

Beschreibung
Ein west-östliches Trainingsbuch für Kampfkünstler und Sportler Dieses Buch stellt einige der effektivsten Trainingsmethoden aus West und Ost vor. Der Leser lernt Übungen kennen, die eine flexible dynamische Kraft aufbauen. Übungen mit und ohne Hilfsmittel wer...Ein west-östliches Trainingsbuch für Kampfkünstler und Sportler
Dieses Buch stellt einige der effektivsten Trainingsmethoden aus West und Ost vor. Der Leser lernt Übungen kennen, die eine flexible dynamische Kraft aufbauen. Übungen mit und ohne Hilfsmittel werden in Text und Bild vorgestellt, grundsätzlich jedoch ausschließlich Übungen, die man ohne die technischen Geräte und Maschinen der Fitnessstudios praktizieren kann.
Es geht in diesem Werk um erprobte Trainingsformen, die den Körper so schmieden, dass er die Fähigkeit gewinnt, sich im Kampf oder im Wettkampf effektiv zu bewegen. Vor allem geht es um Methoden, die neben ihrem Trainingseffekt den Körper auch auf Dauer gesunderhalten. Derartige ganzheitliche Trainingsmethoden erfordern Disziplin, Leidenschaft und ein umfangreiches Wissen um unser wertvollstes Gut den Körper. Aus diesem Grund wird im Buch auch ausführlich auf die physiologischen Grundlagen des Trainings eingegangen, so z. B. auf die Rolle der Faszien des den ganzen Körper durchziehenden Bindegewebes. Die in dem Buch dargestellten Trainingsmethoden sind für alle Kampfkünste und Sportarten sinnvoll. Der Kampfkünstler, egal welchen Stils, wird sich in seiner Kunst und seiner Kampfkraft erheblich verbessern. Der Leistungssportler kann seine Leistungsfähigkeit steigern, und der Freizeitsportler bleibt fit und gesund.
Autorentext
"Maik Albrecht, Jahrgang 1981, praktiziert seit mittlerweile zwei Jahrzehnten die verschiedensten östlichen und westlichen Kampfkünste. Mit 20 Jahren ging er nach China und studierte dort chinesische Kampfkunst bei den letzten noch lebenden Meistern des alten Wushu. 2006 gewann er als einziger Ausländer in der chinesischen Profigruppe eine Goldmedaille bei der Wushu-Weltmeisterschaft in Zhengzhou. Im selben Jahr erhielt er den 4. Meistergrad (Wushu Duan) und war zu dieser Zeit der jüngste Ausländer mit einer solch hohen Graduierung. Albrecht besitzt einen Abschluss in Sinologie von der Universität Wuhan, die zu den besten der Welt gehört. Maik Albrecht ist heute einer der führenden Chinaexperten und Kenner der chinesischen Kampfkünste weltweit. Er trainierte als einer der ersten Ausländer in China sogar Chinesen, unter anderem Mitglieder chinesischer SWAT-Einheiten. Das ARD hat 2008 einen Dokumentarfilm über sein Leben in China gedreht: "Herr Albrecht macht Wushu - Ein Deutscher kämpft in China." In China, wo er selbst von den Meistern der alten Generation als Kenner und Könner des Wushu anerkannt wird, gibt es zahlreiche Veröffentlichungen über ihn. 2009 drehte das chinesische Staatsfernsehen eine mehrteilige Dokumentation über sein Leben mit der Kampfkunst. Maik Albrecht lebt in Wuhan, China. Er ist mit der Tochter seines Shifu (Lehrer-Vater) Li Zhenghua verheiratet. Frank Rudolph, Jahrgang 1969. Nach mehreren Ausbildungen absolvierte er von 1993 bis 1996 ein Journalistikstudium. Tätigkeit als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen und Magazinen. Seit 1992 Veröffentlichungen über Philosophie, Geschichte, Kampfkunst und Kultur mit den Schwerpunkten Asien und vergleichende Geschichte. Mehrere Studienreisen führten ihn nach China. Er verfasst Belletristik, Lyrik und Essays, des weiteren Biographien und Fachtexte zu den unterschiedlichsten Themen. Er lebt in Wolfsburg. Frank Rudolph praktiziert verschiedene europäische und asiatische Kampfkünste. Gemeinsam mit Maik Albrecht gründete er das Albrecht-Rudolph Institute of Martial Arts Research (ARIOMAR)."
Leseprobe
Die Zahl der möglichen Übungen, die Sie für den Kraftaufbau einsetzen könnten, ist endlos. Doch wenn es um den Aufbau einer dynamischen, flexiblen, jederzeit einsatzbereiten Kraft geht, so gilt unbedingt der alte Spruch: "Weniger ist mehr." Die nachfolgend aufgeführten Trainingsmethoden können Ihnen - in Verbindung mit einer guten Dehnung - alles geben, was Sie für die Kampfkunst und die meisten Sportarten benötigen, um Herausragendes leisten zu können und gleichzeitig Ihre Gesundheit zu schützen. Sie können die Übungen variieren und sie zu einem individuellen Programm zusammenstellen. Seien Sie kreativ und entwickeln Sie ein Übungsprogramm, dass optimal zu Ihrem Körper und Ihrer Persönlichkeit passt. Dadurch erreichen Sie ein neues Lebensgefühl und damit auch eine neue, bessere Lebensqualität.
Der chinesische Militärstratege, General und Kampfkunstmeister Qi Jìgung (1528-1588) schrieb in seinem Handbuch für Soldaten: "Die alten Kämpfer glaubten niemals an übernatürliche Dinge, lediglich daran, dass man nur durch eigenes hartes Training zu etwas kommen kann." Deshalb ist immer wichtig, dass man weiß, wofür man die Mühen auf sich nimmt. Kein Mensch kann auf alle Situationen vorbereitet sein, aber ohne ein gutes Training kann schon die einfachste Kampfsituation zur größten Herausforderung werden.
Der erste Übungskomplex in diesem Kapitel widmet sich einer heute weniger beachteten, doch alten und ursprünglichen Trainingsmethode, den Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Turner, Akrobaten und einige Athleten benutzen bevorzugt den Körper als "Hantel", um sich eine nützliche, da einheitliche und flexible Körperkraft anzutrainieren, welche für sie beherrschbar bleibt. Das bloße Stemmen von Gewichten ist in diesem Zusammenhang nicht effektiv und wenig brauchbar. Im Gegenteil, für eine anwendbare Kraft stellt das Eisen eher ein Hindernis dar. Es bewirkt zum Beispiel ein Zuviel an nutzloser Masse.
Der zweite Übungskomplex behandelt Methoden des isometrischen Kraftaufbaus, für die teilweise Hilfsmittel erforderlich sind, und der dritte Komplex zeigt, wie man Geräte sinnvoll einsetzen kann, um Kraftaufbau mit guter Körperbeherrschung zu verbinden.
Inhalt
"Vorbemerkung Die Ziele dieses Buches I. Dehnung II. Übungen zum Kraftaufbau III. Das Training der inneren Kraft IV. Grundprinzipien des Trainings für Kampfkünste V. Das Ausnutzen der Schwerkraft VI. Training durch geistige Vorstellung VII. Das Training und seine Wirkung VIII. Rahmenbedingungen für ein gutes Training"