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Kulturpraktiken der russisch-orthodoxen Altgläubigen Lettlands

  • Kartonierter Einband
  • 280 Seiten
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Über die dreihundert Jahre behalten die Altgläubigen Lettlands ein besonderes Flair der kulturellen Außenseiter und werden nimmer ... Weiterlesen
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Beschreibung

Über die dreihundert Jahre behalten die Altgläubigen Lettlands ein besonderes Flair der kulturellen Außenseiter und werden nimmer müde ihre Andersartigkeit zu betonen. Die Altgläubigen leben nicht nur relativ isoliert auf dem Lande, sondern auch in den Städten, wo sie sich den Regeln des urbanisierten Milieus angepasst haben und zu den anderen kulturellen Praktiken Kontakt haben. In diesem Kontext ergeben sich viele Fragen, vor allem aber, ob das Altgläubigentum vom Konservatismus dominiert wird und welche gegenwärtige Kulturpraktiken der Altgläubigen davon zeugen. In vorliegender Studie werden die Kulturpraktiken der Selbstorganisation, sowie der geistigen Ausbildung und kulturreligiösen Aufklärung als die das Altgläubigentum bildenden Praktiken analysiert und am Beispiel der Aktivitäten der Altgläubigen in der Zwischenkriegszeit und heutzutage untersucht. Dabei werden zwei Aspekte besonders betont - der strukturelle, der mit der kultursoziale Mikrowelt der Altgläubigen verbunden ist, und der funktionelle, der das Aufbewahren des Wesens des Altgläubigentums in den veränderlichen historischen Umständen gewährleistet.

Autorentext

Dr. Nadezda Pazuhina lehrt Kulturwissenschaften an der Baltischen Internationalen Akademie in Riga (Lettland). Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kultur russisch-orthodoxer, vorwiegend Altgläubigen-Gemeinschaften im Baltikum. Im Jahr 2008 schloss sie mit dieser Studie an der Kulturakademie Lettlands ihre Promotion ab.



Klappentext

Über die dreihundert Jahre behalten die Altgläubigen Lettlands ein besonderes Flair der kulturellen Außenseiter und werden nimmer müde ihre Andersartigkeit zu betonen. Die Altgläubigen leben nicht nur relativ isoliert auf dem Lande, sondern auch in den Städten, wo sie sich den Regeln des urbanisierten Milieus angepasst haben und zu den anderen kulturellen Praktiken Kontakt haben. In diesem Kontext ergeben sich viele Fragen, vor allem aber, ob das Altgläubigentum vom Konservatismus dominiert wird und welche gegenwärtige Kulturpraktiken der Altgläubigen davon zeugen. In vorliegender Studie werden die Kulturpraktiken der Selbstorganisation, sowie der geistigen Ausbildung und kulturreligiösen Aufklärung als die das Altgläubigentum bildenden Praktiken analysiert und am Beispiel der Aktivitäten der Altgläubigen in der Zwischenkriegszeit und heutzutage untersucht. Dabei werden zwei Aspekte besonders betont - der strukturelle, der mit der kultursoziale Mikrowelt der Altgläubigen verbunden ist, und der funktionelle, der das Aufbewahren des Wesens des Altgläubigentums in den veränderlichen historischen Umständen gewährleistet.

Produktinformationen

Titel: Kulturpraktiken der russisch-orthodoxen Altgläubigen Lettlands
Untertitel: Erfahrungen von Stabilität und Wandel in priesterlosen Gemeinschaften (1920-1939 und 1991-2006)
Autor:
EAN: 9783838110110
ISBN: 978-3-8381-1011-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 280
Gewicht: 431g
Größe: H224mm x B154mm x T25mm
Jahr: 2015