

Beschreibung
Das Buch ist nicht nur Fachleuten zu empfehlen, die im engeren Sinn in Zwangeskontexten tätig sind. Es bietet gleichfalls allen, die mit Klienten arbeiten, die wenig oder kaum für eine Zusammenarbeit motiviert sind, eine pragmatische Reflexionsgrundlage ihres ...Das Buch ist nicht nur Fachleuten zu empfehlen, die im engeren Sinn in Zwangeskontexten tätig sind. Es bietet gleichfalls allen, die mit Klienten arbeiten, die wenig oder kaum für eine Zusammenarbeit motiviert sind, eine pragmatische Reflexionsgrundlage ihres Handelns und Interventionsanregungen, die nach dem Lesen in die eigene Arbeit drängen.
Familiendynamik
Das Buch kann als Einstieg für Therapeuten unterschiedlichster Ausbildungen, die beginnen, in einem Zwangskontext zu arbeiten, empfohlen werden.
ÖAZ Buchtipps
Marie-Luise Conen hat im deutschsprachigen Raum in den letzten 15 Jahren entscheidende Impulse gesetzt, wenn es darum geht, wie Helfen unter den Vorzeichen von Fremdmotivation geschehen kann. Im vorliegenden Buch fasst sie ihr beinahe lexikalisches Wissen zu diesem Thema zusammen, kongenial ergänzt durch Gianfranco Cecchins Überlegungen und Praxisbeispiele. Während Conen das Gerüst beisteuert, malt Cecchin die praktische Umsetzung anhand von Beispielen und mithilfe von Transkripten aus.
Das Buch eignet sich m. E. ohne Einschränkungen als Standardlektüre für alle, die unter erschwerten Bedingungen helfen sollen und wollen.
Systhema
Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die theoretischen und praktischen Gesichtspunkte von Zwangssituationen. Hierbei zeigen die Autoren aus ihrem reichen Erfahrungsschatz in kompetenter Weise auf, wie mit Klienten, die sich zwangsweise in Therapie oder Beratung befinden, erfolgreich Lösungswege beschritten werden können.
Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung
Ich lege das Buch allen ans Herz, die den berühmt-berüchtigten doppelten Auftrag der Psychiatrie bewusst annehmen und gestalten wollen. Das Buch idealisiert nicht, verschweigt nicht die Mühsal, die manche Patientensysteme uns bescheren.
Soziale Psychiatrie
Die Stärke des Buchs liegt eindeutig im Zusammenspiel zwischen theoretischer Grundierung und praktischer Ausgestaltung. [] Mit seiner Thematik und in seiner Komplexität an theoretischem und praktischem Wissen ist das Buch von Conen und Cecchin sicherlich einmalig und meines Erachtens als Standardwerk für alle professionellen Helfer im Rahmen einer Therapie und Beratung mit unmotivierten Klienten und in Zwangskontexten zu etablieren.
Kontext. Zeitschrift für Systemische Therapie und Familientherapie
Für jeden Praktiker ein Muss. [] In sehr spannend zu lesenden Transkriptionen von Beratungsgesprächen erhält der Leser/die Leserin einen ungewöhnlich transparenten Einblick in die Arbeit von Systemikern, die ihr Meisterwek verstehen. [] Ein Buch, das eine Pflichtlektüre für alle in der Jugendhilfe darstellt und neue Zugänge eröffnet.
Dialog Erziehungshilfe
Therapie und Beratung in Zwangskontexten
Wer als Therapeut oder Berater mit Klienten arbeiten soll, die von sich aus kein Anliegen haben oder nicht beraten werden wollen, hat zwei Möglichkeiten: Er sucht sich andere Klienten, oder er versucht, die Möglichkeiten zu nutzen, die die Situation bietet.
Marie-Luise Conen und Gianfranco Cecchin zeigen mit diesem Buch, dass Unfreiwilligkeit kein Hindernis für eine gute Zusammenarbeit sein muss. Professionellen Helfern bieten sie neue Standpunkte und Konzepte für den Umgang mit unmotivierten Klienten an. Die sind nicht nur in der Jugendhilfe, der Psychiatrie oder im Strafvollzug von großem Nutzen, sondern machen auch in der Jugendgerichtshilfe, in Einrichtungen der Drogenrehabilitation, im Umgang mit Verkehrsstraftätern oder bei häuslicher Gewalt erfolgreiche Interventionen möglich.
Gianfranco Cecchin (19322004) zählt mit seinen Mailänder Kollegen zu den Pionieren der systemischen Therapie. Marie-Luise Conen hat viele ihrer Ideen in der aufsuchenden Familientherapie formuliert und erprobt. Gemeinsam haben sie das Thema über 15 Jahre entwickelt.
Die Autor:innen:
Marie-Luise Conen, Dr. phil., Dipl.-Psych., Dipl.-Päd., M. Ed. (Temple University); Supervisorin (BDP, DGSF und DGSV), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF und SG); Lehrtherapeutin (DGSF und SG), Lehrende für Beratung (DGSF und SG); Leiterin des Context-Instituts für systemische Therapie und Beratung (Berlin).
Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: Wo keine Hoffnung ist, muss man sie erfinden. Aufsuchende Familientherapie (5. Aufl. 2011), Wie kann ich Ihnen helfen, mich wieder loszuwerden? Therapie und Beratung in Zwangskontexten (zus. mit Gianfranco Cecchin, 9. Aufl. 2026), Wenn Eltern aufgeben. Therapie und Beratung bei konflikthaften Trennungen von Eltern und Kindern (zus. mit Gianfranco Cecchin, 2. Aufl. 2012) und Ungehorsam eine Überlebensstrategie. Professionelle Helfer zwischen Realität und Qualität (2. Aufl. 2014).
Gianfranco Cecchin, (19322004), M. D., war Mitbegründer der Mailänder Schule der systemischen Therapie. Als Kodirektor des Centro Milanese Di Terapia Della Famiglia in Mailand wurde er durch seine Pionierarbeit in der Familientherapie weltweit bekannt. Er ist Autor bzw. Koautor zahlreicher Artikel und Bücher, unter anderem des Klassikers Respektlosigkeit. Provokative Strategien für Therapeuten (zus. mit Wendel A. Ray und Gerry Lane).
Autorentext
Marie-Luise Conen, Dr. phil., Dipl.-Psych., Dipl.-Päd., M. Ed. (Temple University); Supervisorin (BDP, DGSF und DGSV), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF und SG); Lehrtherapeutin (DGSF und SG), Lehrende für Beratung (DGSF und SG); Leiterin des Context-Instituts für systemische Therapie und Beratung (Berlin). Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: "Wo keine Hoffnung ist, muss man sie erfinden. Aufsuchende Familientherapie" (5. Aufl. 2011), "Wie kann ich Ihnen helfen, mich wieder loszuwerden? Therapie und Beratung in Zwangskontexten" (zus. mit Gianfranco Cecchin, 8. Aufl. 2022), "Wenn Eltern aufgeben. Therapie und Beratung bei konflikthaften Trennungen von Eltern und Kindern" (zus. mit Gianfranco Cecchin, 2. Aufl. 2012) und "Ungehorsam - eine Überlebensstrategie. Professionelle Helfer zwischen Realität und Qualität" (2. Aufl. 2014). Gianfranco Cecchin, (1932-2004), M. D., war Mitbegründer der Mailänder Schule der systemischen Therapie. Als Kodirektor des Centro Milanese Di Terapia Della Famiglia in Mailand wurde er durch seine Pionierarbeit in der Familientherapie weltweit bekannt. Er ist Autor bzw. Koautor zahlreicher Artikel und Bücher, unter anderem des Klassikers "Respektlosigkeit. Provokative Strategien für Therapeuten" (zus. mit Wendel A. Ray und Gerry Lane).
Klappentext
Wer als Therapeut oder Berater mit Klienten arbeiten soll, die von sich aus kein Anliegen haben oder nicht beraten werden wollen, hat zwei Möglichkeiten: Er sucht sich andere Klienten, oder er versucht, die Möglichkeiten zu nutzen, die die Situation bietet. Marie-Luise Conen und Gianfranco Cecchin zeigen mit diesem Buch, dass Unfreiwilligkeit kein Hindernis für eine gute Zusammenarbeit sein muss. Professionellen Helfern bieten sie neue Standpunkte und Konzepte für den Umgang mit unmotivierten Klienten an. Die sind nicht nur in der Jugendhilfe, der Psychiatrie oder im Strafvollzug von großem Nutzen, sondern machen auch in der Jugendgerichtshilfe, in Einrichtungen der Drogenrehabilitation, im Umgang mit Verkehrsstraftätern oder bei häuslicher Gewalt erfolgreiche Interventionen möglich. Gianfranco Cecchin (1932-2004) zählt mit seinen Mailänder Kollegen zu den Pionieren der systemischen Therapie. Marie-Luise Conen hat viele ihrer Ideen in der aufsuchenden Familientherapie formuliert und erprobt. Gemeinsam haben sie das Thema über 15 Jahre entwickelt.