Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Sozioästhetische Anerkennung

  • Kartonierter Einband
  • 360 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Leseprobe
Für die Verknüpfung von musikbezogenen Geschmacksurteilen mit zwischenmenschlichen Akten der sozialen Positionierung wurde die Ker... Weiterlesen
20%
54.90 CHF 43.90
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 5 bis 7 Werktagen.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Für die Verknüpfung von musikbezogenen Geschmacksurteilen mit zwischenmenschlichen Akten der sozialen Positionierung wurde die Kernkategorie dieser Arbeit entwickelt: Sozioästhetische Anerkennung. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie erkennen sich Jugendliche untereinander über musikbezogene Geschmacksurteile und im Beisein eines/einer Erwachsenen an?

Die qualitativ-empirische Studie beschäftigt sich mit der arabesk-Rezeption von Jugendlichen in Deutschland - ein unter türkischsprachigen Schülerinnen und Schülern recht verbreitetes Phänomen. Dabei wird eine anerkennungstheoretische Forschungsperspektive eingenommen. Untersucht wird der Zusammenhang von sozialen Positionierungsdynamiken und musikbezogenen Geschmacksurteilen. Die dafür geführten Gruppendiskussionen sind für die Musikpädagogik in zweifacher Hinsicht erkenntnisbringend: Man erfährt einerseits etwas darüber, wie die Jugendlichen untereinander über eine bislang kaum bekannte Musikpräferenz sprechen, und andererseits, wie dieses Sprechen im Beisein eines Erwachsenen stattfindet. Die Analyse dieses triadischen Anerkennungsgeschehens bildet den Ausgangspunkt für eine situative Perspektive auf den Musikunterricht. Anstatt zuvorderst die Lernvoraussetzungen und -ziele zu fokussieren, rückt die vorliegende Studie den sozialen Ereignischarakter ins Zentrum und plädiert für eine stärkere musikpädagogische Haltung des situativen Innehaltens.

Autorentext

Johann Honnens ist Musiklehrer an einem Berliner Gymnasium und Lehrbeauftragter für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Musikunterricht und Migration, Musiksoziologie, Musik der Türkei und Qualitative Sozialforschung. Für seine Forschung zur arabesk-Rezeption von Jugendlichen wurde er vom AMPF mit dem Forschungspreis für das Jahr 2016 ausgezeichnet.



Klappentext

Die qualitativ-empirische Studie beschäftigt sich mit der arabesk-Rezeption von Jugendlichen in Deutschland - ein unter türkischsprachigen Schülerinnen und Schülern recht verbreitetes Phänomen. Dabei wird eine anerkennungstheoretische Forschungsperspektive eingenommen. Untersucht wird der Zusammenhang von sozialen Positionierungsdynamiken und musikbezogenen Geschmacksurteilen. Die dafür geführten Gruppendiskussionen sind für die Musikpädagogik in zweifacher Hinsicht erkenntnisbringend: Man erfährt einerseits etwas darüber, wie die Jugendlichen untereinander über eine bislang kaum bekannte Musikpräferenz sprechen, und andererseits, wie dieses Sprechen im Beisein eines Erwachsenen stattfindet. Die Analyse dieses triadischen Anerkennungsgeschehens bildet den Ausgangspunkt für eine situative Perspektive auf den Musikunterricht. Anstatt zuvorderst die Lernvoraussetzungen und -ziele zu fokussieren, rückt die vorliegende Studie den sozialen Ereignischarakter ins Zentrum und plädiert für eine stärkere musikpädagogische Haltung des situativen Innehaltens.

Produktinformationen

Titel: Sozioästhetische Anerkennung
Untertitel: Eine qualitativ-empirische Untersuchung der arabesk-Rezeption von Jugendlichen als Basis für die Entwicklung einer situativen Perspektive auf Musikunterricht
Autor:
EAN: 9783830935230
ISBN: 978-3-8309-3523-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Waxmann Verlag GmbH
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 360
Gewicht: 678g
Größe: H241mm x B172mm x T23mm
Veröffentlichung: 12.06.2017
Jahr: 2017