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Die kurzfristige Finanzplanung industrieller Unternehmungen

  • Kartonierter Einband
  • 200 Seiten
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In der Praxis der Unternehmungs führung setzt sich immer stärker der Gedanke der vorausschauenden Planung durch. Deshalb überrasch... Weiterlesen
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Beschreibung

In der Praxis der Unternehmungs führung setzt sich immer stärker der Gedanke der vorausschauenden Planung durch. Deshalb überrascht es nicht, daß sich die betriebswirtschaftliche Literatur in den letzten Jahren bevorzugt mit Fragen der Planung und der Planungsrechnung beschäftigt. Allerdings behandeln die ein schlägigen Veröffentlichungen durchweg sehr spezielle Probleme aus den ver schiedenen Bereichen der unternehmerischen Planung, während man Unter suchungen vermißt, die einen Gesamtüberblick über die einzelnen Teilplanungen der Unternehmung vermitteln. Von diesen Teilplanungen gebührt der Finanzplanung deshalb besonderes Interesse, weil die Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichtes zu den vor dringlichsten Aufgaben der Unternehmungsführung gehört. Da nun die Fragen der langfristigen Finanzplanung in der Finanzierungslehre relativ intensiv erörtert worden sind, bleibt die vorliegende Arbeit bewußt auf eine Gesamtdarstellung der kurzfristigen Finanzplanung beschränkt. Der Verfasser geht dabei von dem Gedanken aus, daß man die Finanzplanung als einen Entscheidungsprozeß aufzufassen hat. Dieser Prozeß beginnt mit einer Vorschaurechnung, die Auskunft über den zu erwartenden Finanzbedarf oder Finanzüberschuß gibt. Im Anschluß daran sind die Maßnahmen, die zur Deckung des Geldbedarfs oder zur Verwendung des Überschusses erforderlich sind, fest zustellen und unter dem Aspekt der finanzwirtschaftlichen Zielsetzung zu ana lysieren. Als Ziel der kurzfristigen Finanzplanung bezeichnet der Verfasser die optimale Liquidität, d. h. jene Zahlungsbereitschaft, bei der unter Wahrung der er forderlichen Sicherheit ein maximaler Gewinn erzielt wird. Dieses Ziel ist maßge bend für die Bestimmung des Optimums aus der Gesamtzahl der möglichen Finanz maßnahmen und damit für die den Planungsprozeß abschließende Entscheidung.

Klappentext

In der Praxis der Unternehmungs führung setzt sich immer stärker der Gedanke der vorausschauenden Planung durch. Deshalb überrascht es nicht, daß sich die betriebswirtschaftliche Literatur in den letzten Jahren bevorzugt mit Fragen der Planung und der Planungsrechnung beschäftigt. Allerdings behandeln die ein­ schlägigen Veröffentlichungen durchweg sehr spezielle Probleme aus den ver­ schiedenen Bereichen der unternehmerischen Planung, während man Unter­ suchungen vermißt, die einen Gesamtüberblick über die einzelnen Teilplanungen der Unternehmung vermitteln. Von diesen Teilplanungen gebührt der Finanzplanung deshalb besonderes Interesse, weil die Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichtes zu den vor­ dringlichsten Aufgaben der Unternehmungsführung gehört. Da nun die Fragen der langfristigen Finanzplanung in der Finanzierungslehre relativ intensiv erörtert worden sind, bleibt die vorliegende Arbeit bewußt auf eine Gesamtdarstellung der kurzfristigen Finanzplanung beschränkt. Der Verfasser geht dabei von dem Gedanken aus, daß man die Finanzplanung als einen Entscheidungsprozeß aufzufassen hat. Dieser Prozeß beginnt mit einer Vorschaurechnung, die Auskunft über den zu erwartenden Finanzbedarf oder Finanzüberschuß gibt. Im Anschluß daran sind die Maßnahmen, die zur Deckung des Geldbedarfs oder zur Verwendung des Überschusses erforderlich sind, fest­ zustellen und unter dem Aspekt der finanzwirtschaftlichen Zielsetzung zu ana­ lysieren. Als Ziel der kurzfristigen Finanzplanung bezeichnet der Verfasser die optimale Liquidität, d. h. jene Zahlungsbereitschaft, bei der unter Wahrung der er­ forderlichen Sicherheit ein maximaler Gewinn erzielt wird. Dieses Ziel ist maßge­ bend für die Bestimmung des Optimums aus der Gesamtzahl der möglichen Finanz­ maßnahmen und damit für die den Planungsprozeß abschließende Entscheidung.



Inhalt

I Der Zusammenhang zwischen Finanzwirtschaft und Finanzplanung.- II. Problemstellung und Aufbau der Arbeit.- Erster Teil Die Grundlagen der kurzfristigen Finanzplanung.- I. Die Finanzplanung im System betriebswirtschaftlicher Planung.- 1. Begriffliche Klarstellung.- a) Der allgemeine Planungsbegriff.- b) Der Begriff der Finanzplanung.- 2. Die Zielsetzung der Finanzplanung.- a) Die optimale Liquidität als Hauptziel der Finanzplanung.- 1) Die Ableitung der optimalen Liquidität aus der unternehmerischen Zielsetzung.- aa) Die unternehmerische Zielsetzung.- bb) Die Konkretisierung der unternehmerischen Zielsetzung im Hinblick auf die Finanzplanung.- 2) Das Wesen der optimalen Liquidität.- b) Die mit der Finanzplanung verbundenen Nebenzwecke.- 1) Rationalisierung der betrieblichen Finanzwirtschaft.- 2) Lenkende Funktionen.- 3) Koordination und Vervollständigung der Unternehmungsplanung.- 3. Der Prozeß der Finanzplanung und seine Stufen.- II. Die Voraussetzungen der Finanzplanung.- 1. Änderungen der finanzwirtschaftlichen Daten im Zeitablauf.- 2. Die Möglichkeit der Informationsbeschaffung.- a) Informationen über die zukünftigen Daten.- b) Informationen über die unternehmerische Zielsetzung.- 3. Die Möglichkeit der Informationsverwertung.- III. Grundsätze für die Gestaltung der Finanzplanung.- 1. Der Grundsatz der Vollständigkeit und das Postulat gegenseitiger Planabstimmung.- 2. Die Grundsätze der Regelmäßigkeit und Kontinuität.- 3. Der Grundsatz der Elastizität.- 4. Der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit.- IV. Die Abgrenzung von kurzfristiger und langfristiger Finanzplanung.- 1. Die Planungsperiode als Entscheidungsproblem.- 2. Die Bestimmung der Fristigkeit im Hinblick auf die Finanzprognose.- 3. Die Bestimmung der Fristigkeit im Hinblick auf die finanzwirtschaftliche Alternativplanung.- Zweiter Teil Die Ermittlung des voraussichtlichen Finanzbedarfs bzw. -überschusses (Die kurzfristige Finanzprognose).- I. Die Verfahrenstechnik bei der Aufstellung kurzfristiger Finanzprognosen.- 1. Die Methoden zur Ermittlung des voraussichtlichen Finanzbedarfs bzw. -überschusses.- a) Die Verfahren der Kapitalbedarfsrechnung.- b) Die isolierte Schätzung.- c) Die Ableitung aus anderen Teilplanungen.- 2. Die Darstellungsform der Finanzprognose.- II. Die Planung des Mindestbestandes an liquiden Mitteln und ihr Einfluß auf die Finanzprognose.- 1. Die Bestimmungsgründe der Kassenhaltung.- a) Die Unsicherheit als alleiniger Bestimmungsgrund.- b) Transaktions-, Vorsichts- und Spekulationsmotiv.- 2. Die Festlegung des Mindestbestandes an liquiden Mitteln.- a) Die Bestimmung des Mindestbestandes an Transaktionsmitteln.- b) Die Bestimmung der Höhe des Sicherheitsbestandes.- 1) Die theoretische Bestimmung des Sicherheitsbestandes.- 2) Die Bestimmung des Sicherheitsbestandes in der Praxis.- c) Die Bestimmung des Mindestbestandes an Spekulationsmitteln.- 3. Die Einbeziehung des geplanten Mindestbestandes an liquiden Mitteln in die Finanzprognose.- III. Die Ungewißheit der Erwartungen als Problem der Finanzprognose.- 1. Die Ungewißheit in der Finanzprognose.- 2. Die Berücksichtigung der Ungewißheit bei der Aufstellung der Finanzprognose.- a) Die Einrechnung von Sicherheitsspannen.- 1) Gewißheitsäquivalente und Sicherheitsspanne.- 2) Das Verfahren der Einrechnung von Sicherheitsspannen.- b) Die flexible Gestaltung der Prognose.- 3. Ergänzende Maßnahmen zur Erhöhung der Prognosegewißheit.- IV. Das Ergebnis der kurzfristigen Finanzprognose.- Dritter Teil Die Alternativplanung im Rahmen der kurzfristigen Finanzplanung.- I. Vorbemerkungen.- II. Die Alternativplanung bei erwartetem Finanzüberschuß.- 1. Feststellung und Analyse der Alternativen.- a) Die Anlage in Depositen.- b) Die Anlage in Effekten.- c) Die Bildung eines Wechselportefeuilles.- d) Die vorzeitige Tilgung von Krediten.- e) Sonstige Verwendungsmögliichkeiten.- 2. Die Bestimmung der optimalen Alternative.- a) Vorbemerkungen.- b) Die Bestimmung des Optimums bei einwertigen Gewinnerwartungen.- c) Die Bestimmung des Optimums bei mehrwertigen Gewinnerwartungen.- 1) Die Verwendung allgemeiner Regeln der Wertpapieranlage zur Bestimmung des Optimums.- 2) Die Anwendung der allgemeinen Theorie der Wirtschaftlichkeitsrechnung zur Bestimmung des Optimums.- 3) Die Bestimmung der optimalen Mittelverwendung nach der Ungewißheitstheorie von Shackle.- 4) Die Bestimmung der optimalen Mittelverwendung nach der Theorie der "portfolio selection" von Markowitz.- aa) Die Grundzüge der Theorie von Markowitz.- bb) Ein numerisches Beispiel für die Theorie der "portfolio selection".- cc) Kritische Würdigung der Theorie von Markowitz.- dd) Die Möglichkeit einer praktischen Anwendung.- III. Die Alternativplanung bei erwartetem Finanzbedarf.- 1. Feststellung und Analyse der Alternativen.- a) Die Aufnahme von Krediten.- b) Die Auflösung vorhandener Liquiditätsreserven.- c) Sonstige Maßnahmen.- 2. Die Bestimmung der optimalen Alternative.- Schluß. Die Entscheidung für das Optimum als Abschluß der kurzfristigen Finanzplanung.- Abkürzungsverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Die kurzfristige Finanzplanung industrieller Unternehmungen
Autor:
EAN: 9783663061045
ISBN: 978-3-663-06104-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Betriebswirtschaft
Anzahl Seiten: 200
Gewicht: 355g
Größe: H244mm x B170mm x T11mm
Jahr: 1961
Auflage: 1961

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