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Die neue Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16. Auswirkungen auf GuV, Bilanz und wesentliche Kennzahlen

  • Kartonierter Einband
  • 80 Seiten
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,5, Hochschule für Wirtschaft ... Weiterlesen
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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,5, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit geraumer Zeit wird von Seiten der Finanzanalysten der aktuelle Standard für Leasingverhältnisse des International Accounting Standards Boards kritisiert. Es handelt sich hierbei um den Standard IAS 17 Leasingverhältnisse, welcher am 01.01.1999 in Kraft trat und seit dem 01.01.2005 in einer überarbeiteten Version der State of the Art ist. Hauptkritikpunkt der Analysten ist die von IAS 17 gewährte Unterscheidung von Finanzierungs- und Operating-Leasing-Verträgen. Diese Unterscheidung wird im Wesentlichen in Abhängigkeit der Zurechenbarkeit des Leasinggegenstandes getroffen. Ist das Leasingobjekt dem Leasinggeber zuzurechnen, liegt nach IAS 17 ein Operating-Leasing-Vertrag vor. Es kann auch von einem reinen Mietverhältnis gesprochen werden. Ist der Leasinggegenstand dem Leasingnehmer zuzurechnen, liegt ein Finanzierungsleasing vor. Wird ein Leasingvertrag als Operating-Leasinggeschäft klassifiziert, ist es dem Leasingnehmer möglich, diese Geschäfte "Off Balance" abzubilden. Unter Off-Balance-Bilanzierung ist eine bilanzneutrale Erfassung des Leasinggeschäfts zu verstehen. Es wird nur ein Leasingaufwand beim Leasingnehmer beziehungsweise ein Leasingertrag beim Leasinggeber in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Dadurch entstehen für den Leasingnehmer finanzielle Spielräume, welche einen positiven Effekt auf die Nutzung freier Kreditlinien oder die Bilanzstruktur haben. Dem Verlangen der Finanzanalysten wurde inzwischen nachgegeben. Nach fast zehnjähriger Bearbeitungszeit hat das IASB 13.01.2016 die neue Richtlinie IFRS 16 Leasingverhältnisse verabschiedet. Dieser Standard löst IAS 17 ab und ist ab dem 01.01.2019 verpflichtend anzuwenden. Das Hauptanliegen, dass alle Leasinggeschäfte künftig bilanziert werden müssen und es keine Unterscheidung zwischen Operating- und Finanzierungs-Leasinggeschäften mehr gibt, wurde in der Leasingnehmerbilanzierung umgesetzt. Daher wird der neue Standard ins-besondere für die Leasingnehmer weitreichende Folgen haben. So ist zum Beispiel die Off-Balance-Bilanzierung nur noch in Ausnahmefällen möglich. Diese Ausnahmen betreffen beispielsweise kurzfristige oder geringfügige Leasingverträge. Für alle anderen Leasinggeschäfte muss der Leasingnehmer in Zukunft eine Leasingverbindlichkeit auf der Passivseite und ein Nutzungsrecht auf der Aktivseite bilanzieren. Die Folge ist, dass die Bilanz verlängert wird. Eine Verlängerung der Bilanz beeinflusst rückwirkend wiederum Kennzahlen und Covenants.

Produktinformationen

Titel: Die neue Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16. Auswirkungen auf GuV, Bilanz und wesentliche Kennzahlen
Autor:
EAN: 9783668455146
ISBN: 978-3-668-45514-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 80
Gewicht: 133g
Größe: H211mm x B146mm x T7mm
Jahr: 2017