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Wenn ich einmal reich und tot bin

  • Taschenbuch
  • 256 Seiten
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Maxim Billers erster Erzählungsband machte Furore, weil er die Realität jüdischen Lebens in Deutschland beschrieb - und dazu auf e... Weiterlesen
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Beschreibung

Maxim Billers erster Erzählungsband machte Furore, weil er die Realität jüdischen Lebens in Deutschland beschrieb - und dazu auf eine bis dahin nicht gekannte Weise: mit beißendem Sarkasmus und doch voller Zuneigung, mit sicherem Gespür für das Komische im Tragischen, für einen nie alltäglichen Alltag. Eine verwickelte, in sich geschlossene Welt tut sich auf, die mit ihren Schmerzen, Freuden und Tabus allerdings nicht allein eine jüdische ist, sondern das kompakte Modell des menschlichen Mit- und Gegeneinanders überhaupt. Maxim Billers Figuren sind die Überlebenden des Holocaust und ihre Kinder und Enkel: vereinsamte Alte, von Verfolgungs- und Größenwahn besessene Kulturkosmopoliten oder Geschäftsleute. Vor allem die Jüngeren sind hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und dem Aufbegehren gegen die Eltern, zerrissen im Kampf gegen aufrichtige Antisemiten und heuchlerische Philosemiten, immer auf der Suche nach einer eigenen jüdischen Identität. Es sind Geschichten, die mit ihrem unpathetischen Ton in der Tradition amerikanischer Erzähler wie Philip Roth stehen - vor allem aber sind es Geschichten, mit denen Biller direkt auf unser Herz zielt.

Autorentext
Maxim Biller, geboren 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Er ist Autor der Romane »Esra« und »Die Tochter«, der Erzählbände »Liebe heute«, »Bernsteintage«, »Land der Väter und Verräter« und »Wenn ich einmal reich und tot bin«, der Essaybände »Die Tempojahre« und »Deutschbuch« sowie des autobiographischen Bands »Der gebrauchte Jude«; darüber hinaus schreibt er Theaterstücke (»Kanalratten«) und Kolumnen. Zuletzt erschien sein monumentaler Roman »Biografie«.

Klappentext

Maxim Billers erster Erzählungsband machte Furore, weil er die Realität jüdischen Lebens in Deutschland beschrieb - und dazu auf eine bis dahin nicht gekannte Weise: mit beißendem Sarkasmus und doch voller Zuneigung, mit sicherem Gespür für das Komische im Tragischen, für einen nie alltäglichen Alltag. Eine verwickelte, in sich geschlossene Welt tut sich auf, die mit ihren Schmerzen, Freuden und Tabus allerdings nicht allein eine jüdische ist, sondern das kompakte Modell des menschlichen Mit- und Gegeneinanders überhaupt. Maxim Billers Figuren sind die Überlebenden des Holocaust und ihre Kinder und Enkel: vereinsamte Alte, von Verfolgungs- und Größenwahn besessene Kulturkosmopoliten oder Geschäftsleute. Vor allem die Jüngeren sind hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und dem Aufbegehren gegen die Eltern, zerrissen im Kampf gegen aufrichtige Antisemiten und heuchlerische Philosemiten, immer auf der Suche nach einer eigenen jüdischen Identität. Es sind Geschichten, die mit ihrem unpathetischen Ton in der Tradition amerikanischer Erzähler wie Philip Roth stehen - vor allem aber sind es Geschichten, mit denen Biller direkt auf unser Herz zielt.

Produktinformationen

Titel: Wenn ich einmal reich und tot bin
Untertitel: Erzählungen
Autor:
EAN: 9783596186044
ISBN: 978-3-596-18604-4
Format: Taschenbuch
Herausgeber: Fischer Taschenb.
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 256
Gewicht: 202g
Größe: H192mm x B126mm x T20mm
Jahr: 2011
Land: DE

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