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Agencytheoretische Analyse des Einflusses von intrinsischer Motivation auf die Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme

  • Kartonierter Einband
  • 157 Seiten
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Beschreibung

In dieser Arbeit untersucht Markus Brunner, wie das optimale Entlohnungs- und Informationssystem von Unternehmen grundsätzlich gestaltet werden müsste, wenn die Möglichkeit von intrinsischer Motivation von Managern sowie darauf gerichtete Verdrängungs- und Verstärkungseffekte durch monetäre Anreize explizit berücksichtigt werden. Damit können Bedingungen herausgearbeitet werden, wann die Performancemessung von Managern und eine damit verbundene variable Vergütung tatsächlich einer fixen Entlohnung überlegen ist.

Monetäre Anreizsysteme bilden gegenwärtig einen zentralen Gegenstand betriebswirtschaftlicher Forschung. Vor allem agencytheoretische Ansätze legen meist nahe, ein von der Unternehmung erwünschtes Verhalten von Managern durch eine variable Vergütung und damit durch monetäre Anreize zu bewirken. Dagegen liefert die verhaltenswissenschaftliche Forschung Hinweise, dass hierdurch die intrinsische Motivation von Mitarbeitern auch verdrängt werden und demnach in der Realität unter Umständen ein gegenteiliger Effekt auftreten könnte.

Markus Brunner untersucht diesen Konflikt eingehend, indem er das Standardmodell der Prinzipal-Agent-Theorie weiterentwickelt und darin die Möglichkeit von intrinsischer Motivation sowie darauf gerichtete Verdrängungs- und Verstärkungseffekte durch monetäre Anreize explizit berücksichtigt. Damit zeigt er auf, wie das optimale Entlohnungs- und das Informationssystem grundsätzlich gestaltet werden müsste.

Insbesondere geht er der Frage nach, unter welchen Bedingungen ein umfangreiches Monitoringsystem zur Performancemessung von Managern und eine damit verbundene variable Vergütung tatsächlich einer fixen Entlohnung überlegen ist. Ebenso kann er wichtige Interdependenzen zwischen Informations- und Anreizsystem sowie die Relativierung grundlegender qualitativer Aussagen der Agency-Theorie herleiten. Aus den Ergebnissen der vorliegenden Analyse lassen sich dadurch einerseits wichtige generelle Konsequenzen für die Praxis ziehen und andererseits Perspektiven für die weitere Forschung aufzeigen.

Autorentext

Markus Brunner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Controlling der Technischen Universität München. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit den Abschlüssen zum Diplom-Kaufmann und Master of Business Research war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für Produktionswirtschaft und Controlling tätig, wo er 2011 bei Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Ulrich Küpper promovierte.



Klappentext

Monetäre Anreizsysteme bilden gegenwärtig einen zentralen Gegenstand betriebswirtschaftlicher Forschung. Vor allem agencytheoretische Ansätze legen meist nahe, ein von der Unternehmung erwünschtes Verhalten von Managern durch eine variable Vergütung und damit durch monetäre Anreize zu bewirken. Dagegen liefert die verhaltenswissenschaftliche Forschung Hinweise, dass hierdurch die intrinsische Motivation von Mitarbeitern auch verdrängt werden und demnach in der Realität unter Umständen ein gegenteiliger Effekt auftreten könnte. Markus Brunner untersucht diesen Konflikt eingehend, indem er das Standardmodell der Prinzipal-Agent-Theorie weiterentwickelt und darin die Möglichkeit von intrinsischer Motivation sowie darauf gerichtete Verdrängungs- und Verstärkungseffekte durch monetäre Anreize explizit berücksichtigt. Damit zeigt er auf, wie das optimale Entlohnungs- und das Informationssystem grundsätzlich gestaltet werden müsste. Insbesondere geht er der Frage nach, unter welchen Bedingungen ein umfangreiches Monitoringsystem zur Performancemessung von Managern und eine damit verbundene variable Vergütung tatsächlich einer fixen Entlohnung überlegen ist. Ebenso kann er wichtige Interdependenzen zwischen Informations- und Anreizsystem sowie die Relativierung grundlegender qualitativer Aussagen der Agency-Theorie herleiten. Aus den Ergebnissen der vorliegenden Analyse lassen sich dadurch einerseits wichtige generelle Konsequenzen für die Praxis ziehen und andererseits Perspektiven für die weitere Forschung aufzeigen.



Inhalt

A. Notwendigkeit der Berücksichtigung von intrinsischer Motivation und Crowding-Effekten bei der Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme Kennzeichnung der Problemstellung - Aufbau der Untersuchung B. Charakterisierung menschlicher Handlungsmotivation Determinanten und Verlauf motivierten Handelns - Eigenschaften und Bedeutung intrinsischer Handlungsmotivation - Einfluss externer Handlungsanreize auf die intrinsische Motivation über Crowding-Effekte C. Entwicklung eines Grundmodells für die Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme unter Berücksichtigung von intrinsischer Motivation und Crowding-Effekten Stand der modelltheoretischen Forschung und Einordnung des Untersuchungsgegenstands - Prämissen und formaler Aufbau eines Grundmodells zur Gestaltung des Entlohnungs- und Informationssystems im Mehr-Aktionen-Fall - Struktur des Entscheidungskalküls des Agenten und des Prinzipals D. Gestaltung des Entlohnungs- und Informationssystems im Ein-Aktionen-Fall E. Erweiterung der modelltheoretischen Analyse auf den Fall mit zwei Aktionen F. Konsequenzen und Perspektiven für die Anreizgestaltung zur Verhaltenssteuerung intrinsisch motivierter Mitarbeiter Anhang I-VI Literaturverzeichnis Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Agencytheoretische Analyse des Einflusses von intrinsischer Motivation auf die Gestaltung betrieblicher Anreizsysteme
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428138159
ISBN: 978-3-428-13815-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 157
Gewicht: 297g
Größe: H230mm x B157mm x T15mm
Jahr: 2013

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