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Zimmermanns Intercomunicazione

  • Kartonierter Einband
  • 72 Seiten
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Seit seiner Internatszeit hegte der Komponist Bernd Alois Zimmermann Misstrauen gegenüber Disziplinierung und Dogmatisierung. Er f... Weiterlesen
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Beschreibung

Seit seiner Internatszeit hegte der Komponist Bernd Alois Zimmermann Misstrauen gegenüber Disziplinierung und Dogmatisierung. Er fürchtete, zwischen den großen Kompositionen seiner Vorgänger (Fortner, Egk, Orff) und den tonangebenden späteren (Stockhausen, Boulez, Nono) zerrieben zu werden, und schuf etwas völlig eigenes, indem er Regeln zu Zeitstruktur, Tonhöhenordnung etc., die er am Beginn eines Werkes aufstellte, im Verlauf schrittweise aufhob. Besonders deutlich wird dieses Prinzip in einem seinerSpätwerke, Intercomunicazione. Schon das Konzept widerspricht seinen Regeln: Ein Cello und ein Klavier, Zimmermann zufolge unvereinbar miteinander, versuchen zu kommunizieren. Doch der Datenaustausch gelingt nicht. Umso mehr Gelegenheit für beide Instrumente, im Schlussteil in ihrer jeweiligen Freiheit aufeinander zuzugehen. Intercomunicazione ist kein vergnügliches, virtuoses Kammermusikstück, spiegelt jedoch das Wesen seines Schöpfers gut wider. Die Auseinandersetzung damit scheint so vergnüglich wie lehrreich: Denn man muss die Regeln erst kennen, um sie brechen zu können. Und vielleicht macht Zimmermanns Streben nach der Freiheit schließlich Lust auf eigene Kreativität.

Autorentext

Johannes Korndörfer studierte in Dresden Musiktheorie (C. Kühn und J. Leigh), Komposition und Musikwissenschaft. Seit 2006 hat er einen Lehrauftrag der Dresdner Musikhochschule für Musiktheorie inne und ist Mitautor des Gehörbildungsprogramms "Orlando". Er ist Dozent der Komponistenklasse Dresden, einer Ausbildungsstätte für Kinder und Jugendliche.



Klappentext

Seit seiner Internatszeit hegte der Komponist BerndAlois Zimmermann Misstrauen gegenüber Disziplinierungund Dogmatisierung. Er fürchtete, zwischen den großenKompositionen seiner Vorgänger (Fortner, Egk, Orff)und den tonangebenden späteren (Stockhausen, Boulez,Nono) zerrieben zu werden, und schuf etwas völligeigenes, indem er Regeln zu Zeitstruktur,Tonhöhenordnung etc., die er am Beginn eines Werkesaufstellte, im Verlauf schrittweise aufhob. Besondersdeutlich wird dieses Prinzip in einem seinerSpätwerke, Intercomunicazione. Schon das Konzept widerspricht seinen Regeln: EinCello und ein Klavier, Zimmermann zufolge unvereinbarmiteinander, versuchen zu kommunizieren. Doch derDatenaustausch gelingt nicht. Umso mehr Gelegenheitfür beide Instrumente, im Schlussteil in ihrerjeweiligen Freiheit aufeinander zuzugehen.Intercomunicazione ist kein vergnügliches, virtuosesKammermusikstück, spiegelt jedoch das Wesen seinesSchöpfers gut wider. Die Auseinandersetzung damitscheint so vergnüglich wie lehrreich: Denn man mussdie Regeln erst kennen, um sie brechen zu können. Undvielleicht macht Zimmermanns Streben nach derFreiheit schließlich Lust auf eigene Kreativität.

Produktinformationen

Titel: Zimmermanns Intercomunicazione
Untertitel: Regel und Freiheit beim Komponieren
Autor:
EAN: 9783639156324
ISBN: 978-3-639-15632-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 72
Gewicht: 122g
Größe: H211mm x B146mm x T10mm
Jahr: 2013