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Nation-Europa-Welt

  • Kartonierter Einband
  • 227 Seiten
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Die Diskussion über Herleitung und Bestimmung der eigenen Identität durchzieht die Geschichte Europas und seiner Nationalstaaten. ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Diskussion über Herleitung und Bestimmung der eigenen Identität durchzieht die Geschichte Europas und seiner Nationalstaaten. In dem interdisziplinär ausgerichteten Band werden Identitätsentwürfe in verschiedenen Räumen vom Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert untersucht. Orientierungspunkte sind die Begriffe"Nation","Europa!"und"Welt", die in der Moderne allgegenwärtig sind: Sie prägen die politische Debatte (christliches Europa, orbis terranum, Kulturnation, Sprachnation), klassifizieren die Literatur (Nationalliteratur vs. Weltliteratur) und kategorisieren die Sprache (Nationalsprache vs. Lingua franca). Mit ihnen werden Gemeinschaften benannt, Abgrenzungen gegen Fremdes vorgenommen und politische, ethnische, sprachliche, literarische und religiöse Identitäten entworfen. Die Analyse dieser Zusammenhänge in diesem Band richtet sich auf ausgewählte, grundlegende Fragen der methodischen Annäherung an das Thema, der Formen von Identität im Mittelalter, der Konstruktionen von Identität in der Frühen Neuzeit sowie auf die Diskussion wichtiger Leitbegriffe und deren Wahrnehmung.

Autorentext
Andreas Gardt, geb. 1954, Professor für Germanistische Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte an der Universität Kassel. Ingrid Baumgärtner ist seit 1994 Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Kassel. Von 2007 bis 2011 hatte sie die Leitung des Projekts Karten als Brücken für Welt-Wissen im DFG-Schwerpunktprogramm 1173 inne. Von 2009 bis 2013 war sie stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Derzeit ist sie Mitglied im Vorstand des Mediävistenverbandes, im DFG-Graduiertenkolleg 1599 Dynamiken von Raum und Geschlecht und im Hauptausschuss der Historischen Kommission für Hessen. Ingrid Baumgärtner veröffentlichte Publikationen zur europäischen Kulturgeschichte, zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kartographiegeschichte, zur nordhessischen Landesgeschichte sowie zur Stadt- und Rechtsgeschichte des Mittelalters.

Inhalt

Olaf Asbach: Konstruktionen einer politischen Identität Europas. Dimensionen und Fallstricke eines Diskurses zwischen Wissenschaft und Politik Fritz Hermann: Identität und Mentalitätsgeschichte Jürgen Trabant: Die natürliche Liebe zur eigenen Sprache. Transformationen des identitären Sprachdiskurses Volker Scior: Nation, Europa, Welt. Zum Spektrum früh- und hochmittelalterlicher Identitätsmuster in der Historiographie Folker Reichert: Marco Polos Identitäten Hartmut Kugler: Identifikationsmuster in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kartographie Kirsten Mahlke: Zur Frage der Nation Françoyse. Juristen und Galliertum im 16. Jahrhundert Jürgen Schiewe: Identitätskonstruktionen um 1800. Deutsche Diskurse zwischen Revolution und Restauration Renate Dürr: Wechselseitiger Kulturtransfer. Jesuiten und Guaraní in den Reduktionen von Paraguay (1609-1768) Klaus Garber: Linker Nationalismus in Deutschland und das nationalliterarische Projekt im frühneuzeitlichen Europa Peter Hanenberg: Die Entdeckung und Gestaltung europäischer Identität in der deutschen Literatur der Frühen Neuzeit Andreas Gardt: Nation und Volk. Zur Begriffs- und Diskursgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert

Produktinformationen

Titel: Nation-Europa-Welt
Untertitel: Identitätsentwürfe vom Mittelalter bis 1800
Editor:
EAN: 9783465040200
ISBN: 978-3-465-04020-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Klostermann Vittorio GmbH
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 227
Gewicht: 398g
Größe: H240mm x B165mm x T17mm
Jahr: 2015