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Politische Steuerung durch Sanktionen?

  • Kartonierter Einband
  • 163 Seiten
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Olaf Poeschke studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentliches Recht an den Universitäten Freiburg, Sciences Po Paris un... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext
Olaf Poeschke studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentliches Recht an den Universitäten Freiburg, Sciences Po Paris und dem Moskauer Staatsinstitut für internationale Beziehungen. Er ist derzeit als Frankreichreferent im Auswärtigen Amt tätig.

Klappentext
Sanktionen sind ein bevorzugtes Instrument post-bipolarer Weltpolitik. Obwohl zahlreiche Einzelaspekte der Thematik von Politikwissenschaftlern und Juristen eingehend untersucht und in Öffentlichkeit und Expertenkreisen kontrovers diskutiert wurden, fehlt bislang eine umfassende Studie.

Olaf Poeschke präsentiert eine Untersuchung, die die Bandbreite sanktionspolitischer Instrumente und beteiligter Akteure systematisch erschließt. Wie lässt sich, so die steuerungstheoretische Ausgangsfrage, die gegenwärtige Sanktionspraxis am schlüssigsten begreifen? Als Beitrag zur Ausbildung globaler Normen im Sinne einer Global Governance? Als Interessenpolitik realistischer Manier? Oder als Kommunikationsform sui generis, mit der in unterschiedlichen funktionalen Zusammenhängen unterschiedlich operiert wird?

Mittels einer ungewöhnlichen, über gängige Unterscheidungen hinausgehenden Sanktionstypologie setzt sich der Autor mit den zentralen Themen der Debatte auseinander: Sind multilaterale Sanktionen effektiver als unilaterale? Welche Rolle spielen internationale Organisationen? Was erschwert kooperatives Verhalten bei Sanktionsvorhaben? Ergebnis ist eine neuartige Interpretation der gegenwärtigen Sanktionspraxis, in deren Zentrum immer wieder das Spannungsverhältnis von Verrechtlichung und Selbstermächtigung steht.


Zusammenfassung
Olaf Poeschke untersucht die gegenwärtige Sanktionspraxis und geht einigen zentralen Themen nach: Sind multilaterale Sanktionen effektiver als unilaterale? Welche Rolle spielen internationale Organisationen? Was erschwert kooperatives Verhalten bei Sanktionsvorhaben? Ergebnis ist eine neuartige Interpretation der aktuellen Sanktionspraxis, in deren Zentrum immer wieder das Spannungsverhältnis von Verrechtlichung und Selbstermächtigung steht.

Inhalt
I. Aktualität und Novität gegenwärtiger Sanktionspolitik.- II. Erkenntnisinteresse und theoretisches Geschirr.- 1. Steuerung zwischen Global Governance und Autopoiesis.- 2. Sanktionen Begriffsbestimmung und Typologie.- 3. Analyseraster und Erkenntnisinteresse.- III. Sanktionen als Instrument (post)internationaler Politik.- 1. Der Staat als Steuerungsagent in Sanktionsfragen.- 1.1 Warum und wann greifen Staaten zu Sanktionen? Überblick.- 1.2 Erklärungsansätze und -modelle.- 1.3 Steuerungsagent Staat?.- 2. Unilaterale und multilaterale Sanktionspolitik.- 2.1 Kooperation und Interessenkonflikte in Sanktions-fragen Überblick.- 2.2 Erklärungsansätze und -modelle.- 2.3 Recht und Regimes als Instrumente der Steuerungsagenten?.- Exkurs: Sanktionen durch Akteure der Gesellschaftswelt.- 3. Rechtsdurchsetzung.- 3.1 Probleme effektiver Durchsetzung -Überblick nach Maßnahmentyp.- Umfassendes Handelsembargo.- Waffen- und Rohstoffembargo.- Reisesanktionen.- Finanzsanktionen.- 3.2 Enforcement-Regimes zwischen Gängelung und Verselbständigung.- 4. Politische Wirkung.- 4.1 Reaktionen der Adressaten von Sanktionen Überblick.- 4.2 Quantitative Erfolgsanalysen und Erklärungsmodelle.- 4.3 Der Staat als renitentes Steuerungsobjekt.- Exkurs: Funktionslogik positiver Sanktionen (incentives).- IV. Steuerung durch Sanktionen: Zusammenfassung und abschließende Betrachtung.

Produktinformationen

Titel: Politische Steuerung durch Sanktionen?
Untertitel: Effektivität, Humanität, völkerrechtliche Aspekte
Autor:
EAN: 9783824445202
ISBN: 978-3-8244-4520-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Dt. Universitätsvlg.
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 163
Jahr: 2003
Auflage: 2003

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