

Beschreibung
Ignacio Matte-Blanco rekonzipiert die Freud'sche Theorie des Unbewussten mithilfe mathematischer Mengenlehre und Geometrie. Die Verbindung von mathematischer Logik mit psychoanalytischer Theorie schafft völlig neue Deutungsmöglichkeiten, insbesondere für die B...Ignacio Matte-Blanco rekonzipiert die Freud'sche Theorie des Unbewussten mithilfe mathematischer Mengenlehre und Geometrie. Die Verbindung von mathematischer Logik mit psychoanalytischer Theorie schafft völlig neue Deutungsmöglichkeiten, insbesondere für die Behandlung psychotischer Patient*innen.
Autorentext
Uta Karacaoglan ist Psychoanalytikerin (DPV/IPV), Psychiaterin und Lehranalytikerin. Sie veröffentlicht zu Themen wie Tätowierungen, Zusammenspiel von Körper und Seele, Psychosen.Stand: März 2021 Bernd Nissen ist Psychoanalytiker (DPV/IPV) in eigener Praxis, Lehr- und Kontrollanalytiker. Er forscht und publiziert zu hypochondrischen und autistoiden Störungen sowie zu grundlagentheoretischen und wissenschaftstheoretischen Fragen der Psychoanalyse und ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Psychoanalyse.Stand: Mai 2015 Uta Zeitzschel ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Lehranalytikerin und Supervisorin (DPV/IPA) und arbeitet in eigener Praxis in Hamburg. Interessensschwerpunkte: Psychosomatik, Kinder, Jungerwachsene, BehandlungstechnikStand: März 2021
Inhalt
Danksagungen Teil Eins: Der Gegenstand I Eine Einführung in Matte-Blancos Reformulierung des Freud'schen Unbewussten und der Ausarbeitung seines Konzepts der inneren Welt Eric Rayner & David Tuckett 1 Das Freud'sche Unbewusste 2 Eine Neuformulierung des Freud'schen Unbewussten 3 Die innere Welt II Bi-logische Strukturen, das Unbewusste und das mathematische Unendliche Ein erster Überblick 1 Bi-Logik und bi-logische Strukturen 2 Typen bi-logischer Struktur 3 Eine kurze Anmerkung zur Therapie 4 Ein allgemeiner Blick zurück auf die bi-logischen Strukturen 5 Neubestimmung des Freud'schen Unbewussten: eine Menge von bi-logischen Strukturen 6 Emotion: bi-logische Struktur 7 Ein Werkzeug für psychoanalytische und andere Wissensgegenstände: Die drei Logiken 8 Das mathematische Unendliche: eine Simassi-bi-logische Struktur 9 Das Unbewusste als unendliche Mengen. Das mathematische Unendliche eine Substruktur der Logik des Unbewussten (aber nicht des Unbewussten selbst!) III Die fundamentale Antinomie der menschlichen Wesen und der Welt 1 Der Begriff, und drei Beispiele dafür 2 Modi und Logiken 3 Logiken, die Modi und das Unbewusste als »Reich der Unlogik« 4 Die Sinnesorgane und die zwei Modi 5 Die Beziehung zwischen Gefühl oder Emotion und dem Unbewussten 6 Die Logik des Unbewussten oder Bi-Logik und ihre Beziehung zur Emotion, das Freud'sche Unbewusste und das mathematische Unendliche 7 Ist das Symmetrieprinzip der Ausdruck einer Unwahrheit; ist das Unbewusste eine Form von Pathologie? 8 Warum ist das Freud'sche Unbewusste unbewusst? 9 Von der Bi-Logik zu einer einheitlichen Super-Logik? 10 Verschiedene Gedanken über die beiden Seinsmodi 11 Denken, Imaginieren, Fühlen, Sein und Entdeckung oder Erfindung Teil Zwei: Projektion, Introjektion und innere Welt IV Freuds Begriff der Projektion im Lichte der drei Logiken 1 Die anfänglichen Vorstellungen: Die Sendungen an Fließ 2 Der Fall Schreber 3 Freuds nachfolgende Schriften über Projektion V Identifizierung und Projektion 1 Melanie Kleins und Elliott Jaques' Bemerkungen zu Freud 2 Konfrontation mit einem Freud-Zitat VI Die Annahme einer inneren Welt: Probleme und Hoffnungen 1 Innerlich äußerlich: warum? 2 Was ist innerlich und was ist äußerlich? 3 Einige relevante Definitionen 4 Die Herausforderung durch Introjektion und Projektion 5 Innere Welt und die Einheit des Selbst 6 Schlussfolgerung VII Ein Blick auf Melanie Kleins Beitrag 1 Ein vorausgeschickter Eindruck 2 Das Unendliche in Kleins Schriften und in ihrer Auffassung 3 Bi-logische Strukturen in Kleins Schriften 4 Projektive Identifizierung: eine bi-logische Struktur 5 Die Verflechtung beider Modi und ihre Beziehung zu Kleins Entdeckungen: Bi-Modalität, Ordnung und Grammatik 6 Ordnung und Grammatik 7 Freud und PI 8 Klein und der Begriff des Unbewussten 9 »In Gefühle eingebundene Erinnerungen«: ein unerwarteter Beitrag zur Lösung eines alten Problems 10 Abschließende Bemerkungen 11 Postskriptum: ein persönlicher Eindruck von Melanie Klein Teil Drei: Projektive und introjektive Prozesse: ein bi-logischer Gesichtspunkt VIII Einige Leitbegriffe zum Verstehen klinischer Realität 1 Normalität, Pathologie und Stufen der Aggression 2 Libido und Objektbeziehungstheorien 3 Die allgemeinen Funktionen von Abwehrprozessen 4 Die besonderen Funktionen von Projektion und Introjektion 5 Die Integration der Projektion und anderer Abwehrmechanismen 6 Ethologie, Assimilation, Introjektion und Projektion 7 Ein wichtiges epistemologisches Prinzip IX Stufen der Tiefe: Ein Arbeitsschema zum Gebrauch in der klinischen Praxis 1 Drei Regionen oder Stufen von Projektion Introjektion 2 Die Region des Geschehens 3 Die Region der Basismatrix von Introjektion und Projektion 4 Die Region der Zwischenstufen von Introjektion und Projektion X Die fundamentale Antinomie, wie sie in klinischen Beispielen zu sehen ist 1 Reine Verleugnung-Ausstoßung 2 Verleugnung und Delegierung 3 Symmetrisierter-Vektor- und Tridim-Strukturen. Die Zukunft der Forschung 4 Verleugnung vermischt mit Delegation ans Ichideal 5 Die Beziehung zwischen Verdrängung-Verleugnung und Stufen von Gewissheit (Bewusstsein) 6 Verleugnung-Delegierung der Plünderung 7 Nahezu reines Plündern-Rauben mit einem schmalen Betrag an Verleugnung-Delegation 8 Eine Plünderung verkehrt in einen gewaltsamen Ausbruch 9 Eine Reflexion über den Todestrieb 10 Einige Beispiele für die Basismatrix von Introjektion und Projektion 11 Introjektion und Projektion auf Zwischenstufen 12 Verleugnung zieht nicht zwangsläufig eine vollständige Trennung vom Selbst nach sich 13 Die Trennung oder der Abstand zwischen Begierde oder Wunsch und dem Objekt der Befriedigung 14 Der unvermeidliche Schwindel der »tiefen« Analyse: Auflösung der Raum-Zeit und der Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt Teil Vier: Symmetrische Raserei, bi-logische Raserei und bi-modale Raserei Prolog zu Teil Vier Zwei Beispiele für symmetrische Raserei XI Die Vervielfältigung dreidimensionaler Objekte 1 Ein Beispiel für bi-logische Raserei 2 Erörterung 3 Eine geometrische Interpretation der inneren Welt des Patienten 4 Innere Welt, unteilbare Realität und das Unendliche 5 Die bi-logischen Strukturen des erörterten Materials 6 Eine zweite Weise, auf die Struktur zu schauen 7 Allgemeine Schlussfolgerung XII Bi-modale Raserei 1 Ein Fall von bi-modaler Raserei 2 Ein Versuch zu verstehen 3 Das Ungenügen heutiger Auffassungen von Introjektion und Projektion 4 Schlussfolgerung XIII Die Umwälzung räumlicher und zeitlicher Strukturen in der Traumwelt: Die raumzeitliche Multidim-Struktur 1 Ein Traum 2 Ein Kommentar zu den Inhalten des Traumes 3 Der Gegensatz zwischen materieller oder äußerer und oneirischer, innerer Realität 4 Einige begriffliche Abgrenzungen: Strukturtypen 5 Die in diesem Traum beobachtete Umwälzung raumzeitlicher Beziehungen 6 Freud und Träume 7 Die raumzeitliche Multidim-Struktur Epilog zu Teil Vier Teil Fünf: In Richtung Zukunft XIV Der Objektbegriff 1 Der Freud'sche Objektbegriff 2 Die verschiedenen Objektarten 3 In Richtung neuer Entwicklungen XV Noch etwas an mathematischen Begriffen von Raum, Dimension, Außen und Innen 1 Der Raumbegriff 2 Zahlen, Punkte und Raum 3 Dimension 4 Die Begriffe äußerlich und innerlich XVI Der Begriff der inneren Welt: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft 1 Dimensionalität von Objekten und der inneren Welt 2 Die Räume der Introjektion 3 Die innere Welt: eine retrospektive und prospektive Ansicht Anhang Eine Darstellung von Melanie Kleins Konzeption von projektiver Identifizierung Luciana Bon de Matte Literatur
