Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Parteiverbote in der Weimarer Republik.

  • Kartonierter Einband
  • 226 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Es besteht Einigkeit darüber, daß die durch Art. 21 Abs. 2 GG eingeräumte Möglichkeit, Parteien zu verbieten, aus den Erfahrungen ... Weiterlesen
20%
67.75 CHF 54.20
Sie sparen CHF 13.55
Exemplar wird für Sie besorgt.
Kein Rückgaberecht!
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Es besteht Einigkeit darüber, daß die durch Art. 21 Abs. 2 GG eingeräumte Möglichkeit, Parteien zu verbieten, aus den Erfahrungen mit Parteiverboten in der Weimarer Republik und als Reaktion auf die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten konzipiert wurde. Neben der rechtsgeschichtlichen Dimension hat eine Betrachtung der »Weimarer« Parteiverbote in der Kontroverse um die Legitimität des Art. 21 Abs. 2 GG dabei rechtspolitische Bedeutung. Da die rechtliche Zulässigkeit und die Folgewirkungen eines Parteiverbots wesentlich davon geprägt werden, ob und in welcher Weise der Status der Parteien in einer Rechtsordnung ausgestaltet wird, setzt sich die Autorin mit der Einordnung der Parteien in die Gesamtkonzeption des Weimarer Staates auseinander, nachdem - themenspezifisch unter dem Blickwinkel der wichtigsten Verbotsmöglichkeiten - eine Betrachtung der Entwicklung des deutschen Parteiensystems vorhergegangen ist. Im Anschluß an die Skizzierung der verfassungsrechtlichen Ausgangslage werden als Schwerpunkt der Untersuchung die geschichtlichen Ursachen für die Schaffung von »Parteiverbotsnormen«, die rechtlichen Voraussetzungen und Folgen eines Verbots sowie die Rechtsschutzmöglichkeiten erörtert. Für die Darstellung der Anwendung der Normen durch die Verbotsbehörden und die Rechtsprechung wurde auf bislang größtenteils unveröffentlichtes Archivmaterial zurückgegriffen Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, daß die Weimarer Republik nicht ohne rechtliche Möglichkeiten war, um den Sturm ihrer totalitären Gegner abzuwehren. Mit der von Zuständigkeitsdifferenzen und mangelndem Durchsetzungswillen gekennzeichneten Verbotspraxis wurde jedoch zu der Machtergreifung der Partei beigetragen, die alsbald die legale Existenz aller anderen Parteien beseitigte.

Klappentext

Es besteht Einigkeit darüber, daß die durch Art. 21 Abs. 2 GG eingeräumte Möglichkeit, Parteien zu verbieten, aus den Erfahrungen mit Parteiverboten in der Weimarer Republik und als Reaktion auf die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten konzipiert wurde. Neben der rechtsgeschichtlichen Dimension hat eine Betrachtung der "Weimarer" Parteiverbote in der Kontroverse um die Legitimität des Art. 21 Abs. 2 GG dabei rechtspolitische Bedeutung. Da die rechtliche Zulässigkeit und die Folgewirkungen eines Parteiverbots wesentlich davon geprägt werden, ob und in welcher Weise der Status der Parteien in einer Rechtsordnung ausgestaltet wird, setzt sich die Autorin mit der Einordnung der Parteien in die Gesamtkonzeption des Weimarer Staates auseinander, nachdem - themenspezifisch unter dem Blickwinkel der wichtigsten Verbotsmöglichkeiten - eine Betrachtung der Entwicklung des deutschen Parteiensystems vorhergegangen ist. Im Anschluß an die Skizzierung der verfassungsrechtlichen Ausgangslage werden als Schwerpunkt der Untersuchung die geschichtlichen Ursachen für die Schaffung von "Parteiverbotsnormen", die rechtlichen Voraussetzungen und Folgen eines Verbots sowie die Rechtsschutzmöglichkeiten erörtert. Für die Darstellung der Anwendung der Normen durch die Verbotsbehörden und die Rechtsprechung wurde auf bislang größtenteils unveröffentlichtes Archivmaterial zurückgegriffen Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, daß die Weimarer Republik nicht ohne rechtliche Möglichkeiten war, um den Sturm ihrer totalitären Gegner abzuwehren. Mit der von Zuständigkeitsdifferenzen und mangelndem Durchsetzungswillen gekennzeichneten Verbotspraxis wurde jedoch zu der Machtergreifung der Partei beigetragen, die alsbald die legale Existenz aller anderen Parteien beseitigte.



Inhalt
Inhaltsübersicht: 1. Kapitel: Einleitung: Die Bedeutung der Thematik - Der Gang der Untersuchung - 2. Kapitel: Parteiverbote in der historischen Perspektive: Die Bestimmung des »Parteibegriffs« als Voraussetzung einer historischen Betrachtung: Die Anfänge des Parteiwesens - Vorläufer von Parteiverbotsregelungen - Das Revolutionsjahr 1848/49 - Zwischen Revolution und Reichsgründung - Parteiverbote im Kaiserreich - Zusammenfassung - 3. Kapitel: Die Position der Parteien in der Weimarer Republik: Die Parteien in den Beratungen der verfassunggebenden Nationalversammlung - Die Stellung der politischen Parteien in der Weimarer Staatsordnung - Die grundrechtliche Absicherung der Parteien - Zusammenfassung - 4. Kapitel: Parteiverbote in der Weimarer Republik: Verfassungsrechtliche Ausgangslage - Die einzelnen Verbotsgrundlagen und Parteiverbote - 5. Kapitel: Abschließende Betrachtung - Quellenverzeichnis - Literaturverzeichnis - Anhang - Personen- und Sachregister

Produktinformationen

Titel: Parteiverbote in der Weimarer Republik.
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428095087
ISBN: 978-3-428-09508-7
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Duncker & Humblot
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 226
Gewicht: 309g
Größe: H233mm x B157mm x T13mm
Jahr: 1999
Untertitel: Deutsch

Weitere Produkte aus der Reihe "Schriften zur Verfassungsgeschichte"

Zuletzt angesehen
Verlauf löschen