Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Zur Produktionstheorie der Mehrproduktunternehmung

  • Kartonierter Einband
  • 156 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem traditionellerweise als Pro duktionstheorie (theory of the firm) angesprochenen Be... Weiterlesen
20%
75.00 CHF 60.00
Print on Demand - Auslieferung erfolgt in der Regel innert 4 bis 6 Wochen.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem traditionellerweise als Pro duktionstheorie (theory of the firm) angesprochenen Bereich der Mikroökonomie unter dem besonderen Aspekt der Mehrprodukt-Unternehmung, die, nach der vorhandenen Literatur zu urteilen, in der Realität nur eine Ausnahmeerscheinung und nicht, wie ein Blick in die Wirklichkeit lehrt, die Regel darstellen dürfte. Aufgabe der Produktionstheorie ist es, ein begriffliches Instrumentarium zu schaffen, das geeignet ist, die Technologie einer Unternehmung, d. h. die tech nischen Möglichkeiten der Herstellung von Produkten mit Hilfe von Produk tionsfaktoren zu beschreiben und Lösungsmethoden anzugeben, die gestatten, unter diesen Möglichkeiten die der unternehmerischen Zielsetzung entsprechende auszuwählen. Eine bestimmte Technologie und eine Zielsetzung definieren zu sammen ein produktionstheoretisches Problem. In Übereinstimmung mit dem herkömmlichen Theoriebegriff werden die von uns beschriebenen Technologien als (verschiedene) denkbare Zuordnungen zwischen Produktionsfaktoren und Produkten angesehen, die so lange gleichberechtigt nebeneinander stehen, bis empirische Untersuchungen die eine oder andere bestätigen oder verwerfen. Ebenso ist die von uns unterstellte Zielsetzung der Umsatzmaximierung nur als eine mögliche Handlungsmaxime des Unternehmers anzusehen. Wir beschränken uns, wie dies die traditionelle Theorie meist tat, auf statisch deterministische Probleme, d. h. die untersuchten Relationen zwischen den ein zelnen Variablen der produktionstheoretischen Probleme beziehen sich nur auf eine bestimmte Periode, sie werden als von vorhergehenden und folgenden Perioden unbeeinflußt angesehen, und die Koeffizienten der Variablen sind nicht zufallsabhängig. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, dazu beizutragen, traditionelle Produktions theorie und aktivitätsanalytischen Ansatz einander weiter zu nähern und eine beide Ansätze berücksichtigende, zusammenfassende Darstellung zur statisch deterministischen mikroökonomischen Produktionstheorie zu liefern.

Autorentext
Kurt Bohr, geboren 1947, Dr. jur., Jurist und Politiker, 1991 - 1996 Chef der Saarländischen Staatskanzlei, Autor zahlreicher Bücher zu politischen Themen und Herausgeber des Kulturmagazins Opus.

Klappentext

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem traditionellerweise als Pro­ duktionstheorie (theory of the firm) angesprochenen Bereich der Mikroökonomie unter dem besonderen Aspekt der Mehrprodukt-Unternehmung, die, nach der vorhandenen Literatur zu urteilen, in der Realität nur eine Ausnahmeerscheinung und nicht, wie ein Blick in die Wirklichkeit lehrt, die Regel darstellen dürfte. Aufgabe der Produktionstheorie ist es, ein begriffliches Instrumentarium zu schaffen, das geeignet ist, die Technologie einer Unternehmung, d. h. die tech­ nischen Möglichkeiten der Herstellung von Produkten mit Hilfe von Produk­ tionsfaktoren zu beschreiben und Lösungsmethoden anzugeben, die gestatten, unter diesen Möglichkeiten die der unternehmerischen Zielsetzung entsprechende auszuwählen. Eine bestimmte Technologie und eine Zielsetzung definieren zu­ sammen ein produktionstheoretisches Problem. In Übereinstimmung mit dem herkömmlichen Theoriebegriff werden die von uns beschriebenen Technologien als (verschiedene) denkbare Zuordnungen zwischen Produktionsfaktoren und Produkten angesehen, die so lange gleichberechtigt nebeneinander stehen, bis empirische Untersuchungen die eine oder andere bestätigen oder verwerfen. Ebenso ist die von uns unterstellte Zielsetzung der Umsatzmaximierung nur als eine mögliche Handlungsmaxime des Unternehmers anzusehen. Wir beschränken uns, wie dies die traditionelle Theorie meist tat, auf statisch­ deterministische Probleme, d. h. die untersuchten Relationen zwischen den ein­ zelnen Variablen der produktionstheoretischen Probleme beziehen sich nur auf eine bestimmte Periode, sie werden als von vorhergehenden und folgenden Perioden unbeeinflußt angesehen, und die Koeffizienten der Variablen sind nicht zufallsabhängig. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, dazu beizutragen, traditionelle Produktions­ theorie und aktivitätsanalytischen Ansatz einander weiter zu nähern und eine beide Ansätze berücksichtigende, zusammenfassende Darstellung zur statisch­ deterministischen mikroökonomischen Produktionstheorie zu liefern.



Inhalt

A Einleitung.- 1. Zur Entwicklung der Produktionstheorie der Mehrprodukt-Unternehmung.- B. Hauptteil.- 2 Beschreibung der Produktionsmöglichkeiten einer Unternehmung nach traditioneller und moderner Theorie (Aktivitätsanalyse).- 2.1 Grundbegriffe und grundsätzliche Klassifizierung der Produkte und Faktoren.- 2.2 Der allgemeine Formalismus der traditionellen Theorie.- 2.3 Spezielle Annahmen der traditionellen Theorie.- 2.4 Der Prozeßbegriff der Aktivitätsanalyse und seine Beziehungen zum traditionellen Begriffsapparat.- 2.5 Die Eignung der traditionellen und modernen Theorie für empirische Analysen.- 3 Zielsetzung, Zielfunktionen sowie Grundprobleme der Bestimmung des optimalen Produktionsprogramms.- 3.1 Zielsetzung und Zielfunktionen.- 3.2 Grundprobleme der Bestimmung des optimalen Produktionsprogramms (»Zueinanderpassende« Zielfunktion und Technologie).- 4 Traditionelle algebraische Verfahren zur Bestimmung des optimalen Produktionsprogramms.- 4.1 Einsetzungsverfahren.- 4.2 Das Multiplikatorverfahren von Lagrange.- 5 Überleitung zu Programmierungs-Problemen; Kuhn-Tucker-Bedingungen.- 5.1 Die Lagrangesche Multiplikatormethode bei mehreren Nebenbedingungen als Überleitung zum allgemeinen ProgrammierungsProblem.- 5.2 Das Kuhn-Tucker-Theorem.- 6 Programmierungs-Verfahren.- 6.1 Modifizierte Lagrange-Methode.- 6.2 Lineare Programmierung: Simplex-Methode, Dualität, M-Methode.- 6.3 Quadratische Programmierung: Das Verfahren von Ph Wolfe.- 6.4 Programmierung bei trennbar konkaver Zielfunktion.- 6.5 Konkave Programmierung: Das Verfahren von Arrow und Hurwicz.- 6.6 Konkave Programmierung: Das Verfahren der zulässigen Richtungen von Zoutendijk.- C. Schluß.- Abkürzungsverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Zur Produktionstheorie der Mehrproduktunternehmung
Untertitel: Traditionelle Theorie und Lineare sowie Nichtlineare Programmierung
Autor:
EAN: 9783663040323
ISBN: 978-3-663-04032-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Management
Anzahl Seiten: 156
Gewicht: 282g
Größe: H244mm x B170mm x T8mm
Jahr: 1967
Auflage: 1967

Weitere Produkte aus der Reihe "Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung"