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Neue Männer - muss das sein?

  • Kartonierter Einband
  • 269 Seiten
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Leseprobe
Väterlichkeit, Männlichkeit und Mannsein sind seit Jahrzehnten öffentlicher Kritik ausgesetzt, die sich im Extremfall bis zur Entw... Weiterlesen
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Beschreibung

Väterlichkeit, Männlichkeit und Mannsein sind seit Jahrzehnten öffentlicher Kritik ausgesetzt, die sich im Extremfall bis zur Entwertung des Männlichen gesteigert hat. Doch nicht nur das Image der traditionellen Männerrolle ist lädiert, es droht auch der Abstieg in Bildung und Beruf. Und um die Gesundheit der Männer ist es ebenfalls nicht gut bestellt. Die erheblichen Risiken, die mit der Männerrolle verbunden sind, sind wissenschaftlich belegt. Die Forderung nach mehr Geschlechtergerechtigkeit hat mittlerweile bei vielen Männern und Jungen zu Benachteiligungen und Orientierungsproblemen geführt. Die mediale Fokussierung auf die destruktiven Seiten der Männlichkeit hat eine defizitorientierte Sicht auf Männer bewirkt und zu großer Verunsicherung der männlichen Identität geführt. Nach einer langen Phase feministisch geprägter Reflexion sind nun vor allem die Männer selbst gefragt: Wie geht es Ihnen heute wirklich? Welche neue Rollen- und Identitätsentwürfe könnten sie erproben? Die humanethologischen, entwicklungspsychologischen, psychoanalytischen und sozial- und kulturwissenschaftlichen Beiträge namhafter Autoren liefern fundierte Bestandsaufnahmen zur aktuellen Lage des Mannes und setzen sich mit den Perspektiven für ein neues Männerbild auseinander.

Autorentext
Prof. Dr. med. Matthias Franz, Facharzt für Psychosomatische Medizin, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Lehranalytiker, ist Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf und dort stellvertretender Direktor des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Dr. André Karger, Dr. med., MME, Oberarzt am Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf, Leiter des Bereichs Psychoonkologie am Universitätstumorzentrum, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DGPT), Psychoonkologe (DKG), Lehrtherapeut und Supervisor.

Inhalt

Vorwort der Herausgeber Elmar Brähler und Lena Spangenberg: Der kranke Mann - Warum Männer früher sterben Walter Hollstein: Der entwertete Mann Gerhard Amendt: Der verlassene Mann oder: Ich habe mich nicht von meinen Kindern scheiden lassen Matthias Franz: Der vaterlose Mann. Die Folgen kriegsbedingter und heutiger Vaterlosigkeit Mathias Hirsch: Pseudo-ödipales Dreieck - ein häufiges Muster männlicher Sozialisation Klaus Hurrelmann: Leistungsdefizite junger Männer - was sind die Ursachen und Hintergründe? Rainer Krause: Affektentwicklung: männliche Stile der Affektregulation Karl Grammer, Elisabeth Oberzaucher und Iris Holzleitner: Die Evolution des männlichen Verhaltens Martin Dinges: Hoffnungen für den »neuen Mann«? Alternativen aus der Geschichte?

Produktinformationen

Titel: Neue Männer - muss das sein?
Untertitel: Risiken und Perspektiven der heutigen Männerrolle
Editor:
EAN: 9783525404409
ISBN: 978-3-525-40440-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vandenhoeck + Ruprecht
Genre: Angewandte Psychologie
Anzahl Seiten: 269
Gewicht: 329g
Größe: H209mm x B126mm x T22mm
Jahr: 2011
Auflage: 2. Aufl. 26.10.2011