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Derivate

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Der Erfolg eines Portfolios fußt auf die eingesetzten derivativen Instrumente und Investitionsstrategien. Das Buch richtet sich zu... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Erfolg eines Portfolios fußt auf die eingesetzten derivativen Instrumente und Investitionsstrategien. Das Buch richtet sich zum einen an Finanzintermediäre wie auch an private und institutionelle Investoren sowie an Studierende mit dem Schwerpunkt Finanzen. Mit dem Buch sollen die obigen Instrumente, deren Einsatz und Umsetzung in der Praxis des Asset Management aufgezeigt sowie etwaige Problemlösungen dargelegt werden. Das Buch unterscheidet sich von anderen Lehrbüchern darin, dass es die komplexe Theorie mit der praktischen Anwendung verbindet sowie deren Einsatz aufzeigt. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der EUREX.

Autorentext

Michael Bloss ist Abteilungsdirektor im Wealth Management der Commerzbank AG und Direktor des Europäischen Instituts für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD). Er lehrt als Associate Professor und Director for Derivatives im Masterstudiengang International Finance der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen und unterrichtet als Gastdozent an namhaften Universitäten und Hochschulen. Herr Bloss ist Mitglied des Management Board des Masterstudienganges International Finance (IFMSc) der HfWU. Michael Bloss is Vice President at Commerzbank AG. Furthermore, he is Associate Professor at the Master Programme International Finance at Nürtingen-Geislingen University (Germany) and Director of the European Institute of Financial Engineering and Derivatives (EIFD). His areas of expertise include equity sales and derivatives. Mr. Bloss is member of the Management Board IFMSc at Nürtingen-Geislingen University.

Klappentext

Der Erfolg eines Portfolios fußt auf die eingesetzten derivativen Instrumente und Investitionsstrategien. Das Buch richtet sich zum einen an Finanzintermediäre wie auch an private und institutionelle Investoren sowie an Studierende mit dem Schwerpunkt Finanzen. Mit dem Buch sollen die obigen Instrumente, deren Einsatz und Umsetzung in der Praxis des Asset Management aufgezeigt sowie etwaige Problemlösungen dargelegt werden. Das Buch unterscheidet sich von anderen Lehrbüchern darin, dass es die komplexe Theorie mit der praktischen Anwendung verbindet sowie deren Einsatz aufzeigt. Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der EUREX.



Leseprobe
16 Derivate zur Strukturierung komplexer Portfolios (S. 171-172) In diesem Kapitel sollen folgende Fragen beantwortet werden: 1 Was sind die Grundlagen und Erweiterungen des Positionsmanagements? 2. Was ist Averaging und Pyramiding? 3. Was ist ein Roll-Over? 4. Wie baue ich ein Portfolio auf? 5. Was ist Börsenpräsenz? 6. Was ist Risikocontrolling? 16.1 Was sind die Grundlagen und Erweiterungen des Positionsmanagements? Ein Investor sollte immer seine Ziele planen. Erst wenn dieser Plan gereift ist, sollte er in die Tat umgesetzt werden. Von zu hastigen Aktionen ist abzuraten, da diese im Regelfall zu Verlusten führen. Vor Abschluss der Geschäfte muss sich ein Investor folgende Fragen stellen: Ist es sinnvoll, dieses Geschäft abzuschließen? Wie sind die Chancen im Verhältnis zum Risiko? Mit wie viel Geld werde ich dieses Investment beginnen? Wie viel Geld werde ich noch einbringen? Wie lange möchte ich das Investment halten? Welches Risiko bin ich bereit zusätzlich aufzubauen? Wann werde ich die Position im Gewinnfall schließen? Wann werde ich die Position im Verlustfall schließen? Nach diesen Fragen sollte er einen Spekulationsplan aufstellen, in welchem die Antworten festgehalten werden. Grundsätzlich ist ratsam, nicht mehr als 20 bis 30 Prozent des liquiden Vermögens in Spekulationen zu investieren. Die Nach&shy, schussverpflichtungen (Sicherheitenverstärkung) sollten 30 bis 50 Prozent des Ursprungskapitals nicht überschreiten, da in diesem Rahmen eine Abfederung der eventuell eintretenden Verluste möglich ist. Der Spekulationsplan sollte ausführlich geschrieben werden und ist als Wegweiser durch die ersten Engagements zu verstehen. Hat sich ein Investor bereits intensiv mit der Materie beschäftigt, ist der schriftliche Spekulationsplan nicht mehr notwendig, da aus eigener Erfahrung heraus entschieden und reagiert werden kann. Investoren, die neu im Bereich Derivate investieren wollen, sollten zuerst im Trockenhandel (auf dem Papier) Strategien aufbauen und diese verfolgen. Dieser Trockenhandel ist schriftlich festzulegen und ehrlich zu führen (nicht nur das Positive zählt). Die Verluste auf dem Papier sind keine echten Verluste, aber auch aus ihnen kann man lernen. In diesem Zusammenhang sind uns folgende Punkte wichtig: Die Strategien müssen in unterschiedlichen Marktsituationen getestet werden. Die Ein und Ausstiegsignale müssen realistisch und nachvollziehbar sein. Die Grundregeln der Statistik sind unbedingt anzuwenden. Wer in diesen Punkten unehrlich ist, wird es bei den realen Trades bitter bereuen. Erst wenn ein Investor auf diese Art und Weise Erfahrungen gesammelt hat, sollte er die Investitionen selbst vornehmen. Er kann nun mit auftretenden Problemen einfacher umgehen, da er die verschiedenen Situationen bereits auf dem Papier durchlebt" hat. Man sollte sich jedoch nicht der Illusion hingeben, keine neuen Entscheidungen mehr treffen zu müssen: Auch der beste Spekulationsplan und die beste Vorbereitung im Trockenhandel können nicht vor hektischen und oft zu emotional getroffenen Entscheidungen bewahren. Daher gilt es vor allem, Ruhe zu bewahren und zu versuchen, Entscheidungen sachlich zu treffen.

Inhalt
1;Geleitwort;6 2;Über die Autoren;8 3;Vorwort;10 4;Abkürzungsverzeichnis;12 5;Inhalt;14 6;1 Aufbau von Terminbörsen und Terminmärkten;22 6.1;1.1 Historische Entwicklung von Terminbörsen;22 6.2;1.2 Was versteht man unter Termingeschäften?;23 6.3;1.3 Warum sind die meisten der heute gehandelten Termingeschäfte standardisiert?;26 6.4;1.4 Welche Funktionen haben Terminbörsen?;28 6.5;1.5 Wer sind die Marktteilnehmer an Terminbörsen?;29 6.6;1.6 Wie sind Terminbörsen organisiert?;30 6.7;1.7 Weitere benötigte Grundbegriffe;30 6.8;1.8 Bursa Mater et Magistra oder: Wie handelt man an Terminbörsen sinnvoll?;34 7;2 Aufbau und Struktur einer Computerbörse am Beispiel der Eurex;36 7.1;2.1 Wie funktioniert eine Computerbörse?;36 7.2;2.2 Was versteht man unter dem Market-Maker-Prinzip?;37 7.3;2.3 Wie erfolgt der Handel an der Eurex?;38 7.4;2.4 Welche Produkte können abgeschlossen werden?;40 7.5;2.5 Was versteht man unter Clearing?;41 7.6;2.6 Was gibt es für Orderspezifikationen?;42 7.7;2.7 Was gibt es für Verfallstage an der Eurex?;45 8;3 Optionen bedingte Termingeschäfte;48 8.1;3.1 Was versteht man unter Optionen und worin unterscheiden sich Call- und Put-Optionen?;48 8.2;3.2 Worin unterscheiden sich Optionen?;50 8.3;3.3 Optionshandel;52 8.4;3.4 Was sind Weekly Options?;53 8.4.1;3.4.1 Wann ist es sinnvoll, Weekly Options zu handeln?;54 8.5;3.5 Was sind Low Exercise Price Options?;54 8.6;3.6 Das Closing Beenden eines Termingeschäftes;55 8.7;3.7 Roll-Over;56 9;4 Preisbildung von Optionen;58 9.1;4.1 Wie erfolgt die Preisbildung von Optionen in der Theorie?;58 9.2;4.2 Welche Werttreiber beeinflussen die Optionspreisbildung?;61 9.3;4.3 Was bedeuten die Greeks ?;65 9.4;4.4 Was versteht man unter Put Call-Parität?;69 9.5;4.5 Wie wird der Optionspreis nach dem Black-Scholes-Modell bestimmt?;70 9.6;4.6 Wie wird der Optionspreis nach dem Binomial-Modell bestimmt?;72 9.7;4.7 Handelbare Optionspreise;74 10;5 Strategien mit Optionen;76 10.1;5.1 Was beinhalten die 4 Grundstrategien im Optionsgeschäft?;76 10.1.1;5.1.1 Welche Strategie steht hinter der Grundposition 1 Long Call?;77 10.1.2;5.1.2 Welche Strategie steht hinter der Grundposition 2 Short Call?;79 10.1.3;5.1.3 Welche Strategie steht hinter der Grundposition 3 Long Put?;81 10.1.4;5.1.4 Welche Strategie steht hinter der Grundposition 4 Short Put?;83 10.2;5.2 Wie erfolgt ein Hedging mit Optionen?;84 10.3;5.3 Welche Optionskombinationen sind gängig?;86 10.4;5.4 Wie erfolgt ein Strategieaufbau im Optionsgeschäft?;93 10.5;5.5 Welche Bedeutung hat die Markteinstellung?;95 11;6 Futures unbedingte Termingeschäfte;98 11.1;6.1 Was sind Futures?;98 11.2;6.2 Future-Märkte;100 11.3;6.3 Future-Handel;100 11.3.1;6.3.1 Lieferverfahren;102 11.4;6.4 Index-Futures;102 11.5;6.5 Zins-Futures;104 11.6;6.6 Devisen-Future;106 11.7;6.7 Commodity Futures;106 11.8;6.8 Futures auf Einzelwerte;108 11.9;6.9 Marktverfassung beim Future-Trading;108 12;7 Preisbildung von Futures;110 12.1;7.1 Wie erfolgt die Preisbildung bei einem Future?;110 12.2;7.2 Wie erfolgt die Preisbildung bei Zinsfutures?;111 12.3;7.3 Was versteht man unter einer CTD-Anleihe?;113 12.4;7.4 Was versteht man unter Final Settlement ?;114 12.5;7.5 Welche Verfallstermine gibt es für Futures?;114 13;8 Strategien mit Futures;118 13.1;8.1 Was für Future-Strategien gibt es?;118 14;9 Optionen auf Futures, synthetische Termingeschäfte & Kombinationen;130 14.1;9.1 Was kennzeichnet Optionen auf Futures?;130 14.2;9.2 Wie sind Optionen auf Futures aufgebaut und strukturiert?;131 14.3;9.3 Was versteht man unter der Future-Style-Methode?;131 14.4;9.4 Welche Strategien werden mit Optionen auf Futures verfolgt?;132 14.5;9.5 Was versteht man unter synthetischen Terminmarktpositionen?;135 14.6;9.6 Welche Kombinationen und Verkettungsgeschäfte werden in der Praxis eingesetzt?;136 14.7;9.7 Warum führt man Kombinationen und Verkettungsgeschäfte durch?;136 15;10 Devisenterming

Produktinformationen

Titel: Derivate
Untertitel: Handbuch für Finanzintermediäre und Investoren
Autor:
EAN: 9783486583540
ISBN: 978-3-486-58354-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, de Oldenbourg
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 299
Gewicht: 720g
Größe: H247mm x B177mm x T27mm
Jahr: 2008

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