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Beschreibung
Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall! An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln. Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln...Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall!
An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln.
Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf der Spur
Jette begibt sich bei ihren Ermittlungen in größte Gefahr und nur einer kann sie retten: Melzig Die fulminante Spiegel-Bestsellereihe von Monika Feth begeistert Millionen Leser:innen. Die Jette-Thriller sind nervenzermürbend, dramatisch und psychologisch brilliant erzählt. Atemberaubende Spannung der Extraklasse!
Autorentext
Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren, arbeitete nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Leser aller Altersgruppen schreibt. Der sensationelle Erfolg der »Erdbeerpflücker«-Thriller machte sie weit über die Grenzen des Jugendbuchs hinaus bekannt. Ihre Bücher wurden in mehr als 24 Sprachen übersetzt.
Klappentext
Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall!
An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln.
Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln - und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf der Spur ...
Die fulminante Spiegel-Bestsellereihe von Monika Feth begeistert Millionen Leser:innen. Die Jette-Thriller sind nervenzermürbend, dramatisch und psychologisch brilliant erzählt. Atemberaubende Spannung der Extraklasse!
Zusammenfassung
Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall!
An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln.
Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf der Spur
Jette begibt sich bei ihren Ermittlungen in größte Gefahr und nur einer kann sie retten: Melzig Die fulminante Spiegel-Bestsellereihe von Monika Feth begeistert Millionen Leser:innen. Die Jette-Thriller sind nervenzermürbend, dramatisch und psychologisch brilliant erzählt. Atemberaubende Spannung der Extraklasse!
Leseprobe
Lautlos und ohne Licht glitt der graue Mercedes heran und blieb stehen. Es war kurz nach acht. Feiner Nebel zog seine Schleier um die Laternen. Die geparkten Wagen waren vereist. Reif lag auf den Dern und auf den ten der Be, kaum zu erkennen, eher zu erahnen.
Die Fenster der Her sahen aus wie gelbe Augen. Der Blick dieser Augen war khl und unbeteiligt.
Ein Hund bellte. Eine Radiostimme drang aus einem trotz der Ke halb offen stehenden Garagentor. Eine Tr knallte zu. Entfernt war das Signal eines Notarztwagens, der Polizei oder der Feuerwehr zu hren. Der Rauch aus den Schornsteinen wurde zu Boden gedrckt. Es wrde ein schwerer, verhangener Tag werden.
Der graue Mercedes wurde von niemandem bemerkt. Keinem fiel auf, dass ein Mann darin sa der aufmerksam eines der Her beobachtete. Er sada, dunkel und still hinter den getnten Scheiben, reglos, wie aus Stein. Und weil ihn niemand bemerkte, war es, als w er berhaupt nicht da.
*
Ilka fhlte sich frisch und ausgeruht. Die Zwillinge hatten trotz ihrer heftigen Erkung durchgeschlafen und sie nicht, wie in den Nten davor, abwechselnd durch Hustenattacken wach gehalten. Nach einem flchtigen Blick aus dem Fenster hatte sie sich fr den dicken Rollkragenpulli entschieden. Er war das letzte Geschenk ihrer Mutter, und sie genoss jeden einzelnen Tag, an dem sie ihn trug. Manchmal meinte sie, noch einen Hauch von dem Parfm in ihm wahrzunehmen, das ihre Mutter immer benutzt hatte. Doch dann sagte sie sich, dass das unmglich war. Vielleicht hatte Tante Marei ja Recht, wenn sie behauptete, sie habe eine blhende Phantasie.
Der Pullover war rostrot und passte wunderbar zu Ilkas dunkelroten Haaren. Herbstmhen hatte die Mutter sie immer genannt. Ilka hatte das Wort schn gefunden. Und sich selbst. Wenigstens dann und wann. Inzwischen war alles anders geworden. Das Herbstmhen war Erinnerung. Erinnerungen aber lieIlka lst nicht mehr zu.
Bevor sie das Licht ausmachte, sah sie sich prfend um. Alles in Ordnung. Das Tagebuch war versteckt. Es lag nichts herum, was niemand finden durfte.
Ilka lief die Treppe hinunter. Tante Marei savor den Frhstcksresten und las Zeitung. Die Zwillinge waren in die Schule gegangen. Zwei Tage Schonzeit mussten bei einer Erkung ausreichen, da war Tante Marei eisern. Solange man den Kopf nicht unterm Arm trug, hatte man seine Pflicht zu erfllen. Basta.
Ich bin dann weg.
Ilka schlpfte in die Lammfelljacke. Sie hatte sie in einem Secondhandladen gnstig erstanden und liebte sie heiund innig.
Willst du denn nicht frhstcken?
Manchmal hatte Tante Mareis Stimme diesen klagenden Unterton. Als w alles, was man tat oder nicht tat, gegen sie gerichtet. Dabei war sie eigentlich eine starke, zupackende Frau. Wehleidigkeit passte gar nicht zu ihr.
Bin spdran. Ich nehm mir was mit.
Ilka inspizierte die Obstschale, entschied sich fr zwei Bananen, verstaute sie in ihrem Rucksack und gab Tante Marei einen Kuss auf die Wange.
Kind! Du bist so dnn geworden!
Tante Marei hatte Ilka den Arm um die Hften gelegt und sah besorgt zu ihr auf. In ihrem Blick steckten viele Fragen.
Heute Abend hau ich rein, sagte Ilka. Ehrenwort.
Tante Marei sah ihr mit einem kleinen Leln nach. Es gab Ilka einen Stich. Fast war es, als s ihre Mutter da am Tisch.
Blhende Phantasie, dachte sie und wickelte sich den Schal um den Hals. Es stimmt schon. Ich sollte besser mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und nicht berall Gespenster sehen.
Sie ging durch den unaufgerten Flur und sprte wieder, wie sehr sie dieses Haus liebte. Es war weder besonders schn noch irgendwie aurgewhnlich, nicht modern und nicht so alt, dass es voller Geschichten gesteckt he es war ein Haus wie viele in der Siedlung. Aber sie war darin willkommen. Das machte es zu etwas Einzigartigem. Es war ihr Zuhause, immer bereit, sie aufzunehmen und zu beschtzen. War es nicht das, was ein Haus tun sollte? War es nicht das, wonach sie sich gesehnt hatte? Ruhe, Schutz und Geborgenheit. All das bekam sie durch das Haus. Hier fhlte sie sich in Sicherheit. Zum ersten Mal seit langem.
Ilka schloss die Haustr, sprte die Ke auf dem Gesicht
und sog tief die Luft ein. Das Bellen eines Hundes von irgendwoher klang wie ein Versprechen. Das Leben war schn. Fast war sie bereit, daran zu glauben.
Die Scheiben waren beschlagen. Das war gut so. Es hielt neugierige Blicke ab. Vorsichtig wischte Ruben mit den Fingern ber die Windschutzscheibe. Und da sah er sie. Atemlos beugte er sich vor.
Sie war wunderschn. Selbst auf diese Entfernung konnte man das erkennen. Ihr Gesicht schimmerte hell im Licht der Laterne, das Haar hatte sie (achtlos, das wusste er) unter eine Wollmtze gestopft. Er mochte es lieber, wenn sie es auf die Schultern fallen lie Sie hatte prtiges Haar, das es nicht vertrug, gebigt zu werden.
Ruben verstand nicht, warum sie ein solches Leben gewt hatte. Ein kleines, nichts sagendes Spierhaus, umgeben von anderen Spierhern. Wie wertlose Glasperlen an einer Schnur zogen sie sich an der Stra entlang, eingebettet in schmale Vorgen, in denen zurechtgestutzte Strher vom khlen Licht chromfarbener Solarlampen beleuchtet wurden.
Was hatte sie verloren in einer Nachbarschaft mit gerafften Tllgardinen vor den Fenstern? Mit pedantisch aufgereihten Mlltonnen, eine schwarz, eine gelb und eine blau? Wo nichts und niemand aus der Reihe tanzte, nicht mal die gefleckte Katze da, die vor einer der Tren hflich, aber vergeblich um Einlass bat, statt sich woanders ein verstnisvolleres Zuhause zu suche…
