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Schrift als Stigma

  • Fester Einband
  • 698 Seiten
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Auf zahlreichen spätgotischen Altargemälden erscheinen hebräische Schriftzeichen, sowie Zeichen, die der hebräischen Schrift nahek... Weiterlesen
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Beschreibung

Auf zahlreichen spätgotischen Altargemälden erscheinen hebräische Schriftzeichen, sowie Zeichen, die der hebräischen Schrift nahekommen. Sie finden sich innerhalb der dargestellten Szenen auf Gegenständen wie Gefäßen, Schilden und Fahnen, auf Schrifttafeln, sowie auch auf Gewändern, dort zumeist als Borten an Säumen und Ausschnitten. Diese Inschriften bezeugen einerseits das steigende Interesse an Lesen und Schreiben - und zwar nicht nur der lateinischen Schrift - in der Zeit der Spätgotik, auf der anderen Seite sind sie Ausdruck des Verhältnisses, das die Auftraggeber, Maler und Betrachter der Altartafeln zum Hebräischen und zu den Juden ihrer Zeit hatten. Die Untersuchung von mehr als 500 Zeugnissen zeigt, dass die Inschriften zu ihrem größeren Teil nicht sinnvoll lesbar sind und ihr Erscheinen im Bild nicht aus ihrer inhaltlichen Bedeutung erklärt werden kann. Ihre primäre Funktion erwächst nicht aus der tatsächlichen Bedeutung der Schriftzeichen, vielmehr kennzeichnen sie eine Szene als im jüdischen Umfeld stattfindend, oder eine einzelne Figur als jüdisch. In diesem Fall ist das Kennzeichen zumeist negativ konnotiert und wird zum Stigma. Ein umfangreicher Tafelteil dokumentiert die behandelten Gemälde und Inschriften.

Klappentext

Auf zahlreichen spätgotischen Altargemälden erscheinen hebräische Schriftzeichen, sowie Zeichen, die der hebräischen Schrift nahekommen. Sie finden sich innerhalb der dargestellten Szenen auf Gegenständen wie Gefäßen, Schilden und Fahnen, auf Schrifttafeln, sowie auch auf Gewändern, dort zumeist als Borten an Säumen und Ausschnitten. Diese Inschriften bezeugen einerseits das steigende Interesse an Lesen und Schreiben - und zwar nicht nur der lateinischen Schrift - in der Zeit der Spätgotik, auf der anderen Seite sind sie Ausdruck des Verhältnisses, das die Auftraggeber, Maler und Betrachter der Altartafeln zum Hebräischen und zu den Juden ihrer Zeit hatten. Die Untersuchung von mehr als 500 Zeugnissen zeigt, dass die Inschriften zu ihrem größeren Teil nicht sinnvoll lesbar sind und ihr Erscheinen im Bild nicht aus ihrer inhaltlichen Bedeutung erklärt werden kann. Ihre primäre Funktion erwächst nicht aus der tatsächlichen Bedeutung der Schriftzeichen, vielmehr kennzeichnen sie eine Szene als im jüdischen Umfeld stattfindend, oder eine einzelne Figur als jüdisch. In diesem Fall ist das Kennzeichen zumeist negativ konnotiert und wird zum Stigma.

Produktinformationen

Titel: Schrift als Stigma
Untertitel: Hebräische und hebraisierende Inschriften auf Gemälden der Spätgotik
Autor:
EAN: 9783825360375
ISBN: 978-3-8253-6037-5
Format: Fester Einband
Hersteller: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg
Herausgeber: Universitätsvlg. Winter
Genre: Judentum
Anzahl Seiten: 698
Gewicht: 1805g
Größe: H245mm x B165mm x T54mm
Jahr: 2013
Untertitel: Deutsch