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Der Schattengänger

  • Taschenbuch
  • 416 Seiten
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Ich liebe dich ... Ich brauche dich ... Ich werde dich kriegen! Jettes Mutter, die Bestsellerautorin Imke Thalheim, wird von einem... Weiterlesen
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Hinweis: Dieser Artikel ist für Jugendliche unter 14 Jahren nicht geeignet.
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Beschreibung

Ich liebe dich ... Ich brauche dich ... Ich werde dich kriegen! Jettes Mutter, die Bestsellerautorin Imke Thalheim, wird von einem Stalker verfolgt, der besessen von ihren Krimis ist. Er schreibt ihr Briefe, terrorisiert sie mit Telefonanrufen und bricht schließlich in ihr Haus ein. Als sie sich ihm entzieht und für ihn unauffindbar ist, sucht er die Nähe zu Jette und gewinnt deren Vertrauen. Jette ahnt nicht, dass sie sich damit in tödliche Gefahr begibt ... Jettes Mutter wird von einem Stalker verfolgt. Ein Unbekannter ist besessen, zunächst von den Romanen der Bestsellerautorin, dann zunehmend von ihr als Person. Seine Grenzüberschreitungen steigern sich immer mehr: Hatte Imke Thalheim zunächst Briefe von dem Fremden erhalten, verfolgt er sie jetzt wie ein Schatten, und er terrorisiert sie mit Telefonanrufen. Eines Tages dringt der unheimliche Unbekannte sogar in ihr Haus ein und verteilt in ihrem Arbeitszimmer rote Blütenblätter verteilt, auf denen kleine Zettel mit einem einzigen Wort gepint sind: "Du". Auf Anraten von Kommissar Melzig und Imkes Lebensgefährten Tilo packt sie schließlich heimlich die Koffer und reist in ein Hotel im Sauerland, wo sie an ihrem neuen Roman arbeitet. Jette hingegen schwebt auf Wolke Sieben: Sie und Merle haben ihr Traumdomizil gefunden - einen alten, renovierungsbedürftigen Bauernhof am Rande der Stadt. Und nicht nur das: Zum ersten Mal seit den schrecklichen Ereignissen um den Tod ihrer Freundin Caro hat sich Jette verliebt, und zwar in Luke, der bei der Maklerin jobbt, über die sie das Häuschen gefunden haben. Schmetterlingsgefühle breiten sich in Jette aus. Leise Zweifel an Luke, der mit allem Persönlichen hinter dem Berg hält und sich so gar nicht einfangen lassen mag, versucht sie zu verdrängen. Dann aber holt die Wirklichkeit sie ein: Der Stalker hat inzwischen erkannt, dass Imke Thalheim sich ihm entzogen hat. Er bricht erneut in ihr Haus ein und tötet dabei die zufällig anwesende Putzfrau. Jette findet die Ermordete noch am selben Tag, als sie alte Umzugskisten bei ihrer Mutter holen will. Die Polizei beginnt zu ermitteln und warnt Jette: Der Stalker ist hoch gefährlich und könnte auch sie bereits im Visier haben ...

»Außergewöhnliche Charaktere und ein Spannungsbogen, der auch dann noch fesselt, als die Leser längst begriffen haben, wer der Mörder ist.«

Autorentext
Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren, arbeitete nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Leser aller Altersgruppen schreibt. Der sensationelle Erfolg der »Erdbeerpflücker«-Thriller machte sie weit über die Grenzen des Jugendbuchs hinaus bekannt. Ihre Bücher wurden in mehr als 24 Sprachen übersetzt.




Klappentext

Ich liebe dich ...
Ich brauche dich ...
Ich werde dich kriegen!


Jettes Mutter, die Bestsellerautorin Imke Thalheim, wird von einem Stalker verfolgt, der besessen von ihren Krimis ist. Er schreibt ihr Briefe, terrorisiert sie mit Telefonanrufen und bricht schließlich in ihr Haus ein. Als sie sich ihm entzieht und für ihn unauffindbar ist, sucht er die Nähe zu Jette und gewinnt deren Vertrauen. Jette ahnt nicht, dass sie sich damit in tödliche Gefahr begibt ...

Jettes Mutter wird von einem Stalker verfolgt. Ein Unbekannter ist besessen, zunächst von den Romanen der Bestsellerautorin, dann zunehmend von ihr als Person. Seine Grenzüberschreitungen steigern sich immer mehr: Hatte Imke Thalheim zunächst Briefe von dem Fremden erhalten, verfolgt er sie jetzt wie ein Schatten, und er terrorisiert sie mit Telefonanrufen.

Eines Tages dringt der unheimliche Unbekannte sogar in ihr Haus ein und verteilt in ihrem Arbeitszimmer rote Blütenblätter verteilt, auf denen kleine Zettel mit einem einzigen Wort gepint sind: "Du". Auf Anraten von Kommissar Melzig und Imkes Lebensgefährten Tilo packt sie schließlich heimlich die Koffer und reist in ein Hotel im Sauerland, wo sie an ihrem neuen Roman arbeitet.

Jette hingegen schwebt auf Wolke Sieben: Sie und Merle haben ihr Traumdomizil gefunden - einen alten, renovierungsbedürftigen Bauernhof am Rande der Stadt. Und nicht nur das: Zum ersten Mal seit den schrecklichen Ereignissen um den Tod ihrer Freundin Caro hat sich Jette verliebt, und zwar in Luke, der bei der Maklerin jobbt, über die sie das Häuschen gefunden haben. Schmetterlingsgefühle breiten sich in Jette aus. Leise Zweifel an Luke, der mit allem Persönlichen hinter dem Berg hält und sich so gar nicht einfangen lassen mag, versucht sie zu verdrängen.

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Zusammenfassung
Ich liebe dich
Ich brauche dich
Ich werde dich kriegen!


Jettes Mutter, die Bestsellerautorin Imke Thalheim, wird von einem Stalker verfolgt, der besessen von ihren Krimis ist. Er schreibt ihr Briefe, terrorisiert sie mit Telefonanrufen und bricht schließlich in ihr Haus ein. Als sie sich ihm entzieht und für ihn unauffindbar ist, sucht er die Nähe zu Jette und gewinnt deren Vertrauen. Jette ahnt nicht, dass sie sich damit in tödliche Gefahr begibt

Jettes Mutter wird von einem Stalker verfolgt. Ein Unbekannter ist besessen, zunächst von den Romanen der Bestsellerautorin, dann zunehmend von ihr als Person. Seine Grenzüberschreitungen steigern sich immer mehr: Hatte Imke Thalheim zunächst Briefe von dem Fremden erhalten, verfolgt er sie jetzt wie ein Schatten, und er terrorisiert sie mit Telefonanrufen.

Eines Tages dringt der unheimliche Unbekannte sogar in ihr Haus ein und verteilt in ihrem Arbeitszimmer rote Blütenblätter verteilt, auf denen kleine Zettel mit einem einzigen Wort gepint sind: "Du". Auf Anraten von Kommissar Melzig und Imkes Lebensgefährten Tilo packt sie schließlich heimlich die Koffer und reist in ein Hotel im Sauerland, wo sie an ihrem neuen Roman arbeitet.

Jette hingegen schwebt auf Wolke Sieben: Sie und Merle haben ihr Traumdomizil gefunden einen alten, renovierungsbedürftigen Bauernhof am Rande der Stadt. Und nicht nur das: Zum ersten Mal seit den schrecklichen Ereignissen um den Tod ihrer Freundin Caro hat sich Jette verliebt, und zwar in Luke, der bei der Maklerin jobbt, über die sie das Häuschen gefunden haben. Schmetterlingsgefühle breiten sich in Jette aus. Leise Zweifel an Luke, der mit allem Persönlichen hinter dem Berg hält und sich so gar nicht einfangen lassen mag, versucht sie zu verdrängen.

Dann aber holt die Wirklichkeit sie ein: Der Stalker hat inzwischen erkannt, dass Imke Thalheim sich ihm entzogen hat. Er bricht erneut in ihr Haus ein und tötet dabei die zufällig anwesende Putzfrau. Jette findet die Ermordete noch am selben Tag, als sie alte Umzugskisten bei ihrer Mutter holen will. Die Polizei beginnt zu ermitteln und warnt Jette: Der Stalker ist hoch gefährlich und könnte auch sie bereits im Visier haben



Leseprobe
Er blieb ein paar Sekunden reglos sitzen, bevor er die DVD herauszog und den Fernseher ausschaltete. Die pltzliche Stille lieseine Haut kribbeln und machte ihm erst richtig bewusst, was er da eben erlebt hatte.
Er hatte sie gesehen.
Gehrt.
Beinah sogar gefhlt.
Sie war ihm so nah gewesen, dass er gemeint hatte, ihren Atem zu spren. Er war zlich mit der Hand ber den Bildschirm gefahren. Nicht mehr lange, und er wrde ihr von Angesicht zu Angesicht gegenberstehen.
Er schob die DVD in ihre Hll e zurck und stellte sie zu den anderen, die ordentlich in einem eigens dafr angeschafften Ster untergebracht waren. Dann ging er in sein Arbeitszimmer, setzte sich an den Schreibtisch und schaltete den Laptop ein.
In der Nacht. Rastlos unter deinem Fenster. Stumm. Aber deine Worte IN MIR! Kss mich und liebe den Schattenger.
Etwas bewegte sich am Fuder Schreibtischlampe. Eine winzig kleine pechschwarze Spinne. Interessiert beugte er sich vor. Stupste sie mit dem Zeigefinger an. Blitzschnell zog sie sich zusammen, stellte sich tot. Er hatte nicht gewusst, dass Spinnen sich so verhalten. Er wusste berhaupt wenig ber Spinnen. Und in diesem Moment wurde ihm klar, dass er sie nicht ausstehen konnte. Er zerdrckte sie mit dem Daumen. Wischte sich die Hand an der Hose ab. Kss mich und liebe.
Wie schn das klang. Wie zlich. Und bald schon wrden seine Tre wahr werden. Bald.

Sie trug die Post in den Wintergarten und machte es sich in einem der Korbsessel bequem. Rechnungen, die Vertr fr die nsten beiden Bcher, die Einladung zur Teilnahme an einem Krimifestival, ein Schwung von Rezensionen und jede Menge Werbung.
Als Letztes hielt sie einen edlen Briefumschlag aus elfenbeinfarbenem Bttenpapier in den Hen, den ihr Verlag an sie weitergeleitet hatte. Imke Thalheim.
Noch nie hatte sie ihren Namen so kunstvoll geschrieben gesehen. Jeder Buchstabe war ein kleines Wunderwerk der Kalligrafie. Imke ffnete den Umschlag, indem sie den Zeigefinger zwischen Klebefle und oberen Rand schob, zog den Brief heraus und faltete ihn auseinander. Ich liebe dich. Ich brauche dich. Ich werde dich kriegen.
Darunter, wie ein Siegel aus brlichem Rot, ein walnussgror Fleck aus einer getrockneten Substanz.
Imke erstarrte. Es war nicht ntig, den Fleck analysieren zu lassen. Sie war sich sicher, dass er aus Blut bestand. Der Verfasser dieses Briefs hatte statt einer Unterschrift Blut auf das Papier tropfen lassen.
Angewidert warf sie Brief und Umschlag auf den Tisch. Sie hatte das Bedrfnis, sich die He abzuschrubben, aber sie konnte sich nicht bewegen. Ekel, Wut und Furcht lt en sie.
Sie schttelte den Kopf. Wie oft schon hatte sie Post von wildfremden Menschen bekommen, die in ihrem Bedrfnis nach Mitteilsamkeit und ihrem Wunsch nach N eine Grenze berschritten hatten. Wie oft hatte sie versucht, bizarre, befremdliche Gedankenge nachzuvollziehen, die ihr ungefragt zugeschickt worden waren. Auch das gehrte doch zu ihrem Alltag.
Warum jetzt diese heftige Reaktion?
Sie berwand sich, hob das Papier mit spitzen Fingern auf, faltete es zusammen und schob es in den Umschlag zurck. Mhsam erhob sie sich und legte den Brief auf die Konsole in der Hall e, um ihn spr Tilo zu zeigen. Dann ging sie in die Kche, schte sich die He mit Splmittel ein, bearbeitete sie mit der Brste, bis die Haut brannte, und hielt sie danach minutenlang unter den klaren, khl en Wasserstrahl. Ganz allmich fhlte sie sich besser.
Mit einem extra starken Kaffee kehrte sie in den Wintergarten zurck, ffnete die Terrassentr und trat in den Garten hinaus. Fr Anfang M war es schon recht warm. Die letzten Krokusse leuchteten im Gras und im Unterholz. Die Narzissen, die sich ber die Jahre ungestrt vermehrt hatten, strahlten wie Hunderte kleiner Sonnen. Weit und blau spannte sich der Himmel ber dem Land.
Doch das Licht hatte urpltzlich an We verloren.
Ich liebe dich.
Ich brauche dich.
Ich werde dich kriegen.
Imke stellte die Tasse ab, dass der Kaffee berschwappte, hastete ins Haus, schnappt e sich Tasche und Mantel, holt e den Wagen aus der Scheune und brauste los.
Eine Flucht. Kopflos. Ohne Sinn und Verstand. Egal, dachte Imke. Hauptsache weg.
Sie wollte nicht grbeln. Vor allem nicht ber die Angst, die pltzlich in ihr wach geworden war. Eine Angst, so kalt und schwer, dass sie Imke die Luft abschnrte.

Wir hatten lange geschlafen und ausgiebig gefrhstckt. Seit wir die Schule hinter uns hatten, wussten wir unsere freie Zeit zu schen. Wir arbeiteten beide hart, Merle im Tierheim und ich im St. Marien, wo ich mein freiwilliges soziales Jahr absolvierte. Die Wochenenden waren uns heilig, und wir erlaubten niemandem, sie ohne triftigen Grund zu stren.
Merle hatte Brtchen geholt und die Tageszeitung mitgebracht. Ich hatte den Tisch gedeckt und das Frhstck vorbereitet. Unser Samstagsritual. Es hatte sich ganz von selbst so eingespielt.
Jetzt tranken wir unseren dritten Kaffee, hatten die Zeitung zwischen Brotkrmeln und Eierschalen ausgebreitet und studierten gemeinsam den Immobilienteil. Smoky lag auf dem Sofa hingestreckt, seine beiden Haremsdamen rechts und links neben sich. Er hatte sich gut bei uns eingelebt und liesich von Donna und Julchen nach Strich und Faden verwhnen.
"Hr dir das an", sagte Merle und las vor, als he ich nicht selbst Augen im Kopf. "Birkenweiler, Bauernhof, sechs Zimmer, Kche, Diele, Bad, Wohn-, Nutzfle 220 Quadratmeter, 2700 Quadratmeter Garten, Scheune, Stallungen, 600 Euro warm plus Nebenkosten plus zwei Monatsmieten Kaution." Sie verschluckte sich vor Aufregung. "Zweitausendsiebenhundert Quadratmeter", rchelte sie und versuchte, ihre Stimme wieder in den Griff zu kriegen, indem sie die trnden Augen aufriss und sich mit der flachen Hand auf den Brustkasten klopfte.
Das war fr Brhler Verhnisse direkt geschenkt und bei Weitem gnstiger als alles, was wir uns bisher angesehen hatten. Ich fragte mich, wo der Haken sein mochte. Wahrscheinlich wellte sich das Linoleum auf den Bden oder es gab ein Plumpsklo auf dem Hof oder das Haus war auf einer ehemaligen Mllkippe errichtet worden oder der Schimmelpilz hatte es sich auf den Wen gemtlich gemacht. Vielleicht sogar alles zusammen.

Produktinformationen

Titel: Der Schattengänger
Untertitel: Thriller, Die Erdbeerpflücker-Reihe 4
Autor:
EAN: 9783570303931
ISBN: 978-3-570-30393-1
Format: Taschenbuch
Altersempfehlung: 14 bis 18 Jahre
Herausgeber: CBT Tb.
Genre: Lesen ab 12 Jahren
Anzahl Seiten: 416
Gewicht: 446g
Größe: H185mm x B126mm x T38mm
Jahr: 2009
Land: DE