











Beschreibung
Armenien, südlich des Kaukasus zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan gelegen, ist eines der ältesten christlichen Länder der Erde. Das "Land der Steine", wie Armenien von seinen Bewohnern liebevoll genannt wird, bietet atemberaubende Gebirgslandschaf...Armenien, südlich des Kaukasus zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan gelegen, ist eines der ältesten christlichen Länder der Erde. Das "Land der Steine", wie Armenien von seinen Bewohnern liebevoll genannt wird, bietet atemberaubende Gebirgslandschaften und jahrtausendealte Baudenkmäler von unschätzbarem Wert. In den letzten Jahren hat sich vielerorts eine bessere touristische Infrastruktur entwickelt, und Armenien ist verstärkt als Reiseziel für Kulturinteressierte, aber auch für Wanderer in den Blickpunkt gerückt. Der Trescher-Reiseführer ARMENIEN stellt neben der lebendigen Hauptstadt Jerevan und dem berühmten Ararattal auch die Provinzen im Landesinneren, den grünen Norden sowie den unwegsamen wilden Süden vor. Das armenische "Stonehenge" bei Goris wird ebenso beschrieben wie der Sevansee und die zahlreichen romantischen Klöster. Die UNESCO-Welterbestätten Garni, Sanahin, Haghbart und Geghard sowie das berühmte Kloster Tathev und das armenische Kirchenzentrum Edschmiatsin werden gebührend gewürdigt. Dieser Reiseführer richtet sich vor allem an kulturinteressierte Reisende. Ausführliche Informationen über Geschichte und Baukunst stehen neben Kapiteln über armenische Sitten und Gebräuche sowie über die Landschaft und ihre Bewohner. Ein ausführliches Extrakapitel macht Vorschläge für Wanderungen auch abseits der bekannten Touristenpfade. Viele aktuelle praktische Tipps, zahlreiche Übersichtskarten und Lagepläne, ein Sprachführer und Hinweise zu Unterkunft und Verpflegung erleichtern die Vorbereitung und Durchführung einer Armenienreise. weitere Reiseführer zum Kaukasus und zu Osteuropa finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.
Vorwort
Weitere Reiseführer zum Kaukasus und zu Osteuropa finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.
Autorentext
Jasmine Dum-Tragut wurde 1965 in Voitsberg in der Steiermark, geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Graz Sprachwissenschaft und Russistik, von 1988 bis Ende 1989 an der Universität Jerevan Armenologie. Ab diesem Zeitpunkt spezialisierte sie sich auf die armenische Sprache und eignete sich im Laufe der Zeit ein weitreichendes Wissen über armenische Geschichte, Literatur und Kultur an. Nach ihrer Promotion an der Universität Graz war sie dort mehrere Jahre als Assistentin am sprachwissenschaftlichen Institut tätig. Seit 1998 lebt sie bei Salzburg, wo sie an Forschungsprojekten zur armenischen Grammatik, an der Übersetzung armenischer veterinärmedizinischer Manuskripte und an Projekten zur Sprache, Kultur und Geschichte Armeniens arbeitet. Sie hat auch ein Studium der Pferdewissenschaften und eine Ausbildung zur Fachfrau für tiergestützte Therapie an der Wiener Veterinärmedizinischen Universität absolviert. Heute lebt sie im salzburgisch-oberösterreichischen Seengebiet, wo sie einen kleinen Bauernhof führt Sie bereist Armenien regelmäßig, nicht nur in wissenschaftlichem, auch häufig in kulturellem oder politischem Auftrag. und lehrt an den Universitäten in Salzburg und Innsbruck und war auch Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft. Seit 2002 ist sie Universitätsdozentin für allgemeine Sprachwissenschaft und Armenologie an der Universität Salzburg und vertritt die Interessen und die Kultur Armeniens als ehrenamtliche Beraterin für kulturelle Angelegenheiten in der armenischen Botschaft in Österreich. 2009 wurde ihr das Ehrendoktorat der Armenischen Akademie der Wissenschaft, 2022 der Staatlichen Universität Jerevan verliehen. Seit vielen Jahren leitet sie die Abteilung für Armenische Studien am Forschungsinstitut für den Christlichen Osten in Salzburg und hat im Jahr 2016 den goldenen Verdienstorden des armenischen Bildungsministeriums erhalten. In den letzten Jahren hat sie sich in Forschung und Praxis lebhaft für das armenische Kulturerbe und dessen Bewahrung und Schutz eingesetzt und hat dafür weitere armenische Auszeichnungen erhalten. Seit 2021 ist sie ehrenamtlich am Heiligen Stuhl von Edschmiatsin in Fragen zum armenischen Kulturerbe von Artsach tätig.Inhalt
Vorwort 13 Reisehöhepunkte 14 Das Wichtigste in Kürze 16 DAS LAND DER STEINE 19 Armenien: Zahlen und Fakten 20 Geographie 21 Gebirge 21 Gewässer 22 Bodenschätze 24 Vegetation 25 Tierwelt 26 Nationalparks und Schutzgebiete 28 Ararat der mythische Berg 32 Die Menschen 36 Die Familie 37 Kinder 38 Eltern und Großeltern 39 Gastfreundschaft 39 Demographische Probleme 40 Die armenische Küche 45 Die Mahlzeiten 47 Getränke 50 Geschichte 53 Die frühe Besiedlung des armenischen Hochlandes 53 Das urartäische Erbe Armeniens 57 Die armenischen Reiche 60 Das osmanische Reich 63 Armenien in der Neuzeit 63 Die Provinzen 67 Der armenische Staat 69 Wahlen und Parteien 69 Die nationalen Symbole 71 Der Karabach-Konflikt 73 Armenien heute 76 Wandel und Stillstand 77 Tourismus 79 Alltagsprobleme 80 Nach der Krise 80 Arbeitslosigkeit und Rente 82 Gesundheitsversorgung 83 Wirtschaft 84 Bildungswesen 85 Das armenische Christentum 88 Die Verwaltungsstruktur der armenischen Kirche 90 Die Kirchenfeste 91 Die Messe 92 Matagh, das Tieropfer 93 »Seelenfänger« und Kirchen-Bauboom 93 Armenische Kunst 96 1500 Jahre geschriebene Kultur 96 Armenische Musik 100 Die armenische Malerei 103 Architektur und Skulpturkunst 105 Ein Kreuz im Stein Chatschkhare 109 Kirchenkunst-Glossar 111 Die armenische Sprache 113 Eigenheiten 113 Geschichte 114 Sprachstufen und Dialekte 115 Die armenische Sprache heute 116 JEREVAN 121 Blick über Jerevan 122 Geschichte 122 Das Stadtbild Jerevans 123 Das Zentrum 128 Rund um den Republiksplatz 128 Rund um die Oper 130 Vom Republiksplatz zur Grigor-Lusavoritsch'-Straße 133 Am Hrazdan 135 Im grünen Hufeisen Jerevans 139 Marschal-Baghramjan-Boulevard 142 Außerhalb des Zentrums 144 Der Siegespark 144 Tsitsernakaberd 145 Erebuni die Grundmauern Jerevans 147 Karmir Blur 149 Schengavith 151 Die Kirchen von Jerevan 151 Kathoghike 151 Die ehemalige Kirche Petros und Poghos 152 Surb Hovhannes 153 Surb Anania oder Zoravar 153 Die Museen Jerevans 155 Historisches Museum 155 Gemäldegalerie 157 Geschichtsmuseum der Stadt Jerevan 159 Matenadaran 159 Erebuni-Museum 163 Museum des Völkermords 164 Militärhistorisches Museum 165 Geologisches Museum 165 Museum für Moderne Kunst 166 Die Kindergalerie 166 Paradschanov-Museum 166 Cafesdschian-Kunstzentrum 168 Haus-Museum von Martiros Sarjan 168 Die Außenbezirke Jerevans 169 Surb Hovhannes in Avan 169 Zoo und Neue Sargis-Kirche 169 Khanakher 170 Jerevan-Informationen 173 RUND UM DIE ARARATEBENE 187 Die Provinz Armavir 188 Zvarthnots' 188 Vagharschapat/Edschmiatsin 191 Aragats 201 Aghavnatun 202 Metsamor 202 Armavir und Umgebung 204 Die Provinz Aragatsotn 208 Aschtarak 208 Am Khasach entlang 213 Mughni 213 Karbi 214 Wehrkloster Surb Sargis 215 Hovhanavankh 218 Saghmosavankh 221 Artaschavan 223 Astvatsenkal-Vankh 224 Der Aparaner Stausee 227 Jeghipatrusch 228 Aparan 229 Die fremden kurdischen Dörfer 232 Von Aschtarak nach Gjumri 234 Das armenische Weinmuseum in Sasunik 234 Oschakan 235 Aghts'kh 237 Bjurakan 237 Amberd 239 Tegher 241 Kosch 243 Schamiram 244 Arutsch 245 Irind 248 Thalin 249 Daschtadem 251 Mastara 253 Die Provinz Kotajkh 254 Ptghni und Arzni 254 Argel (Lusakert) 256 Bdschni 257 Hrazdan 260 Makhravankh 261 Tsaghkadzor 262 Kloster Ketsch'aris 263 Jeghvard 266 Buzhakan 268 Kaputan 269 Garni 271 Geschichte 272 Besichtigung 273 Havuts'thar 276 Geghard 277 Geschichte des Klosters 278 Besichtigung 280 DER NORDEN 285 Die Provinz Schirak 286 Hogevankh in Sarnaghbjur 286 Pemzaschen 289 Arthik 291 Haritschavankh 292 Dschraphi 294 Anipemza 296 Gjumri 299 Majisjan 306 Marmaschen 306 Die Provinz Lori 310 Vanadzor 311 Stephanavan und Umgebung 315 Die Klösterstraße 323 Kloster Hnevankh 323 Kloster Khobajr 324 Odzun 329 Kloster Sanahin 332 Haghpat 339 Achthala 346 Spitak 349 Die Provinz Tavusch 351 Dilidschan 351 Kloster Haghartsin 357 Gosch 362 Aghavnavankh und sein idyllisches Waldkloster 367 Idschevan 368 Lastiver 369 Moro-Dzoro Vankh (Tsrviz) 370 Kloster Mak…