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Regionale Modernisierungspolitik in Föderalismus und Zentralismus

  • Kartonierter Einband
  • 237 Seiten
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Beschreibung

Bisherige Erklärungsansätze zur Modernisierung altindustrieller Regionen legten bestimmte sozio-ökonomische Rahmenbedingungen, z.B. die Branchen- und Unternehmensstruktur, das Vorhandensein einer aktiven öffentlichen Verwaltung, ein funktionierenden Bildungssystem usw. zugrunde. Die politische Verfasstheit wurde weniger berücksichtigt. Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, dass die meisten Regionen, in denen sich ein positiver Strukturwandel vollzogen hat, in föderal verfassten Staaten liegen.
Johannes Bruns geht der Frage nach, ob die gouvernementale Struktur eine wesentliche Voraussetzung für die Modernisierung industrieller Standorte ist. Er veranschaulicht, dass Regionen mit dieser Struktur wie die deutschen Bundesländer, über eigene finanzielle Ressourcen und rechtliche Kompetenzen verfügen, mit denen sie eigene regionale Strategien entwickeln und umsetzen können. Dagegen sind Regionen in zentralistisch verfassten Staaten wie Großbritannien und Frankreich auch nach Verfassungsreformen finanziell und rechtlich-administrativ stark abhängig von der nationalen Ebene, was ihren Handlungsraum extrem begrenzt. Die gouvernementale Struktur ist also ein entscheidender Faktor bei der Formulierung einer politischen Strategie und der Gestaltung von industriellen Modernisierungs- und Restrukturierungsprozessen.

Bisherige Erklärungsansätze zur Modernisierung altindustrieller Regionen legten bestimmte sozio-ökonomische Rahmenbedingungen, z.B. die Branchen- und Unternehmensstruktur, das Vorhandensein einer aktiven öffentlichen Verwaltung, ein funktionierenden Bildungssystem usw. zugrunde. Die politische Verfasstheit wurde weniger berücksichtigt. Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, dass die meisten Regionen, in denen sich ein positiver Strukturwandel vollzogen hat, in föderal verfassten Staaten liegen. Johannes Bruns geht der Frage nach, ob die gouvernementale Struktur eine wesentliche Voraussetzung für die Modernisierung industrieller Standorte ist. Er veranschaulicht, dass Regionen mit dieser Struktur wie die deutschen Bundesländer, über eigene finanzielle Ressourcen und rechtliche Kompetenzen verfügen, mit denen sie eigene regionale Strategien entwickeln und umsetzen können. Dagegen sind Regionen in zentralistisch verfassten Staaten wie Großbritannien und Frankreich auch nach Verfassungsreformen finanziell und rechtlich-administrativ stark abhängig von der nationalen Ebene, was ihren Handlungsraum extrem begrenzt. Die gouvernementale Struktur ist also ein entscheidender Faktor bei der Formulierung einer politischen Strategie und der Gestaltung von industriellen Modernisierungs- und Restrukturierungsprozessen.

Autorentext
Dr. Johannes Bruns promovierte bei Prof. Dr. Ulrich Hilpert am Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Er ist derzeit als Regionalmanager für die Region Vorpommern tätig.



Zusammenfassung
Johannes Bruns zeigt, dass die gouvernementale Struktur ein entscheidender Faktor bei der Formulierung einer politischen Strategie und der Gestaltung von industriellen Modernisierungs- und Restrukturierungsprozessen ist.



Inhalt
Grenzen bei der Erklärung regionaler Entwicklungszusammenhänge Die Renaissance der staatlichen Verfassheit als Strukturvariable für Modernisierungszusammenhänge Die Rolle der nationalen gouvernementalen Ebene für die sozio-ökonomische Entwicklung Globalisierung und Regionalisierung Variationen regionaler Modernisierung trotz identischer gouvernementaler Strukturen

Produktinformationen

Titel: Regionale Modernisierungspolitik in Föderalismus und Zentralismus
Untertitel: Die Beispiele Grossbritannien und Deutschland
Autor:
EAN: 9783824445233
ISBN: 978-3-8244-4523-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Dt. Universitätsvlg.
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 237
Gewicht: 331g
Größe: H212mm x B147mm x T17mm
Jahr: 2003
Auflage: 2003

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