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Reaktionen auf Medienkontakte

  • Kartonierter Einband
  • 260 Seiten
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Diese Untersuchung stellt sich die Aufgabe, das Phiinomen "Selektivitiit" und ihre U rsachen am Beispiel der Handzettelr... Weiterlesen
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Beschreibung

Diese Untersuchung stellt sich die Aufgabe, das Phiinomen "Selektivitiit" und ihre U rsachen am Beispiel der Handzettelrezeption zu erlautern. Grundlage hierfUr ist ein "Konzept zur Erfassung von Selektionen aus einem medialen Angebot", das innerhalb dieser Arbeit entwickelt wird. Die Ergebnisse eines Feldexperiments zur Handzettelverteilung werden in einem "Leitfaden fUr Handzettelherausgeber" dargestellt, der die Studie sowohl fUr Kommunikationswissenschaftler als auch fUr Praktiker in der Wirtschaft, in Institutionen, Vereinen und Burgerinitiativen gleichermaBen interessant macht. Personliche Erfahrungen bei der Handzettelgestaltung und -verteilung gaben den AnstoB, das Medium "Handzettel" wissenschaftlich zu betrachten. Hinzu kamen Anregungen meines Priifers Prof. Dr. Klaus Merten, die Uberlegungen zum Selektionsverhalten fUr die Wirkungsforschung zu verallgemeinern. Mein ganz besonderer Dank gilt meiner Freundin Regina Cichon und meinen Eltern. Die Feldexperimente waren ohne die tatkraftige Unterstiitzung von Susanne Amon, Janine Arnold, Christine Bertels, Martin Bullesbach, lIse Denningmann, Rudiger Gansfus, Astrid Gelzleichter, Kathrin Hector, Ulla Hoff, Peter Imkamp, Birgit Jager, Hildegard Kamp, Susanne Keil, Stefan Lauer, Edmund Lauf, Rainer Linnemann, Sylvia Peetz, Paul Preikschas, Armin Scholl, Jiirgen Spreemann, Alexandra Sybrecht, Regina Voith und Trixi Waldenhof als Verteiler, Interviewer und Beobachter nicht durchfUhrbar gewesen. Fur die Hilfe bei der Handzettelerstellung danke ich Thomas Kochan sowie den Herausgebern der Handzettel: der "Burgerinitiative Promenade", den "Tierfreunden Munster" und der Firma GEKU. Wichtigen Beistand in fachlichen und methodischen Fragen leistete Dr. Armin Scholl. Weitere Verbesserungsvorschlage und Anregungen erhielt ich von PD Dr. Helmut Giegler, Harald Klein M.A., Prof. Dr. Max Kobbert, Dipl. soz.

Klappentext

Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Universiteat Meunster (Westfalen), 1990.



Inhalt

1. Einleitung.- 2. Rezipient und Auswahlprozeß.- 2.1 Zum Begriff der Selektivität.- 2.1.1 Selektivitätsmechanismen.- 2.1.2 Selektivität bei der Rezeption von Massenkommunikation.- 2.2 Untersuchung von Forschungsstrategien zur Selektion.- 2.2.1 "Selective exposure" aufgrund von Einstellungen.- 2.2.2 "Selective exposure" aufgrund von Emotionen.- 2.2.3 Der Uses-and-gratifications-approach.- 2.2.4 Das Feldschema der Massenkommunikation.- 2.2.5 Der dynamisch-transaktionale Ansatz nach Schönbach und Früh.- 2.2.6 Konzepte zur Rezeption als Informationsverarbeitung und Wirklichkeitskonstruktion.- 2.2.7 Zusammenfassung der analysierten Forschungsrichtungen und -Strategien.- 2.3 Ein Konzept zur Erfassung von Selektionen.- 2.4 Zusammenfassung.- 3. Das Medium "Handzettel".- 3.1 Stand der Forschung zum Medium Handzettel.- 3.1.1 Das Flugblatt als Medium.- 3.1.2 Das Flugblatt als Quelle für historische Begebenheiten.- 3.1.3 Wirkung und Nutzung des Flugblattes.- 3.1.4 Das Flugblatt als experimenteller "Stimulus".- 3.2 Definition des Mediums Handzettel.- 3.2.1 Die Bedeutung des Handzettelbegriffs in der deutschen Alltagssprache.- 3.2.2 Neuformulierung des Handzettel-Begriffs.- 3.2.2.1 Bewertung früherer Definitionen.- 3.2.2.2 Analyse einzelner Definitionsbestandteile.- 3.2.2.3 Formulierung einer neuen Definition.- 3.3 Zusammenhänge zwischen Funktion und Akzeptanz von Handzetteln.- 3.3.1 Funktion und Akzeptanz des Handzettels in früheren Definitionen.- 3.3.2 Die Funktion des Handzettels als Substitut zu den Massenmedien.- 3.3.2.1 Mangelnde Verbreitung periodischer Massenmedien.- 3.3.2.2 Mangelnder Zugang zu periodischen Medien.- 3.3.2.3 Mangelndes Vertrauen der Rezipienten in periodische Massenmedien.- 3.3.2.4 Ergänzungsfunktion des Handzettels in der Gegenwart.- 3.3.3 Die Funktion des Handzettels als Verstärkung der Massenmedien.- 3.3.4 Funktionen des Verteilungsprozesses von Handzetteln.- 3.4 Zusammenfassung.- 4. Exploration von Selektionen und deren Ursachen bei der Handzettelrezeption.- 4.1 Festlegung: Situation, Medienangebot und Art der Selektion.- 4.1.1 Die Rezeptionssituation.- 4.1.2 Das Medienangebot.- 4.1.3 Die Art der Selektion.- 4.2 Erfassung der Selektionsleistungen.- 4.2.1 Wahrnehmung des Angebotes.- 4.2.2 Annahme des Handzettels.- 4.2.3 Rezeption des Handzettels.- 4.3 Exploration: Ursachen der Handzettelrezeption.- 4.3.1 Mediale Variablen.- 4.3.1.1 Text.- 4.3.1.2 Illustrationen.- 4.3.1.3 Größe, Form und Farbe.- 4.3.1.4 Gesamtbild des Handzettels.- 4.3.2 Situationale Variablen.- 4.3.2.1 Der Einfluß des Wetters.- 4.3.2.2 Einflüsse durch Geräusche.- 4.3.2.3 Durchlaufbreite/Straßenbreite.- 4.3.2.4 Person des Verteilers.- 4.3.2.5 Andere Passanten.- 4.3.2.6 Begleitpersonen.- 4.3.2.7 Motivationen des Rezipienten.- 4.3.2.8 Die Stimmungslage des Rezipienten.- 4.3.3 Personale Variablen.- 4.3.3.1 Demographische Variablen.- 4.3.3.2 Hintergrundwissen.- 4.3.3.3 Gewohnheiten.- 4.3.3.4 Einstellungen.- 4.4 Zusammenfassung der Hypothesen.- 5. Methodisches Design des Feldexperiments.- 5.1 Simulation der Handzettelverteilung.- 5.1.1 Rahmenbedingungen des Feldexperiments.- 5.1.2 Die Auswahl der verteilten Handzettel.- 5.2 Die Beobachtung.- 5.3 Die Befragung.- 5.4 Zur Gültigkeit der Befragung.- 5.4.1 Externe Validität.- 5.4.2 Interne Validität.- 5.5 Nichtreaktive Meßmethode.- 5.6 Zusammenfassung.- 6. Ergebnisse des Feldexperiments.- 6.1 Die Rezeption des Handzettels.- 6.1.1 Einzelne Selektionsentscheidungen.- 6.1.2 Details zur Rezeption.- 6.2 Ursachen der Selektionen.- 6.2.1 Ursachen für die Wahrnehmung des Handzettelangebotes.- 6.2.2 Ursachen für die Annahme des Handzettels.- 6.2.2.1 Das Annahmeverhalten aus der Sicht der Passanten.- 6.2.2.2 Ursachen für die Handzettel-Annahme.- 6.2.3 Ursachen für die Rezeption nach der Annahme.- 6.3 Vergleich der einzelnen Selektionen/Zusammenfassung.- 7. Leitfaden für Handzettelherausgeber.- 7.1 Festlegung von Thema und Zielgruppe.- 7.2 Die Eignung des Mediums Handzettel.- 7.3 Gestaltung und Text des Handzettels.- 7.4 Suche und Gestaltung des Verteilungsortes.- 7.5 Die Eigenschaften der Passanten.- 7.6 Prinzipien und Strategien zur Verbesserung der Verteil-Effizienz.- 8. Anwendung und Ausbau des Selektions-Meßkonzeptes.- 8.1 Übertragung des Konzeptes auf andere Medien und Rezeptionssituationen.- 8.1.1 Beispiel 1: Der Kauf von Publikumszeitschriften.- 8.1.2 Beispiel 2: Die Rezeption von Spielfilmen.- 8.2 Ideen zur Weiterentwicklung des Konzeptes.- 8.2.1 Berücksichtigung anderer Selektionen.- 8.2.2 Selektionsprozesse auf Seiten des Kommunikators.- 8.2.3 Folgen von Selektionen.- 8.2.4 Einbezug von Ursachen und Wirkungen einer Selektion.- 8.3 Zusammenfassung.- 9. Resümee.- 1. Anmerkungen.- 2. Synopse von Flugblatt- und Handzetteldefinitionen.- 3. Synopse zur Funktion von Flugblättern.- 4. Beispiele für Handzettel des Feldexperiments.- 5. Erhebungsinstrumente des Feldexperiments.- 6. Codierlisten (Offene Fragen des Fragebogens).- 7. Literaturverzeichnis.- 8. Schlagwortregister.

Produktinformationen

Titel: Reaktionen auf Medienkontakte
Untertitel: Wann und warum wir Kommunikationsangebote annehmen. Eine empirische Untersuchung zur Verteilung von Handzetteln
Autor:
EAN: 9783531123622
ISBN: 978-3-531-12362-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 260
Gewicht: 400g
Größe: H235mm x B155mm x T14mm
Jahr: 1992
Auflage: 1992

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