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Die Lernende Region

  • Kartonierter Einband
  • 116 Seiten
Lizentiatsarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,0, Universität B... Weiterlesen
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Beschreibung

Lizentiatsarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 1,0, Universität Basel (unbekannt, Geographie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung strukturschwacher Regionen. Sie schlägt einen Paradigmenwechsel in der Regionalentwicklung vor: An die Stelle aussengesteuerter, hierarchischer, subventions- und interventionsgeprägter Programme sollen Initativen treten, welche die endogenen Potentiale der Region nutzen und stärken. Aus passiv Betroffenen sollen Akteure werden, welche durch die Stärkung ihrer Handlungskompetenz (personale, soziale, methodische und fachliche Kompetenzen) den Strukturwandel in ihrer Region selbständig gestalten, indem sie eigenständig ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Projekte initiieren und durchführen. Die Lernende Region ist ein transdisziplinäres Konzept; sie basiert auf Ansätzen aus der Soziologie (Netzwerke), der Organisationsentwicklung (organisationales Lernen) sowie aus der Entwicklungszusammenarbeit (Participatory Learning and Action). Im theoretischen Teil wird zunächst der Frage nachgegangen, welchen Charakter individuelles und kollektives Wissen haben, wobei die unterschiedlichen Facetten von Wissen im Begriff der Wissensbasis zusammengefasst werden. Sowohl Individuen als auch Kollektive (Gruppen, Organisationen, Regionen, usw.) verfügen über eine Wissensbasis. Die Frage nach der Weiterentwicklung der Wissensbasis also dem Lernen nimmt in diesem Kapitel eine prominente Stellung ein. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, wie ein Kollektiv (in konkreten Fall eine Region) lernen kann. Nach der Auswertung konventioneller Ansätze der Förderung strukturschwacher Gebiete sowie neuerer Tendenzen in der Regionalentwicklung wird das Konzept der Lernenden Region postuliert. Sie basiert im Wesentlichen auf der Schaffung und Förderung einer möglichst breit verankerten regionalen Lernkultur als Motor der Weiterentwicklung der regionalen Wissensbasis. Die Umsetzung des Konzeptes soll von sogenannten Initiatoren getragen werden, deren Aufgaben sowohl in der Schaffung und Aktivierung von regionalen Netzwerken als auch in der Begleitung der regionalen Akteure in Lernprozessen liegen. Durch die sich abzeichnende Oeffnung der Agrarmärkte ist die schweizerische Bauernschaft (und mit ihr die ländlichen Regionen) besonders stark mit einem tiefgreifenden Strukturwandel konfrontiert. Der empirische Teil der Arbeit versucht deshalb, die Ausgangslage für eine Anwendung des Konzeptes der Lernenden Region zu ermitteln, wie sie sich in zwei landwirtschaftlich geprägten Regionen (Kantone Luzern und Thurgau) des schweizerischen Mittellandes darstellen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung7 1.1Übersicht7 1.2Ausgangslage8 2.Theorie11 2.1Die Theorie der Institutionalisierung von Berger / Luckmann11 2.2Soziale Netzwerke13 2.2.1Beschreibung sozialer Netzwerke14 2.2.2Netzwerke in der Ökonomie17 2.2.3Regionale Netzwerke20 2.2.3.1 Alte vs. neue Netzwerke21 2.3Wissen und Lernen22 2.3.1Wissensbasis23 2.3.1.1Individuelle Wissensbasis26 2.3.1.2Kollektive Wissensbasis27 2.3.2Lernen28 2.3.2.1Lernauslöser28 2.3.2.2Lernniveaus29 2.3.2.3Individuelles und überindividuelles Lernen33 2.3.2.4Schöpferisches Lernen: Kreativität als sozialer Prozess35 2.3.3Organisationales Lernen37 2.3.3.1Was ist eine Organisation?37 2.3.3.2Was ist organisationales Lernen?38 2.3.3.3Wer lernt in Organisationen?38 2.3.3.4Warum lernen Organisationen?39 2.3.3.5Warum lernen Organisationen nicht?40 2.3.3.6Lernen und Macht41 2.3.3.7Wie können Organisationen lernen?42 2.3.3.8Instrumente zur Gestaltung der Lernenden Organisation45 2.3.4Lernen in Netzwerken46 2....

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung strukturschwacher Regionen. Sie schlägt einen Paradigmenwechsel in der Regionalentwicklung vor: An die Stelle aussengesteuerter, hierarchischer, subventions- und interventionsgeprägter Programme sollen Initativen treten, welche die endogenen Potentiale der Region nutzen und stärken. Aus passiv Betroffenen sollen Akteure werden, welche durch die Stärkung ihrer Handlungskompetenz (personale, soziale, methodische und fachliche Kompetenzen) den Strukturwandel in ihrer Region selbständig gestalten, indem sie eigenständig ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Projekte initiieren und durchführen. Die Lernende Region ist ein transdisziplinäres Konzept; sie basiert auf Ansätzen aus der Soziologie (Netzwerke), der Organisationsentwicklung (organisationales Lernen) sowie aus der Entwicklungszusammenarbeit (Participatory Learning and Action). Im theoretischen Teil wird zunächst der Frage nachgegangen, welchen Charakter individuelles und kollektives Wissen haben, wobei die unterschiedlichen Facetten von Wissen im Begriff der Wissensbasis zusammengefasst werden. Sowohl Individuen als auch Kollektive (Gruppen, Organisationen, Regionen, usw.) verfügen über eine Wissensbasis. Die Frage nach der Weiterentwicklung der Wissensbasis also dem Lernen nimmt in diesem Kapitel eine prominente Stellung ein. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, wie ein Kollektiv (in konkreten Fall eine Region) lernen kann. Nach der Auswertung konventioneller Ansätze der Förderung strukturschwacher Gebiete sowie neuerer Tendenzen in der Regionalentwicklung wird das Konzept der Lernenden Region postuliert. Sie basiert im Wesentlichen auf der Schaffung und Förderung einer möglichst breit verankerten regionalen Lernkultur als Motor der Weiterentwicklung der regionalen Wissensbasis. Die Umsetzung des Konzeptes soll von sogenannten Initiatoren getragen werden, deren Aufgaben sowohl in der Schaffung und Aktivierung von regionalen Netzwerken als auch in der Begleitung der regionalen Akteure in Lernprozessen liegen. Durch die sich abzeichnende Oeffnung der Agrarmärkte ist die schweizerische Bauernschaft (und mit ihr die ländlichen Regionen) besonders stark mit einem tiefgreifenden Strukturwandel konfrontiert. Der empirische Teil der Arbeit versucht deshalb, die Ausgangslage für eine Anwendung des Konzeptes der Lernenden Region zu ermitteln, wie sie sich in zwei landwirtschaftlich geprägten Regionen (Kantone [...]

Produktinformationen

Titel: Die Lernende Region
Untertitel: Theorie und Strategie
Autor:
EAN: 9783838625478
ISBN: 978-3-8386-2547-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Geowissenschaften
Anzahl Seiten: 116
Gewicht: 176g
Größe: H211mm x B146mm x T10mm
Jahr: 2000
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