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Militärische Erinnerungskulturen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert

  • Fester Einband
  • 383 Seiten
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Beschreibung

Auch das Militär braucht eine Tradition - militärische Erinnerungskulturen vom Spätmittelalter bis zu den napoleonischen Kriegen

Erinnerungen an eine gemeinsame Geschichte stiften Gemeinschaft, sie verschaffen Kollektiven eine eigene Identität und die Möglichkeit, sich gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppierungen abzugrenzen. Dass dabei die Erinnerung an Kriege in besonderem Maße identitätsstiftend wirkt, belegen nicht nur die Geschichtskonstruktionen von Nationen, in denen militärische Ereignisse eine prominente Rolle spielen. Auch innerhalb des Militärs selbst, das sich in der Frühen Neuzeit als eigene gesellschaftliche Formation ausdifferenzierte, ist der Zusammenhang von kollektiver Identität und einer eigenen Erinnerungskultur ausgeprägt. Stets geht es bei diesen Sinnstiftungen darum, durch die Deutung der Vergangenheit Ansprüche für die Zukunft zu legitimieren. Der Begriff der militärischen Erinnerungskulturen verknüpft militärhistorische und kulturgeschichtliche Fragestellungen. Er eröffnet ein weites Forschungsfeld, das neben Trägern und Gegenständen der jeweiligen Erinnerungskulturen auch nach den Medien, mit denen diese Deutungen vermittelt wurden, fragt und so Zeugnisse der bildenden Künste und Literatur ebenso umfasst wie rituelle Praktiken oder kulturelle Stereotype. Das Spektrum der Beiträge des Sammelbandes reicht von spätmittelalterlichem Schlachtengedenken bis zu den napoleonischen Kriegen als Zäsur in deutschen und europäischen Erinnerungskulturen, von adeligen, städtischen oder eidgenössischen Erinnerungen bis zur Traditionsstiftung preußischer Regimenter und Kriegserinnerungen von Teilnehmern der napoleonischen Kriege.

Autorentext

Dr. Horst Carl ist Professor für Neuere Geschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit an der Justus-Liebig Universität Gießen.



Klappentext

Remembrance of a common history creates a sense of community, provides social groups with a collective identity, enabling them to distinguish themselves from others. The fact that war memories have a particular propensity to create a sense of identity is testified not only by historical constructions of nation states in which military events play a prominent role. Within the military itself - which in early modernity evolved into a discrete social formation - the association between collective identity and its own particular commemorative culture is also very powerful. Creating meaning thus is invariably a way of legitimizing future claims through the interpretation of the past. The concept of military cultures of commemoration links military historical and cultural historical questions. It opens up a broad field of research that enquires not only into the bearers and objects of the respective commemorative cultures, but also the media that communicated these interpretations, thus embracing evidence found in the visual arts and literature as well as ritual practices and cultural stereotypes. The contributions in this anthology range from late medieval commemorations of battles to the Napoleonic Wars - which mark a turning point in German and European commemorative cultures, to aristocratic, civic and Swiss Confederate commemorations, the creation of Prussian regimental traditions, and war memories of combatants in the Napoleonic Wars.

Produktinformationen

Titel: Militärische Erinnerungskulturen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert
Untertitel: Träger - Medien - Deutungskonkurrenzen
Editor:
EAN: 9783899719956
ISBN: 978-3-89971-995-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: V & R Unipress GmbH
Genre: Mittelalter
Anzahl Seiten: 383
Gewicht: 772g
Größe: H250mm x B171mm x T33mm
Veröffentlichung: 05.10.2012
Jahr: 2012
Auflage: 1. Aufl. 04.10.2012