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Arbeitsmarktmodelle

  • Kartonierter Einband
  • 328 Seiten
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Beschreibung

Modelle helfen uns, die Welt zu beschreiben, zu interpretieren und zu verstehen. Dieses Buch führt in die Grundmodelle der Arbeitsmarkttheorie ein. Es handelt von Gewerkschaften, Selbstverwaltungsbetrieben, gewinnmaximierenden Unternehmen und nutzenmaximierenden Arbeitnehmern, Arbeitszertifikaten, Arbeitsmotivation und Lohnverhandlungen, Steuern, Löhnen und Arbeitslosigkeit. Im Mittelpunkt stehen Modelle zur Bestimmung der Unternehmensform, die sich aus der Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Kapitaleigentümer ergeben; Theorien des Arbeitnehmerunternehmens und der Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften sowie Effizienzlohnansätze in mikroökonomischen und makroökonomischen Zusammenhängen. TOC:Inhaltsübersicht: Grundlagen und Ziele.- Kapitaleignerunternehmen versus Arbeitnehmerunternehmen. Wer heuert wen an?- Unternehmen in Arbeitnehmerhand.- Gewerkschaften am Arbeitsmarkt.- Effizienzlohnmodelle.

Autorentext
Laszlo Goerke studierte in Hamburg und Warwick (England) Wirtschaftswissenschaften, Geschichte und Politologie. Nach einer Promotion über Arbeitskämpfe an der Universität Hamburg im Jahr 1995 ging er für ein Jahr an die University of Southampton (England), um sich anschließend an der Universität Konstanz mit einer Arbeit über die Arbeitsmarkteffekte der Steuerpolitik zu habilitieren. Nach einer Vertretungsprofessur in Regensburg übernahm Laszlo Goerke 2002 den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Mitte 2006 ist er Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Manfred J. Holler, geb. 1946 in München. Nach seiner Promotion und Habilitation in Volkswirtwirtschaftslehre an der Universität München wurde er als Associate Professor an die Universität Aarhus (Dänemark) und 1991 auf einen Lehrstuhl für theoretische Volkswirtschaftslehre an die Universität Hamburg berufen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Spieltheorie, Industrieökonomik, Law&Economics und Arbeitsmarkttheorie. Neben mehr als fünfzig Aufsätzen zur Spieltheorie publizierte er u.a. auch zur Kulturökonomik und angewandter Philosophie.

Inhalt

0. Grundlagen und Ziele.- 1. Kapitaleignerunternehmen versus Arbeitnehmer-unternehmen. Wer heuert wen an?.- 1.1 Einführung.- 1.1.1 Vorbemerkungen und Fragestellung.- 1.1.2 Äquivalenz von Arbeitnehmer- und Kapitaleignerunternehmen.- 1.2 Organisationsgleichgewicht bei spezifischem Sach- und Humankapital.- 1.2.1 Grundstruktur und Annahmen.- 1.2.2 Das Kapitaleignerunternehmen mit spezifischem Kapital.- 1.2.3 Optimale Produktionsentscheidungen bei spezifischem Kapital.- 1.2.4 Lohnverhandlungen bei spezifischem Kapital.- 1.2.4.1 Die nicht-kooperative Verhandlungslösung.- 1.2.4.2 Nash-Lösung und Implementierung.- 1.2.4.3 Ergebnisse.- 1.2.5 Modell mit spezifischem Humankapital.- 1.2.6 Organisations- und Marktgleichgewichte.- 1.2.6.1 Operationalisierung von Mindestpreis und Organisationsform.- 1.2.6.2 Anwendung des Konzepts der gleichgewichtigen Organisationsform.- 1.2.6.3 Ergebnisse im Organisations- und Marktgleichgewicht.- 1.2.7 Diskussion.- 1.3 Mindestkapitalbestand und Allokation der Arbeit.- 1.3.1 Modellannahmen.- 1.3.2 Gleichgewichtspreise auf den Faktormärkten.- 1.3.3 Grenzen des Tauschmarktes für Produktionsfaktoren.- 1.3.4 Das Verteilungsproblem.- 1.3.5 Das Gleichgewicht für Kapitaleignerunternehmen.- 1.3.6 Zur Relevanz von Mindestanforderungen.- 1.4 Schlußbetrachtung und Diskussion.- 1.4.1 Erweitertes Organisationsgleichgewicht.- 1.4.2 Adverse Selektion und ehernes Transformationsgesetz.- 2. Unternehmen in Arbeitnehmerhand.- 2.1 Vorbemerkungen.- 2.1.1 Zum Gegenstand und Ziel der Untersuchung.- 2.1.2 Kollektive Entscheidungen.- 2.1.3 Zur repräsentativen Entscheidungsstruktur und Hierarchiebildung.- 2.2 Das Grundmodell des Arbeitnehmerunternehmens.- 2.2.1 Kurzfristiges Modell mit Arbeit als variablem Faktor.- 2.2.2 Perverse Preiseffekte im kurzfristigen Modell.- 2.2.2.1 Ein Beispiel.- 2.2.2.2 Die Slutzky-Zerlegung.- 2.2.2.3 Ableitung perverser Preiseffekte und Diskussion.- 2.2.2.4 Anwendung auf Cobb-Douglas-Technologien.- 2.2.3 Das langfristige Modell.- 2.2.3.1 Grundlagen.- 2.2.3.2 Preiseffekte.- 2.2.3.3 Die Relevanz der langfristigen Analyse.- 2.3 Modellvariationen und ihre Konsequenzen.- 2.3.1 Der Markt für Arbeitszertifikate.- 2.3.1.1 Das kurzfristige Modell.- 2.3.1.2 Das langfristige Modell.- 2.3.1.3 Folgerungen für Arbeitseinsatz und Ausbringung.- 2.3.2 Nicht-perverse Preiseffekte und Wohlfahrt.- 2.3.2.1 Der Gleichgewichtsansatz.- 2.3.2.2 Der wohlfahrtstheoretische Ansatz.- 2.3.3 Domars interne Arbeitsangebotskurve.- 2.3.3.1 Gleichgewichtslösungen.- 2.3.3.2 Diskussion.- 2.3.4 Monopsonmodelle des ANUs mit Zutrittsgebühren.- 2.3.4.1 Das diskriminierende ANU.- 2.3.4.2 Ein-Perioden-Gleichgewicht des nicht-diskriminierenden ANUs.- 2.3.4.3 Mehr-Perioden-Gleichgewicht des nicht-diskriminierenden ANUs.- 2.3.4.4 Nicht-myopische Gleichgewichte.- 2.3.4.5 Zusammenfassung und Diskussion.- 2.3.5 Optimaler Mitgliederbestand und perverse Preiseffekte.- 2.3.5.1 Angebotskurve mit ex-post-Gleichheit der Mitglieder.- 2.3.5.2 Fixer versus flexibler Mitgliederbestand.- 2.3.5.3 Perverse Preiseffekte durch Preisunsicherheit.- 2.4 Produktionsweise, Arbeitsmotivation und Organisation der Arbeit.- 2.4.1 Das Simplex-Modell.- 2.4.2 Thesen zur Arbeitsmotivation.- 2.4.3 Modelltheoretische Analyse der ArbeitseflBzienz im ANU.- 2.4.3.1 Einfluß der Entlohnungsregel.- 2.4.3.2 Einfluß von Erwartungen und Gemeinsinn.- 3. Gewerkschaften am Arbeitsmarkt.- 3.1 Gewerkschaftliche Zielsetzung.- 3.1.1 Alternative Nutzenfunktionen.- 3.1.2 Konsequenzen.- 3.1.3 Graphische Repräsentation.- 3.2 Das Monopolmodell: Gewerkschaftliche Lohnsetzung.- 3.2.1 Prämissen.- 3.2.2 Arbeitsnachfragekurve.- 3.2.3 Gewerkschaftliches Optimierungskalkül.- 3.2.4 Alternative Lösungsansätze und Bedingung zweiter Ordnung.- 3.2.5 Kapitalbildung.- 3.3 Verhandlungen über Löhne: Das Right-to-Manage-Modell.- 3.3.1 Nash-Lösung in Lohnverhandlungsmodellen.- 3.3.2 Interpretation der Ergebnisse.- 3.4 Effiziente Verhandlungslösungen.- 3.4.1 Ableitung der Kontraktkurve.- 3.4.2 Beschäftigungswirkungen von effizienten Verträgen.- 3.4.3 Nash-Lösung des Verhandlungsmodells.- 3.4.4 Vergleich der verschiedenen Modelle.- 3.4.5 Kontraktkurve bei Stone-Geary-Nutzenfunktion.- 3.4.6 Das Senioritätsmodell.- 3.5 Steuern im Monopolmodell.- 3.5.1 Grundlagen.- 3.5.2 Auswirkung von Steuersatzvariationen.- 3.5.2.1 Lohnsummensteuer.- 3.5.2.2 Umsatzsteuer.- 3.5.2.3 Steuerfreibetrag und marginaler Einkommensteuersatz.- 3.5.3 Zusammenfassung der Wirkungen von Steuersatzvariationen.- 3.6 Zur Anwendbarkeit kollektiver Lohnbestimmungsmodelle.- 4. Effizienzlohnmodelle.- 4.1 Grundgedanken der Effizienzlohntheorie.- 4.2 Physiologische und psychologische Effizienzlohnmodelle.- 4.3 Das Shirking-Modell.- 4.3.1 Kalkül der Arbeitnehmer.- 4.3.2 Aibeitsmarktgleichgewicht.- 4.4 Shirking-Modell bei kontinuierlicher Effizienzkurve.- 4.4.1 Das Modell.- 4.4.2 Komparativ-statische Eigenschaften.- 4.4.3 Die Effizienzkurve.- 4.4.4 Arbeitslosengeld und Beschäftigung in Shirking-Modellen.- 4.5 Alternative Effizienzlohnansätze.- 4.5.1 Das Sättigungsmodell.- 4.5.2 Aibeitskräftefluktuation.- 4.5.3 Adverse Selektion.- 4.5.4 Faire Entlohnung.- 4.6 Makroökonomische Konsequenzen einer Effizienzlohnwirtschaft.- 4.6.1 Lohnstarrheit.- 4.6.2 Lohndififerentiale.- 4.6.3 Dauer der Arbeitslosigkeit.- 4.6.4 Diskriminierung.- 4.7 Effizienzlöhne in einer offenen Volkswirtschaft.- 4.7.1 Ein makroökonomisches Modell.- 4.7.2 Wirtschaftspolitische Maßnahmen.- 4.7.3 Aggregierte Angebotsfunktion.- 4.7.4 Interpretation.- 4.8 Modifikationen der Solow-Bedingung.- 4.8.1 Lohnnebenkosten.- 4.8.2 Alternative Produktionsfunktion.- 4.8.3 Kollektiver Verhandlungsprozeß.- 4.9 Alternativen zum Effizienzlohn.- 4.9.1 Kautionen.- 4.9.2 Senioritätsprinzip.- 4.9.3 Tournament-Entlohnung.- 4.9.4 Würdigung.- 4.10 Theoriegeschichtliche Anmerkungen.- Symbolverzeichnisse.- 1.- 2.- 3.- 4.- Personenindex.- Sachindex.

Produktinformationen

Titel: Arbeitsmarktmodelle
Autor:
EAN: 9783540626930
ISBN: 978-3-540-62693-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 328
Gewicht: 499g
Größe: H235mm x B155mm x T17mm
Jahr: 1997
Auflage: 1997

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