

Beschreibung
Dieser Band greift zentrale aktuelle Fragen bezüglich schulischer Kooperation insbesondere in Verbindung mit Inklusion auf. Aktuelle Forschungsarbeiten, Theorien und Modelle von Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum bieten Impulse für schulisch...Dieser Band greift zentrale aktuelle Fragen bezüglich schulischer Kooperation insbesondere in Verbindung mit Inklusion auf. Aktuelle Forschungsarbeiten, Theorien und Modelle von Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum bieten Impulse für schulische Kooperation im Kontext der gestiegenen Komplexität und Diversität von Schule und Unterricht. Zudem werden Aspekte der Ausgestaltung von Praxis, kooperative Arbeit unterstützender Instrumente sowie der Aus- und Weiterbildung des pädagogischen Personals dargestellt und reflektiert.
Kooperative schulische Prozesse sind in den letzten Jahren zunehmend ins Blickfeld geraten, dies nicht nur in Bezug auf Schul- und Unterrichtsentwicklung, sondern besonders auch in Zusammenhang mit der Umsetzung der Forderung nach Inklusion und Chancengerechtigkeit. So werden kooperative Prozesse als unumgänglich für eine professionelle und für das Lernen der Schülerinnen und Schüler wirksame Praxis erachtet.
Der Band «Kooperation im Kontext schulischer Heterogenität» greift zentrale aktuelle Fragen bezüglich schulischer Kooperation insbesondere in Verbindung mit Inklusion auf. Aktuelle Forschungsarbeiten, Theorien und Modelle von Autorinnen und Autoren aus dem deutschsprachigen Raum bieten Impulse für schulische Kooperation im Kontext der gestiegenen Komplexität und Diversität von Schule und Unterricht. Zudem werden Aspekte der Ausgestaltung von Praxis, kooperative Arbeit unterstützender Instrumente sowie der Aus- und Weiterbildung des pädagogischen Personals dargestellt und reflektiert.
Autorentext
Dr. Annelies Kreis ist Professorin und Bereichsleiterin an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Sie forscht und lehrt zu Professionalisierung von Lehrpersonen und weiterem schulischem Personal, Mentoring und Coaching, Lehrerkooperation und Inklusion. Vor ihrer akademischen Tätigkeit war sie während zehn Jahren Lehrerin auf der Sekundarstufe I und in der Berufsbildung. Jeannette Wick, lic. phil., Erziehungswissenschafterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Insitut für Erziehungswissenschaften, Universität Zürich / Rektorin Gymnasium Untere Waid, Mörschwil (CH); Arbeitsschwerpunkte: Mentoring und Coaching von Lehrpersonen, Kooperation im Schulfeld, Inklusive Förderung von Schülerinnen und Schülern. Carmen Kosorok Labhart, lic. phil., Dozentin im Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Thurgau; Arbeitsschwerpunkte: Kooperation im Schulumfeld, Integration, Sonderpädagogik, Umgang mit Diversität und ethnographische Erkundungen der Schule. Ann-Kathrin Arndt, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz School of Education und am Institut für Sonderpädagogik, Leibniz Universität Hannover. Arbeitsschwerpunkte: Inklusive Schulentwicklung, multiprofessionelle Kooperation, Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Dr. Ina Biederbeck ist Geschäftsführerin der Geschäftsstelle Bildungsforschung am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) der Uni versität Siegen. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau sowie Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät II der Universität Siegen, Department Erziehungswissenschaft & Psychologie. Der aktuelle Arbeits- und Forschungsschwerpunkt liegt auf den (verlängerten) Praxisphasen in der Lehrerbildung, der damit zusammenhängenden Vernetzung verschiedener Akteure sowie den sich daraus ergebenden hochschuldidaktischen Implikationen. Peter Diezi-Duplain, Dozent am Zentrum Inklusion und Gesundheit in der Schule an der Pädagogische Hochschule Zürich; eidg. anerkannter Psychotherapeut und Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP; Arbeitsschwerpunkte: IntegrativeFörderung, ICF-basierte Förderplanung, Multiprofessionelle Zusammenarbeit, Kooperation von Lehrpersonen. Eva-Kristina Franz, Dr., Erziehungswissenschaftlerin, Sonderschullehrerin und Akademische Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg; Arbeitsschwerpunkte: Umgang mit Heterogenität im Kontext inklusiver Bildung, Professionalisierung und Lehrerbildung, Didaktik des gemeinsamen Unterrichts, Lernwerkstätten und Lernwerkstattarbeit an Hochschulen. Prof.in Dr.in phil. habil. Silvia Greiten ist am Institut für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg tätig. Forschungsinteressen/Schwerpunkte: Schul- und Unterrichtsentwicklung im Kontext von Heterogenität, individueller Förderung, Inklusion, Hochbegabung und Professionalisierung von Lehrkräften; empirische Bildungsforschung mit Fokus auf qualitative Methoden und Mixed-Methods. Raphael Gschwend, lic. phil. Psychologe, Fachbereichleiter Sonderpädagogik, Pädagogische Hochschule Zürich / Geschäftsführer pulsmesser.ch; Arbeitsschwerpunkte: Ausbildungsmodule der Sonderpädagogik, Weiterbildungen für Schulen, Interdisziplinäre Förderplanung/Zusammenarbeit, Organisationsentwicklung, Beratung. Angelika Henschel, Prof. Dr., Sonderpädagogin, Lehre und Forschung am Institut für Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Leuphana Universität in Lüneburg zu den Arbeitsschwerpunkten Genderforschung, Jugendhilfe, Inklusion. Sie leitete ANKOM-Projekte und seit August 2014 das im Rahmen des Programms Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt KomPädenz Potenzial.
Zusammenfassung
Dass Betreuerinnen und Betreuer dem breiten Spektrum unterschiedlicher Lernbedürfnisse und entsprechenden Förderbedarfen besser gerecht werden, wenn sie konsequenter ihre fachbezogenen, sonderpädagogischen und sozialpädagogischen Aufgaben ausdifferenzieren und sie zugleich miteinander verbinden, das wird als unverzichtbares professionelles Erfordernis begründet, auf wichtige Kontextbedingungen bezogen und an Beispielen verdeutlicht. - Konzepte, die nicht zuletzt auch die eigenen Belastungen mindern können. Jörg Schlömerkemper in: PÄDAGOGIK, 4/2017
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