

Beschreibung
Quelle: Wikipedia. Seiten: 29. Kapitel: Ivorische Band, Ivorischer Künstler, Alpha Blondy, Adae, Akori-Perlen, Paulin J. Hountondji, Tiken Jah Fakoly, Ahmadou Kourouma, Adinkra, Akan-Sprachen, Werewere-Liking Gnepo, Magic System, Kente, Sankofa Djinns, Paco Sé...Quelle: Wikipedia. Seiten: 29. Kapitel: Ivorische Band, Ivorischer Künstler, Alpha Blondy, Adae, Akori-Perlen, Paulin J. Hountondji, Tiken Jah Fakoly, Ahmadou Kourouma, Adinkra, Akan-Sprachen, Werewere-Liking Gnepo, Magic System, Kente, Sankofa Djinns, Paco Séry, Oware, Coupé Decalé, Véronique Tadjo, Meiway, Netth Soul, Germain Coffi Gadeau, Gilbert G. Groud, Aly Keïta, Ernesto Djédjé, Afran, Akan-Vorname, Bété, Ismaël Isaac, Fufu, Sprachen der Elfenbeinküste, Ziglibithy, Liste ivorischer Schriftsteller, Kinkey, Talking drum, Wolosso, Baule-Richtschwert, Simone Kaya, Bété-Schrift, Métisse, Baule-Messer, Mensah, Fatou Keïta, Bernard Binlin Dadié, Aké Loba, Zouglou, Asanbosam, Douk Saga. Auszug: Das Adae-Festival ist das Yams-Fest und als solches die alljährliche Hauptfeierlichkeit bei vielen Akan-Völkern des heutigen Ghana und der heutigen Elfenbeinküste. Der Hauptzweck dieses Festivals ist das Gedenken an die Ahnen. Dabei wird, so die traditionelle religiöse Vorstellunge der Akan, der bisherige spirituelle Bund mit den Vorfahren erneuert, welcher die fortgesetzte Teilhabung der Toten an den Angelegenheiten der Lebenden gestattet. Der Hauptteil des Adae-Festes wird daher auch von einer Folge von Ritualen begleitet, welche auf die Ahnen ausgerichtet sind, neben einigen Zeremonien mit dem Häuptling als Mittelpunkt. Weitere regionale Varianten dieses Festes sind Auch sind bei einigen nichtakanischen Völkern der Goldküste zeitlich und inhaltlich ähnlich geartete Feste bekannt, wie bspw. das Homowo-Fest bei den Ga (Das Fest der Verhöhnung des Hungers), das Nmayem-Fest bei den Krobo (Das Fest des Maisessens), das Epe-Ekpe bei den Ewe (Yams-Fest) oder das Danyibakaka-Fest bei bestimmten Ewe-Gruppen (Das Gedenkfest für das Übersetzen über den Danyi-Fluss im Jahre 1686). Alle diese Feste haben die Erneuerung des Bundes mit den Ahnen im Zusammenhang mit der jeweiligen regionalen Hauptnahrungsquelle zum Inhalt. Bei den Akan kennzeichnet Adae eine 40tägige Periode. Da das Ende einer solchen Periode, das Akwasidae, aber immer auf einem Sonntag fällt, wird aus einem Adae im Durchschnitt eine 42-Tage-Periode. Das Ende eines jeden Adae wird meistens mit einer kleinen Feierlichkeit begangen, so dass im Verlaufe eines Jahres in der Regel neun solcher Adae-Feste gefeiert werden. Nur eben das neunte der neun Feste, dessen Adae mit dem Akwasidae beginnt, das heißt mit dem letzten Tag der vorhergehenden Adae-Periode ist das Große Adaeund fällt zumeist in den Monat August und wird besonders ausgiebig gefeiert. Es galt auch in der Vergangenheit als Abschluss eines alten und Beginn eines neuen Jahres. Nicht überall in den verschiedenen Akan-Gesellschaften gibt es diese neun Adae-F
Klappentext
Quelle: Wikipedia. Seiten: 26. Nicht dargestellt. Kapitel: Akori-Perlen, Sankofa Djinns, Coupé Decalé, Wolosso, Baule-Richtschwert, Zouglou. Auszug: Akori-Perlen sind juwelenähnlich verarbeitete, uralte und sehr kostbare Schmuckgegenstände der Völker des Küsten- und Küstenhinterlandes der westafrikanischen Elfenbein-, Gold- und Sklavenküste. Fast alle Europäer, die uns aus historischer Zeit Berichte über diese Küstenabschnitte hinterlassen haben, erwähnen Akori-Perlen, die bei den Einheimischen sehr hoch im Kurs gestanden haben und mit zum Höchstmaß dessen gerechnet werden konnten, was einen Wert im präkolonialen Afrika verkörperte. So berichten die frühen Portugiesen, dass sie über ihre im Jahre 1487 errichtete Faktorei in Gwato, dem Haupthafen des alten Reiches Benin, überwiegend Baumwollware, Tierhäute und Akori-Perlen einhandeln würden. Akori-Perlen standen unter anderem auf der Goldküste in hohem Ansehen und wurden hier auch dementsprechend teuer bezahlt. Für die europäische Schmuckindustrie erschienen den Portugiesen die Akoris jedoch als nicht schön genug, als dass es sich lohnen könnte, sie in größerem Umfang nach Europa auszuführen. Zudem ließen sich mit ihnen auf der Goldküste auch sehr viel bessere Geschäfte machen, so dass man diese in Benin hauptsächlich einkaufte, um sie auf der Goldküste wieder zu verkaufen. Akori-Perlen haben eine längliche, zylindrische Form mit ovalem Querschnitt in der Breite eines kleinen Fingers und der Länge eines Fingergliedes. Sie besitzen eine zentrale, durchgängig verlaufende Öffnung in Längsrichtung. Ihre Oberfläche ist zumeist meisterhaft mit Ornamentik verziert, aus uralter Zeit sollen auch noch Akoris existieren, die mit einer Art Mosaik aus einer Art Schildplatt oder anderem Material belegt waren, und dies in einer Technik, wie sie sonst nur aus dem alten Ägypten her bekannt ist. Römer erwähnt, dass es sie seinerzeit (1760er) in vier bis fünf Farben gab: Rot, Grün, Blau, Gelb und Weiß, und dass ihre Färbung eine geflammte oder gestreifte Form aufwies. Die als Akoris bezeichneten Perlen gaben den Europäern seit jeher allergrößte Rätsel auf, insbesondere hinsichtlich
