

Beschreibung
In diesem Buch werden Figuren und Figurierungen als essenzielle Bestandteile kultureller Ordnungen und Entwicklungen betrachtet. Die Beiträge untersuchen Figuren als verdichtete Darstellungen der sozialen Welt und beleuchten die Dynamiken von kulturellen Vorst...In diesem Buch werden Figuren und Figurierungen als essenzielle Bestandteile kultureller Ordnungen und Entwicklungen betrachtet. Die Beiträge untersuchen Figuren als verdichtete Darstellungen der sozialen Welt und beleuchten die Dynamiken von kulturellen Vorstellungen zwischen Medien und Alltagsleben. Dabei erschließen sie neue Perspektiven auf die Bedeutung von Figuren als Identifikations- und Subjektivierungsschemata und auf das Wechselspiel zwischen diskursiven Repräsentationen und performativen Praktiken. Die Autorinnen und Autoren leisten einen methodologischen und epistemologischen Beitrag zu Funktionen und Wirkungsweisen von Figuren und Figurierungen und präsentieren mit scharfem und bisweilen auch humoristischem Blick eine beispielhafte Galerie kultureller Figuren aus Vergangenheit und Gegenwart.
Autorentext
Daniel Habit ist als Akademischer Rat am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der LMU München beschäftigt. Er promovierte ebendort mit einer Dissertation zum Thema "Die Inszenierung Europas? Kulturhauptstädte zwischen EU-Europäisierung, Cultural Governance und lokalen Eigenlogiken". Derzeit ist er in der DFG-Forschungsgruppe "Urbane Ethiken" mit einem Teilprojekt zu Bukarest beteiligt und arbeitet über die Aushandlung des "guten" städtischen Lebens in verschiedenen Vierteln der rumänischen Hauptstadt. Forschungsschwerpunkte/-interessen: Stadt- und Tabuforschung sowie Rechtliche Volkskunde. Moritz Ege ist Professor für Empirische Kulturwissenschaft/Populäre Kulturen an der Universität Zürich. In seinen ethnografischen, kulturanalytischen und historischanthropologischen Forschungen über Themen wie kulturell-politische Elitenkritik, die jugendkulturelle Stilisierung des "Prolligen", Diskotheken in der DDR oder "Afroamerikanophilie" in der BRD der 1960er/1970er-Jahre geht es auch um populäreMusik. Er ist seit einigen Jahren Teil einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zu "Conjunctural Analysis". Zur akademischen Laufbahn: Studium der Europäischen Ethnologie, Philosophie und Amerikanistik an der HU Berlin mit einem Abstecher an die Brown University; Promotion an der HU Berlin, weitere Stationen waren das ISGV Dresden, die LMU München und die Universität Göttingen. Jens Wietschorke ist seit Oktober 2016 als Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien sowie seit 2015 als Akademischer Rat am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Er promovierte 2009 an der HU Berlin und arbeitete zwischen 2009 und 2015 als Universitätsassistent am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, wo er 2015 auch habilitierte. Forschungsschwerpunkte/-interessen: Historische Kulturanalyse, Stadtanthropologie, Raum- und Architekturforschung, Politische Kulturgeschichte der Religion, Wissenschaftsgeschichte. Dr. Annegret Braun, geboren 1962,studierte nach einer Ausbildung zur Krankenschwester und mehrjähriger Berufspraxis Volkskunde, Sozialpsychologie und Deutsch als Fremdsprache. Sie promovierte 2005 mit dem Nebenfach Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 2012 ist sie Projektleiterin der Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau. Moritz Ege ist Professor für Empirische Kulturwissenschaft/Populäre Kulturen an der Universität Zürich. In seinen ethnografischen, kulturanalytischen und historischanthropologischen Forschungen über Themen wie kulturell-politische Elitenkritik, die jugendkulturelle Stilisierung des "Prolligen", Diskotheken in der DDR oder "Afroamerikanophilie" in der BRD der 1960er/1970er-Jahre geht es auch um populäreMusik. Er ist seit einigen Jahren Teil einer interdisziplinären Arbeitsgruppe zu "Conjunctural Analysis". Zur akademischen Laufbahn: Studium der Europäischen Ethnologie, Philosophie und Amerikanistik an der HU Berlin mit einem Abstecher an die Brown University; Promotion an der HU Berlin, weitere Stationen waren das ISGV Dresden, die LMU München und die Universität Göttingen. Dr. Simone Egger studierte Volkskunde/Europäische Ethnologie, Ethnologie und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2016 ist sie als Postdoc-Assistentin am Institut für Kulturanalyse der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt tätig. Im Rahmen ihres Habilitationsprojekts befasst sie sich am Exempel von Aspasia Schönwald aus Smyrna (1891-1954) mit einer transnationalen Liebe zwischen dem Osmanischen Reich, Österreich-Ungarn und dem Deutschen Kaiserreich sowie den Möglichkeitsräumen einer weiblichen Biografie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Daneben setzt sie sich in Kunst- und Kulturprojekten mit der Vielheit von Gesellschaft auseinander. Dr. Sönke Friedreich studierte Volkskunde/Europäische Ethnologie, Mittlere und Neuere Geschichte und Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Göttingen und Marburg, 1999 Promotion an der Universität Göttingen, 2006 Habilitation an der Universität Kiel. 1999-2000 Wissenschaft licher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingen, seit 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Dresden). Forschungsschwerpunkte: regionale Alltags- und Kulturgeschichte Sachsens, Arbeits- und Industriekultur, biografische Forschung. Irene Götz: Professorin am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie der LMU München; Redakteurin und Mit-Herausgeberin der Zeitschrift für Volkskunde. Forschungsschwerpunkte: Identitätspolitik/nationale Selbst- und Fremdbilder, Arbeits- und Organisationsethnographie, Biographieforschung, Neuer Nationalismus in Europa, Familienforschung. Aktuelles DFG-Forschungsprojekt "Prekärer Ruhestand. Arbeit und Lebensführung von Frauen im Alter" (2015-2018). Veröffentlichungen u.a.: gemeinsam mit Miriam Gutekunst et al. (Hrsg.). (2016). Bounded Mobilities. Ethnographic Perspectives on Social Hierarchies and Global Inequalites. Bielefeld; gemeinsam mit Johannes Moser et al. (Hrsg.). (2015). Europäische Ethnologie in München. Ein kulturwissenschaftlicher Reader (Münchener Beiträge zur Volkskunde, Bd. 42). München; (2016). Zurück nach Europas Mitte. Ethnografische Erkundungen zu identitätspolitischen Positionierungen im nordöstlichen Europa am Beispiel der litauischen Hauptstadt Vilnius. In Daniel Drascek (Hrsg.), Kulturvergleichende Perspektiven auf das östliche Europa. Fragestellungen, Forschungsansätze und Methoden (Regensburger Schriften zur Volkskunde/Vergleichenden Kulturwissenschaft , Bd. 29). (S. 33-54). Münster u.a. Daniel Habit ist als Akademischer Rat am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der LMU München beschäftigt. Er promovierte ebendort mit einer Dissertation zum Thema "Die Inszenierung Europas? Kulturhauptstädte zwischen EU-Europäisierung, Cultural Governance und lokalen Eigenlogiken". Derzeit ist er in der DFG-Forschungsgruppe "Urbane Ethiken" mit einem Teilprojekt zu Bukarest beteiligt und arbeitet über die Aushandlung des "guten" städtischen Lebens in verschiedenen Vierteln der rumänischen Hauptstadt. Forschungsschwerpunkte/-interessen: Stadt- und Tabuforschung sowie Rechtliche Volkskunde. Anja Kittlitz ist nach einem Studium der Kulturwissenschaften, von Deutsch als Fremdsprache und der Pädagogik wiss. Mitarbeiterin an der SchlaU-Schule. Ihre Schwerpunktthemen liegen in den Bereichen der anerkennenden Pädagogik, der Antidiskriminierungsarbeit, der Alphabetisierungsarbeit und der Teamentwicklung.
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