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Mikroelektronik

  • Kartonierter Einband
  • 188 Seiten
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M itte Oktober 1981 fond in Paris eine Sitzung jener internationalen Experten gruppe statt, die seit etwa zwei Jahren im Rahmen ei... Weiterlesen
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Beschreibung

M itte Oktober 1981 fond in Paris eine Sitzung jener internationalen Experten gruppe statt, die seit etwa zwei Jahren im Rahmen eines Mandats des Direktorats for Wissenscha/t, Technologie und Industrie der OECD die wechselseitigen Be ziehungen zwischen Informationstechnologie, Mikroelektronik, Produktivitiit und Beschii/tigung analysiert. 1m Rahmen der jungsten Tagung wurde erstmals versucht, aus bereits vorliegenden nationalen Mikroelektronikstudien von elf OECD-Uindern, zu denen von Anfong an auch Osterreich gehort hat, eine erste Gesamtbilanz zu ziehen. Ein Konsulententeam der OECD hat nach ausfohrli cher Analyse der einzelnen Uinderberichte vier grundlegende Schlufifolgerungen - Aussagen, wie sie auch aus der nunmehr vorliegenden osterreichischen Unter suchung folgen - gezogen, die trotz aller strukturellen und makrookonomischen Unterschiede der einzelnen OECD-Liinder so bemerkenswert sind, dafi sie an den Beginn gestellt sein mogen: Die Mikroelektronik erlangt wachsende Bedeutung for a II e Sektoren des Wirtscha/tsgeschehens. Die von der Mikroelektronik kurzJristig bewirkten Veriinderungen werden g r 0 fi ere Auswirkungen auf Qualifikationsniveaus und Organisations strukturen als auf Beschii/tigtenzahlen haben. Eine niedrige Stufe der Anwendung (der Mikroelektronik) in einem beliebi gen Land kann wachsende Wettbewerbsnachteile for die heimische Volks wirtscha/t nach sich ziehen, die in der Folge we it gefiihrlichere beschii/ti gungspolitische Auswirkungen hervorrufen konnen, als unmittelbar von den direkten Substitutionse. /fekten (der Mikroelektronik) am Arbeitsplatz zu be forchten sind. Die Mikroelektronik eroffoet ein Potential zur Verbesserung der Lebens qualitiit, doch gibt es in der gegenwiirtigen Situation in keinem Land eine Garantie, dafi diese Vorteile "automatisch" realisiert werden.

Inhalt

Vorwort (Bundesminister Dr. Hertha Firnberg).- 1. Zur Entwicklungsgeschichte der Mikroelektronik.- 2. Die internationale Halbleiterindustrie: Ein Überblick auf Märkte und Hersteller.- 2.1 Internationale Marktübersicht für Elektronik-Geräte und Bauelemente.- 2.2 Internationaler Vergleich der Mikroelektronik-Anwendungs Intensität.- 2.3 Produktion und Herstellerfirmen.- 3. Technisch-mikroökonomische Aspekte des Einsatzes von Mikroelektronik.- 3.1 Moderne Halbleiterbauelemente für die Elektronik.- 3.2 Gerätehersteller und Mikroelektronik.- 3.3 Anwendungsbereiche des Mikroprozessors.- 4. Mikroelektronik in der österreichischen Industrie.- 4.1 Erhebungsmethode.- 4.2 Entwicklung und Erzeugung von mikroelektronischen Bauelementen.- 4.3 Mikroelektronik in der Geräteindustrie.- 4.4 Einsatz von mikroelektronisch ausgerüsteten Geräten, Maschinen und Anlagen im Produktionsprozeß.- 4.5 Investitionsaufwand in Zusammenhang mit der Umstellung auf Mikroelektronik.- 4.6 Mikroelektronik im Bürobereich - Bildschirmarbeitsplätze.- 4.7 Auswirkungen der Mikroelektronik auf die Arbeitsproduktivität.- 5. Makroökonomische Aspekte der Mikroelektronik.- 5.1 Makroökonomische Aspekte.- 5.1.1 Einleitung.- 5.1.2 Modellstruktur.- 5.1.3 Die Verbindung zwischen Technologie und Ökonomie...- 5.1.4 Abschätzung der Parameteränderungen.- 5.1.5 Das ökonometrische Nachfragemodell.- 5.2 Ausgangsbasis: Die Standardvarianten für 1980, 1985 und 1990.- 5.2.1 Datenbasis und Trendannahmen.- 5.2.2 Ergebnisse der Standardvarianten.- 5.3 Sozio-ökonomische Alternativen bei Einführung von Mikroelektronik in Österreich.- 5.3.1 Szenario 1: Rasche Verbreitung der Mikroelektronik bei konstanter Arbeitszeit 1980.- 5.3.2 Szenario 2: Langsame Verbreitung der Mikroelektronik bei Arbeitszeitverkürzung.- 5.3.3 Szenario 3: Reduzierte Arbeitszeit, Herstellung der Mikroelektronik im Inland.- 5.3.4 Szenario lA: Exporterfolge.- 5.3.5 Szenario 4: Reduktion des Erwerbstätigenpotentials.- 5.3.6 Szenario 5: Volle Verbreitung der Mikroelektronik.- 6. Mikroelektronik und Qualifikation.- 6.1 Veränderung der Stellung des Menschen im Arbeitsprozeß durch Automation und Mikroelektronik.- 6.2 Bedeutung von Automation und Mikroelektronik für die Arbeitstätigkeiten und die Qualifikationsentwicklung.- 6.3 Gesellschaftliche und soziale Probleme im Zusammenhang mit der Qualifikationsentwicklung.- 6.4 Veränderte Anforderungen an das Schul- und Ausbildungssystem.- 6.4.1 Einige Grundfragen der Lehrplanentwicklung.- 6.4.2 Konkrete Auswirkungen der Mikroelektronik auf einzelne Schultypen, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen.- 6.4.2.1 Volksschule.- 6.4.2.2 Allgemeinbildende Höhere Schulen (AHS).- 6.4.2.3 Höhere Technische Lehranstalten (HTL).- 6.4.2.4 Technische Universitäten.- 6.4.2.5 Hauptschule und Polytechnischer Lehrgang.- 6.4.2.6 Lehrlingsausbildung.- 6.4.2.7 Außerbetriebliche Fortbildung und Umschulung.- 6.4.2.8 Firmeninterne Umschulung und Weiterbildung.- 6.5 Literaturhinweise.- 7. Folgen der Mikroelektronik für Arbeitsorganisation und Arbeitsbelastung.- 7.1 Methodik und Durchführung.- 7.2 Ergebnisse.- 7.2.1 Arbeitsteilung, Kooperation, Kommunikation, Repetitivi- tät, Einseitigkeit.- 7.2.2 Arbeitsintensivierung, Ablaufnormen, Ablaufplanung, Personaleinsatz.- 7.2.3 Vertikale Arbeitsteilung.- 7.2.4 Verantwortung für teure Maschinen.- 7.2.5 Entlohnung.- 7.2.6 Qualifikation, Ausbildung, Umschulung.- 7.2.7 Körperliche Belastungen, Umweltbelastungen.- 7.2.8 Arbeitszeit.- 7.2.9 Neue Technologien, Arbeitsorganisation und Mitbestimmung.- 8. Konsumelektronik und soziale Auswirkungen.- 8.1 Aufgabenstellung.- 8.2 Durchgeführte Arbeiten.- 8.3 Experteninterviews.- 8.4 Freizeitelektronik (Befragung zu Videorecorder und Schachcomputer).- 8.4.1 Fernsehen und Videorecorder.- 8.4.2 Schachcomputer.- 8.4.3 Zusammenfassende Ergebnisse der Untersuchung zur Freizeitelektronik.- 8.5 Szenarios gesellschafthcher und technischer Entwicklung.- 8.5.1 Die Konstruktion der Szenarios.- 8.5.2 Szenario I: Günstige Wirtschaftslage - Technokratische Grundhaltung.- 8.5.3 Szenario II: Ungünstige Wirtschaftslage - Technokratische Grundhaltung.- 8.5.4 Szenario III: Ungünstige Wirtschaftslage - Partizipato- rische Grundhaltung.- 8.5.5 Szenario IV: Günstige Wirtschaftslage - Partizipatori- sche Grundhaltung.- 8.6 Schlußfolgerungen und Empfehlungen.- 8.6.1 Soziale Bedeutung der Mikroelektronik.- 8.6.2 Märkte der Zukunft und konjunkturelle Entwicklung.- 8.6.3 Chaotische Systemvielfah.- 8.6.4 Vorbereitung der Entscheidungsträger.- 8.6.5 Bildung.- 8.6.6 Professionalisierungschancen.- 8.6.7 Empfehlungen.- 9. Zusammenfassung und Schlußfolgerungen.- 9.1 Die wirtschaftliche Bedeutung der Mikroelektronik aus internationaler Sicht.- 9.2 Möglichkeiten der Mikroelektronik für die österreichische Wirtschaft.- 9.3 Ausbildung.- 9.4 Arbeitsplatz.- 9.5 Strukturwandel und Arbeitsmarktprobleme.- 9.6 Innovationspolitische Aspekte.- 9.7 Auswirkungen im Bereich von Konsum und Freizeit.- Anhang 1: Abgrenzung Elektronik-Geräteproduktion.- Anhang 2: Gleichungen, Variablenliste und Datenbasis des Nachfragemodells.- Anhang 3: Auswahl gemeinnütziger, österreichischer Forschungsinstitute im Bereich der Mikroelektronik.- Anhang 4: Zusammensetzung des Projektteams "Mikroelektronik".- Autoren.- Bibliographie..

Produktinformationen

Titel: Mikroelektronik
Untertitel: Anwendungen, Verbreitung und Auswirkungen am Beispiel Österreichs. Veröffentlichung eines Forschungsauftrags des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung
Schöpfer:
EAN: 9783211816790
ISBN: 978-3-211-81679-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Vienna
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 188
Gewicht: 251g
Größe: H210mm x B148mm x T10mm
Jahr: 1981
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1981

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