

Beschreibung
Schulische Diagnostik Wie können Lehrkräfte Lernvoraussetzungen und Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern explizit diagnostizieren? Wie erkennen sie Hochbegabung und Lernschwierigkeiten? Theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik we...Schulische Diagnostik Wie können Lehrkräfte Lernvoraussetzungen und Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern explizit diagnostizieren? Wie erkennen sie Hochbegabung und Lernschwierigkeiten? Theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik werden erklärt, schulpraxisbezogene Diagnoseanlässe bearbeitet. Es geht vor allem darum, ein Denkgerüst bei Lehrkräften zu entwickeln, um so ihre diagnostische Tätigkeit zu optimieren. Die dritte Auflage wurde vollständig überarbeitet und besonders um Anregungen erweitert, wie Lehrkräfte soziale Beziehungen und soziale Kompetenzen diagnostizieren können, um Integration und Inklusion wirksam zu begleiten. Unverzichtbar für die Lehreraus- und -weiterbildung, als Seminarlektüre für alle Lehramtsstudiengänge sowie beim Selbststudium.
Aus: BDK-Mitteilungen Tanya Gotta-Leger März 2012
[] Die Publikation bietet einen schnellen und adäquaten Überblick über diagnostische Sachverhalte wie Konzentration, Wahrnehmung, Hochbegabung, Leseförderung usw. [] Äußerst hilfreich sind die klare Struktur, eine verständliche Sprache und zahlreiche Diagnose-Checklisten. []
Aus: lehrerbibliothek.de, Dieter Bach, , 16.11.2009
Diagnostik ist eher ein psychologischer als ein pädagogischer Begriff und er zeigt auf, wie sehr sich die Berufskompetenzen von Lehrer/inne/n in den vergangenen Jahrzehnten ausgeweitet haben; denn heutzutage werden auch vielfältige psychologische Kentnisse von Lehrkräften erwartet, die oftmals ihren Ausbildungsstand überschreiten: Während die Studienzeiten immer kürzer werden, werden die Kompetenzanforderungen immer höher das wird auf Dauer nicht gut gehen. [] Wie können Lehrer/innen Hochbegabung und Lernschwierigkeiten erkennen? Welche Diagnoseanlässe bieten sich in der schulpraktischen Arbeit und welche pädagogisch-psychologischen Grundlagen der Diagnostik müssen Lehrkräften vertraut sein? Das sind die wesentlichen Fragestellungen dieses Buchs.
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Aus: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie 25 (2), 2011, Prof. Dr. Birgit Spinath , Nr. 2/2011
[] Ein solches Buch hat gefehlt. Den Autorinnen ist es gelungen, zu einem hoch aktuellen, in Theorie und Praxis gleichermaßen wichtigen Thema überaus umfangreiche Informationen zusammenzutragen, die von verschiedenen Lesergruppen mit Gewinn gelesen werden können. [] Das Buch enthält eine gute Mischung aus diagnostischem Wissen auf der einen Seite und Erfahrungen aus der Praxis der Schule auf der anderen, mit denen die Wissensvermittlung unterlegt ist, [] Ich empfehle Lehrern in allen Phasen der Leherbildung sowie Dozenten in der Lehrerbildung die Lektüre dieses Buches. []
Aus: buchkatalog.de, Stefan Rusche
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Autorentext
Dr. phil. Brigitte Latzko ist an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig tätig.
Klappentext
Wie können Lehrkräfte Lernvoraussetzungen, Lernverläufe und Lernerfolge ihrer Schülerinnen und Schüler explizit diagnostizieren? Wie kann die Früherkennung von Lernschwierigkeiten und Verhaltensproblemen diagnostisch unterstützt werden? Die Autorinnen erklären theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik und bearbeiten beispielhaft relevante schulpraxisbezogene Diagnoseanlässe. Ziel ist, neben psychologischem Wissen vor allem Strategien zur Optimierung der diagnostischen Tätigkeit für Lehrkräfte aufzuzeigen. Die dritte, vollständig überarbeitete Auflage wurde besonders um Anregungen erweitert, wie Lehrkräfte soziale Beziehungen und soziale Kompetenzen diagnostizieren können, um Integration und Inklusion wirksam zu begleiten. Der Band eignet sich für die Lehreraus- und -weiterbildung, als Seminarlektüre für alle Lehramtsstudiengänge sowie zum Selbststudium.
Inhalt
Vorwort 9 Struktur des Buches und Lernziele 11 Vorwort zur 3. Auflage 13 Teil I: Renaissance der pädagogisch-psychologischen Diagnostik im Lehrerberuf oder Warum brauchen Lehrkräfte diagnostische Kompetenzen? 15 1.1 Situation nach PISA und die schulpolitischen Schlussfolgerungen 16 1.2 Optimierung der Lehrerbildung durch zentrale Standards 20 1.2.1 Standards für die Diagnostikausbildung 20 1.2.2 Was ist das Besondere an der Vorgabe von Standards für die Lehrerbildung durch die KMK? 22 1.2.3 Umsetzung der Standards am Beispiel des Modells von Oser 23 1.2.4 Lerngelegenheiten zukünftiger Lehrkräfte an deutschen Hochschulen in Pädagogischer Psychologie und pädagogisch-psychologischer Diagnostik 25 1.3 Das Konstrukt der diagnostischen Kompetenz Wie genau und gut können oder sollten Lehrkräfte diagnostizieren? 26 1.3.1 Zum Begriff der diagnostischen Kompetenz 27 1.3.2 Ebenen diagnostischer Anforderungen an Lehrkräften 28 1.3.3 Dimensionen diagnostischer Urteile 29 1.3.4 Qualität diagnostischer Urteile: Der diagnostische Optimismus' von Weinert und Schrader zur Beurteilungskompetenz von Lehrkräften 30 1.4 Empirische Befunde zur diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften 33 1.5 Systematische Beeinflussungstendenzen im Lehrerurteil: Urteilstendenzen, Urteilsvoreingenommenheit, Urteilsfehler 43 1.5.1 Konstrukte als Beurteialungsbegriffe 44 1.5.2 Implizite Persönlichkeitstheorien von Lehrkräften 46 1.5.3 Erwartungen von Lehrkräften: Pygmalioneffekt im Klassenzimmer 47 1.5.4 Klassische Urteilstendenzen und Beurteilungsfehler 50 1.6 Institutionalisierung von Diagnostik und Beratung im Kontext von Schule Wer darf diagnostizieren? 52 1.6.1 Wer darf diagnostizieren? 52 1.6.2 Aufforderung zur Selbstdiagnose der diagnostischen Kompetenzen 55 1.6.3 Aufgaben und Anlässe für die explizite Diagnostik 56 Teil II: Theoretische Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik Partizipation an einem fremden Werkzeug 59 2.1 Was zeichnet eine professionelle Diagnostik aus? 60 2.1.1 Alltags- versus professionelle Diagnostik 60 2.1.2 Kriterien professioneller Diagnostik 61 2.1.3 Diagnostizieren als Prozess 63 2.2 Messtheoretische Grundlagen ein Exkurs für Lehrkräfte 66 2.2.1 Überlegungen zum Messen und Skalieren 66 2.2.2 Besonderheiten des Messens in den Sozialwissenschaften 70 2.2.3 Anforderungen an die Güte sozialwissenschaftlicher Messungen in Anlehnung an die Klassische Testtheorie 70 2.2.4 Wert und Grenze der Klassischen Testtheorie und neuere test- und messtheoretische Modelle 80 2.3 Diagnostische Methoden 81 2.3.1 Diagnostischer Test 82 2.3.2 Diagnostisches Gespräch 85 2.3.3 Diagnostische Beobachtung 88 2.4 Orientierungsgrundlage für ein professionelles Vorgehen beim expliziten Diagnostizieren ? der Fünfer-Schritt als Heuristik 91 Teil III: Ausgewählte Anlässe und Situationen im Schulalltag für explizite Diagnostik 97 3.1 Determinanten der Schulleistung und die Konsequenzen für die Diagnostik 99 3.1.1 Diagnostik ausgewählter Lernvoraussetzungen 103 3.1.1.1 Diagnostik von Vorwissen und Intelligenz 105 3.1.1.2 Diagnostik der Lernstrategien 126 3.1.1.3 Diagnostik der Lernmotivation 141 3.1.1.4 Diagnostik lernrelevanter Emotionen 165 3.1.2 Diagnostik der Unterrichtsqualität 173 3.1.2.1 Operationalisierung von gutem Unterricht 174 3.1.2.2 Selbstbeurteilung des Unterrichts durch die Lehrkraft 187 3.1.2.3 Fremdbeurteilung des Unterrichts durch einen Kollegen (Hospitation) 191 3.1.2.4 Schüler-Feedback zum Unterricht 192 3.2 Diagnostik zur Feststellung von Lernergebnissen und Lernverläufen bei Schülern 206 3.2.1 Schulleistungstests Formen und Funktionen 207 3.2.1.1 Mehrfächertests 209 3.2.1.2 Diagnostik der Lesekompetenz 214 3.2.1.3 Diagnostik der Rechtschreibleistung 227 3.2.1.4 Diagnostik der Mathematikleistung 243 3.2.1.5 Vergleichsarbeiten 252 3.2.2 Konstruktion informeller Schulleistungstests 260 3.2.3 Alternative Beurteilungsverfahren 265 3.2.3.1 Portfolio 266 3.2.3.2 Lerntagebuch 273 3.2.3.3 Diagnostik von Lernverläufen über curriculumbasiertes Messen (CBM) 276 3.3 Diagnostik am Beginn von Klasse 5 281 3.4 Diagnostik bei Lernschwierigkeiten 291 3.5 Diagnostik des Sozialverhaltens 306 3.5.1 Theoretischer Rahmen und Vorbereitung der Hypothesenb…