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Selbstzerstörung

  • Kartonierter Einband
  • 526 Seiten
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In den letzten Jahren hat das Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung des Selbstmordes hierzulande deutlich zugenommen un... Weiterlesen
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Beschreibung

In den letzten Jahren hat das Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung des Selbstmordes hierzulande deutlich zugenommen und ganz gewiß beschränkt sich solches Interesse nicht bloß auf die Wissenschaft. Die große soziologische Untersuchung Emile Durkheims (deutsch 1974), der brillant-polemische Essay Jean Amérys und Karl Menningers »Selbstzerstörung«, so unterschiedlich von Ansatz und Intention her diese Bücher sonst sein mögen, sind ein Index für die Sensibilität, mit welcher das Problem des Selbstmords als gesellschaftliche Provokation, als irritierende Herausforderung an den »common sense« wahrgenommen wird. Menninger arbeitet mit einem Konzept, das es erlaubt, Selbstmordhandlungen unter drei »typischen« Aspekten zu analysieren: unter dem Aspekt chronischer, lokaler und organischer Selbstzerstörung. Für Menninger resultieren selbstzerstörerische Handlungen aus jeweils unterschiedlichen Motiven, nämlich aus dem Wunsch zu töten, dem Wunsch, getötet zu werden, und dem Wunsch zu sterben. Freuds späte Hypothese von der Existenz eines Todestriebs hat bei dieser Konzeptualisierung des Selbstmords Pate gestanden.

Produktinformationen

Titel: Selbstzerstörung
Untertitel: Psychoanalyse des Selbstmords. Übersetzt von Hilde Weller
Übersetzer:
Vorwort von:
Autor:
EAN: 9783518278499
ISBN: 978-3-518-27849-9
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Suhrkamp
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Psychoanalyse
Anzahl Seiten: 526
Gewicht: 426g
Größe: H177mm x B109mm x T24mm
Jahr: 1989
Auflage: 4. A.

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