

Beschreibung
Interdisziplinär und quer zu bestehenden Denkmustern wie Beatrix Borchards musikwissenschaftliches Wirken sind die Beiträge in dieser Festschrift zum 60. Geburtstag der Jubilarin versammelt. Genderorientierte Fragestellungen und biografische Spurensuchen sind ...Interdisziplinär und quer zu bestehenden Denkmustern wie Beatrix Borchards musikwissenschaftliches Wirken sind die Beiträge in dieser Festschrift zum 60. Geburtstag der Jubilarin versammelt. Genderorientierte Fragestellungen und biografische Spurensuchen sind ebenso zu finden wie musikhistorische Einzelthemen und kulturwissenschaftliche Fragen. Die Beiträge knüpfen damit nicht nur an die Themenpalette Beatrix Borchards an, sondern einige von ihnen entstanden auch im Kontext mit ihren innovativen Veranstaltungskonzepten und interdisziplinären Studien- und Forschungsprojekten. Mit Beiträgen von Regina Back, Cornelia Bartsch, Martina Bick, Jan Brachmann, Gudrun Föttinger, Rebecca Grotjahn, Barbara Hahn, Michael Heinemann, Christin Heitmann, Hans Joachim Hinrichsen, Katharina Hottmann, Bettina Knauer, Annette Kreutziger-Herr, Norbert Meurs, Verena Naegele, Gerd Nauhaus, Kirsten Reese, Eva Rieger, Susanne Rode-Breymann, Richard Sorg, Melanie Stier, Melanie Unseld, Krista Warnke und Silke Wenzel.
Autorentext
Krista Warnke, geboren in Österreich, studierte Musikwissenschaft und Psychologie in Hamburg. Von 1979 bis 2009 war sie Professorin für Musikwissenschaft mit den Schwerpunkten Musikpsychologie, Rezeptionsforschung sowie Gender Studies an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Martina Bick ist 1956 in Bremen geboren und aufgewachsen und studierte Historische Musikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Philosophie/Gender Studies in Münster und Hamburg. Nach Auslandsaufenthalten lebt sie heute in Hamburg und arbeitet an der Hochschule für Musik und Theater. Sie veröffentlichte zahlreiche Kriminalromane, Romane und Kurzgeschichten und gab Anthologien heraus.
Margret Storck ist 1954 in Bremen geboren und hat von 1973 bis 1980 an der HKM Bremen studiert. 1979 erhielt sie den Youg-Printmaker-Prize, 1981 den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst. Sie ist Malerin und Fotografin. Ausstellungen in Deutschland und Frankreich. Sie lebt in der Provence.
Klappentext
Interdisziplinär und quer zu bestehenden Denkmustern - wie Beatrix Borchards musikwissenschaftliches Wirken - fügen sich in dieser Festschrift die Beiträge von KollegInnen und MitarbeiterInnen~ ehemaligen Studierenden~ Freundinnen und Freunden zu einem bunten Strauß. Genderorientierte Fragestellungen und Blickwinkel sowie die biographische Spurensuche sind ebenso zu finden wie musikhistorische Einzelthemen und kulturwissenschaftliche Grundfragen. Die Beiträge spiegeln nicht nur die Themenpalette Beatrix Borchards wissenschaftlicher Publikationen wider~ sondern auch ihre innovativen Veranstaltungskonzepte~ interdisziplinäre Studien- und Forschungsvorhaben.
Inhalt
Elmar Lampson Grußwort Vorwort. Krista Warnke Statt einer Einleitung: Ist Musik Beziehungskunst? Drei grundlegende Thesen Annette Kreutziger-Herr Diskontinuität des Kontextes, Kontinuität der Idee: Zur historischen Perspektivenbildung der Frauenfrage Christin Heitmann Ewig weiblich, ewig drehend? Das Mädchen am Spinnrad ein Topos in Literatur und Musik des 19. Jahrhunderts Melanie Unseld Copy and paste? Das heroengeschichtliche Erbe in Agniezska Hollands Film Copying Beethoven. Jan Brachmann Les valeurs ajoutées. Eine Streunerei durch die Belle Époque mit Impressionen von Geschlecht und Tonalität Susanne Rode-Breymann Papagenas Ahnin oder Die Tugend des Stillschweigens Gerd Nauhaus Genoveva und kein Ende. Impressionen von Inszenierungen einer unspielbaren Oper. Melanie Stier Pauline Viardot Garcia und die Oper Le Prophète von Giaccomo Meyerbeer. Eva Rieger Auf den Leib geschrieben. Zum Verhältnis von Musik und Körper im Rosenkavalier. Gudrun Föttinger Spurensuche in Bayreuth: Ottilie Metzger und Henriette Gottlieb Jüdische Lebenswelt bei den Bayreuther Festspielen Norbert Meurs Dirigieren oder Komponieren? Der merkwürdige Zwiespalt des Wilhelm Furtwängler. Verena Naegele Penthesilea ein Grenzen sprengendes Rätsel-Weib Martina Bick Kommissar M. und die tote Melusine. Katharina Hottmann Johanne Charlotte Unzer: Eine weibliche Stimme der anakreontischen Aufklärung in Vertonungen von Christian Ernst Rosenbaum, Peter Paulsen und Carl Philipp Emanuel Bach. Hans Joachim Hinrichsen Zwischen Terminologie und Metaphorik. Zu Theodor W. Adornos frühen Essays über Franz Schubert. Michael Heinemann Halbsätze, Nachsätze. Zu Robert Schumanns Nussbaum op. 25/3 Rebecca Grotjahn Clara und Robert Schumann im Backfischroman. Silke Wenzel Pauline Viardot und Le savon du Congo. Ein Beispiel musikalischer Reklame am Ende des 19. Jahrhunderts Cornelia Bartsch Spaziergänge im Garten von Freuden und Traurigkeiten. Hörwege in eine Musik Sofia Gubaidulinas Kirsten Reese Ganna Walska Lotusland Lotussound. Eine (Ex-) Sängerin, ein Garten, eine Klanginstallation Richard Sorg Zum Inhalt' der Musik in Hegels Musikphilosophie und zu deren Kritik durch Eduard Krüger Bettina Knauer Kunst Geselligkeit Räume. Die Novelle als Experimentierfeld Regina Back Sonnenhelle Tage in Boulogne-sur-Mer. Das Wiedersehen von Fanny Hensel und Carl Klingemann im Spiegel ihrer Korrespondenz. Barbara Hahn Die Macht der Gespräche
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