen Punkt, inwieweit es möglich ist, in einem solchen verständigungsorientierten Dialog die Äußerungen eines Anderen "treffen" zu können. Das heißt, die Idee des Konsenses stellt ein Einheitsprinzip zur dialogischen Verknüpfung von Äußerungen dar. Weil aber Übereinstimmung durch Verknüpfung dem individuellen Zugriff dauerhaft entzogen bleibt, entsteht Konsens als Einvernehmen aus einem Wechselspiel von Angebot und Ereignis, so lautet die zentrale These. Subjektivität bedarf deshalb einer Einstellung der Gelassenheit, welche neben die Einstellung der Gerichtetheit tritt und der Stimme des Anderen Raum gewährt. Eine solche Idee des Konsenses dient als universalistische Grenznorm von Verstehen und Verständigung, welche die eigene Sicht der Dinge durch die Einbeziehung anderer Sichtweisen zugleich entgrenzt und begrenzt.

Autorentext
Peter Penner, Jahrgang 1955, Lehrer für Geschichte, Gemeinschaftskunde und Ethik an einer beruflichen Schule in Villingen-Schwenningen. Promotion 1995 in Philosophie über Enrique Dussels Befreiungsethik.

Klappentext

Was ist die Grundlage für das Gelingen eines Gesprächs? Dieser Frage geht der Autor in seiner phänomenologischen Theorie des Konsenses nach. Den Ausgangspunkt für seine Antwort bildet eine Auffassung, der zufolge Subjektivität einen Mangelzustand darstellt, welchem durch Kommunikativität abgeholfen wird. Das Interesse des Autors gilt dabei dem kritischen Punkt, inwieweit es möglich ist, in einem solchen verständigungsorientierten Dialog die Äußerungen eines Anderen treffen zu können. Das heißt, die Idee des Konsenses stellt ein Einheitsprinzip zur dialogischen Verknüpfung von Äußerungen dar. Weil aber Übereinstimmung durch Verknüpfung dem individuellen Zugriff dauerhaft entzogen bleibt, entsteht Konsens als Einvernehmen aus einem Wechselspiel von Angebot und Ereignis, so lautet die zentrale These. Subjektivität bedarf deshalb einer Einstellung der Gelassenheit, welche neben die Einstellung der Gerichtetheit tritt und der Stimme des Anderen Raum gewährt. Eine solche Idee des Konsenses dient als universalistische Grenznorm von Verstehen und Verständigung, welche die eigene Sicht der Dinge durch die Einbeziehung anderer Sichtweisen zugleich entgrenzt und begrenzt.

Produktinformationen

Titel: Das Einvernehmen
Untertitel: Grundriss einer phänomenologischen Konsenstheorie
Autor:
EAN: 9783495486641
ISBN: 978-3-495-48664-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Karl Alber
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 304
Gewicht: 419g
Größe: H213mm x B139mm x T22mm
Veröffentlichung: 18.07.2014
Jahr: 2014
Auflage: 1. Auflage

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