

Beschreibung
Wege und Inhalte der Überlieferungen /Ursprünge/Ideogramme /Atreya, Fuxi, Cernunnos; die Wellen des Bartholan /Tabula Smaragdina /Hermes Trismegistos / Texte / Geber asiatische Traditionen / abendländische Alchymisten / Latrochymiker / Einheit, Polarität und d...Wege und Inhalte der Überlieferungen /Ursprünge/Ideogramme /Atreya, Fuxi, Cernunnos; die Wellen des Bartholan /Tabula Smaragdina /Hermes Trismegistos / Texte / Geber asiatische Traditionen / abendländische Alchymisten / Latrochymiker / Einheit, Polarität und der Fluß der Zahlen / Licht und Schatten / Wen und Tao / Säfte und Körperhüllen / Platonische Körper / Die 3 Prinzipien: Sulfur, Merkur und Sal / Dreieck und Goldener Schnitt / Die 5 Elemente / Das Pentagramm / Die 7 Planeten / Complexion und Geschmack / Elementegenese / Das fünfte Element / Äther / Jupiter / Quintessenz / Hun Die Leber und das Einfließen der Kräfte / Signaturen / Joviale Pflanzen nach Cardilucio / Herz und Sonne / Die Vermischung der Planetenkräfte in den Pflanzen / Die Simplicien des Stiers und deren Korrektion / Der Abstieg der Flamme / martiales Feuer / die Geburt Merkurs aus dem Erdelement / Sterntetraeder und die gegenwirkende Feuer-Kraft / Das Ios / Dem Widder zugehörige Körperteile / Zubereitung von Mitteln mit Feuer-Signaturen / Harzbalsam / Schwefel-Leinöl / Rautenbalsam / Dünndarm und Unterscheidungskraft / Das Erdelement / Saturn / Herausforderung und Transformation / Venerische Erde / Den Ziegelbalsam zu bereiten / Darstellung des Pflanzensalzes / Die 5 Arten von Schleim / Lunge und Atmung / Metall und Blut / Merkur in der Pflanzenwelt / Liliensalbe / Susisches Salböl / Die Simplicien des Wassermanns / Das Grün der Natur / Hermes, der Leichtfüßige / Der Weg des Sonnenfunkens /Salpeter / Der Salpetergarten / Erneuerung, Schlange und Ei / Der Archäus des Wassers / Die fünf Aspekte der Feuer-Wassser-Achse (Pitta)/ Mit Feuer vermischte Wässer / Pan Ku in der taoistischen Alchymie / Die Konjunktion von Sonne und Mond / Alchymistisches Laborgerät / Die spagyrische Essenz / Ihre Position in der Heilkunst / Arten der Destillation / Die Quintessenz aus Zittwer und Kampher / Elixir mit dem Salz der Grantapfelkerne / Clissus / Das Elixir Proprietatis / Die fünf Haarkräuter / Die Circulation der Natur / Brüten / Schwärzen / Neugeburt / Darstellung der Edelsteinessenzen / Koralle, Bernstein und Türkis / Signaturen der Kristalle / Der Essig als Menstruum / Pishti, Bhasma und Magisterium / Der Spiritus aus Steinsalz, Vitriol und Salpeter / Die Metalle / Der Sulphur des Goldes / Silber und Blei / Spiritus Saturni / Die Geschichte von König Puranjana - ...
Eine Zusammenschau naturkundlicher Überlieferungen. Vom Wesen der natürlichen Dinge, dem Wirken der fünf Elemente, der Planetenkräfte und der praktischen Anwendung eines zeitlosen Wissensschatzes in Spagyrik und Alchymie. Mit einer Einführung in die Signaturenlehre. Dieses Buch soll dem interessierten Leser zeitloses, hermetisches Denken nahebringen und dazu anregen, das "natürliche Gewebe" ganzheitlich zu betrachten. Wo möglich, wird es auch zur Vertiefung jener Themen beitragen. Dies mag dem Laien im alltäglichen Leben genauso dienlich sein wie dem Praktiker eines der zahlreichen natur- oder heilkundlichen Fachgebiete. Dabei geht es nicht um "Philosophie" und schon gar nicht um "Esoterik" im heutigen Sinne der Worte, sondern eben um einfaches Natur-begreifen. Durch Innehalten und Wahrnehmen wird die Sprache der Natur verständlich.
Vorwort
Das was der Mensch alltäglich übt, in großer Kunst und kleiner Geste, der Ausdruck, ist an sich schon Teil seines Wesens. Ein langer Blick nur kann eine noch viel längere Geschichte erzählen, ein Zeichen mit der Hand über Leben und Tod entscheiden. Der Raum, vom Menschen bewohnt, spricht seine Sprache, die Art des Menschen offenbart die Entfaltung des Geistes in der Natur. Ähnlich drückt sich die Pflanze aus, nur träumerisch und unbewußt. Still erzählt der Blick ihrer Blüte, ihr Standort ist der Raum, den sie bewohnt, und ihr Wachsen gibt Zeichen denen, die es bemerken. Wenn der Mensch auf die Pflanze trifft, dann hält er inne, um ihre Sprache zu verstehen. Er läßt ihr Bild wiederklingen in seinem Innern und beginnt sich zu erinnern. Und je mehr er fähig wird sich zu erinnern an das große Einssein aller Geschöpfe, desto klarer spricht die Pflanze zu ihm vom Geheimnis der Freude, ein Teil des großen Kunstwerkes zu sein, ein Teil des Erdenkörpers und damit auch ein Teil des Menschenkörpers. Als vor vielen Millionen Jahren die ersten Pflanzen das Urmeer verließen, da war es ihre Idee, sich der Menschenwelt hilfreich zu nähern. Diesen ersten Schritt taten die Bärlappe, heraus aus dem nassen Element, besiedelten die felsigen Kontinente und formten riesenhafte Wälder. Zwischen der durchfeuchteten Erde und dem, subtile Feuchte bergenden Luftraum begann sich das Wasserelement auszudrücken durch eine Vielfalt von Formen und Gestalten, zuerst als Flechten, Moose, Farne, und schließlich in den Gräsern, Blütenpflanzen und fruchtschweren Bäumen. Wie nun die erstarrte Erdkruste durch die Formen und Gestalten gelockert und geöffnet wurde, da konnte sich auch der Mensch, der zuvor als Geistwesen seinen künftigen Aufenthalt besuchte, nun endlich seiner physischen Verkörperung nähern und Schritt für Schritt sich mit dem Erdhaften verbinden. Stets folgen auf die Prozesse der Verdichtung solche der Auflösung, damals wie heute, in entsprechender Weise, den Wellen des Meeres gleich, in kurzen Phasen, größeren Zyklen oder epochalen Atemzügen, und so lebte sich das menschliche Wesen in den Erdenkörper hinein. Unvorstellbare Zeiträume - Kulturen hervorbringend und verschlingend, davon die Mythen der Völker erzählen, von den Freuden der sonnigen Hyperboreis, von der Sehnsucht der Lemuren und den grausamen Herrschern Atlantis - wurden von Phasen großen Wandels, oft katastrophaler- Veränderungen unterbrochen. - Um dem Nachklang des heute so geläufigen Wortes Katastrophe seine Bitterkeit zu nehmen, sei auf seinen Ursprung in der griechischen Tragödie hingewiesen, wo es einfach Umwendung bedeutet. In den großen Traditionen werden die vier Erdzeitalter beschrieben, welche sich zyklisch, vergleichbar den Jahreszeiten, im Laufe der Jahrtausende wiederholen. So bezeichnet man das letzte, den Winter, als das Dunkle oder Eiserne Zeitalter, das Kali-Yuga der Veden, welches den ungefähren Zeitabschnitt von der ersten bis zur zweiten Jahrtausendwende beherrschte, während es sich lange vorher schon im Weltgeschehen vorbereitete. Dem Kupfernen Zeitalter, dem Herbst, entspricht etwa das, was wir heute Antike nennen, dem Silbernen, dem Sommer, die spätere atlantische Epoche oder die Jungsteinzeit, und der Zustand des Goldenen Zeitalters, des Frühlings, entzieht sich fast vollständig unseren Ahnungen und Erinnerungen. Er kann vielleicht auf hunderttausend Jahre zurückdatiert werden. Was das jetzige Goldene Zeitalter, in welches die Menschheit seit einigen Jahrzehnten eintritt, bringen wird, werden wir, nachdem die Wirren der Übergangsphase - des Umwendens - abgeklungen sind, zum Teil noch erleben. Die Zeit selbst enthüllt während solch langer Epochen ihre relative Qualität. Sie entpuppt sich, bei genauerem Betrachten, als eine an die Materie gebundene Energieform, vergleichbar der Elektrizität und all den anderen uns bekannten Energieformen, nur sehr viel subtiler und mächtiger, aber dennoch relativ und veränderlich. In einem goldenen Zeitalter vergeht sie fast gar nicht, beschleunigt dann langsam im silbernen, noch mehr im kupfernen, und dann nimmt sie während des kurzen eisernen Zeitalters dermaßen an Geschwindigkeit, oder besser an Dichte zu, daß sie sich an dessen Ende gewissermaßen selbst einholt und überschlägt, was stets zu großen Auflösungsprozessen (skr: Pralaya), gigantischen Umwälzungen oder Bewußtseinssprüngen im Menschen führt. Der Reigen der Zeitalter im Laufe von Millionen von Jahren hängt unmittelbar mit der Entwicklung des Menschen, der Erde und des Kosmos zusammen. Von Anfang an war der Mensch damit befaßt, die Erde zu bewohnen, als Gast, und sich von ihr zu lösen zu seiner Zeit. Und damit lebte er sich auch hinein in den erdhaft stofflichen Körper, und durch diesen hatte er zu handeln, mit den Dingen d…