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Die Angst vor Denken und Tun

  • Kartonierter Einband
  • 430 Seiten
"Es ist Belands Kunst, gleichzeitig in Bewegung und Balance zu bleiben, im Wechsel zwischen seinem klinisch empirischen Standbein ... Weiterlesen
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Beschreibung

"Es ist Belands Kunst, gleichzeitig in Bewegung und Balance zu bleiben, im Wechsel zwischen seinem klinisch empirischen Standbein und seinem intellektuellen Spielbein [...] ."Helmut Hinz

Autorentext

Hermann Beland studierte Theologie und arbeitet seit 1967 als Psychoanalytiker in freier Praxis in Berlin. Er ist Lehranalytiker und Supervisor (DPV/IPV, DGPT), ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und Mitbegründer der Nazareth-Gruppenkonferenzen, in denen deutsche und israelische Psychoanalytiker aufeinandertreffen. Er veröffentlicht zur Psychoanalyse gesellschaftlicher Konflikte sowie zu Persönlichkeitstheorie, Traumforschung und Behandlungstheorie. (Stand: Nov. 2013)



Inhalt

Inhalt I Zur Theorieentwicklung 1 Psychische Strukturen als herrschende Bedeutungen Begriff, Genese, Stabilität, Veränderbarkeit, Realitätstreue, Realitätsverleugnung 2 Validierung des klinischen Prozesses Vier Objektivierungsmöglichkeiten für die Subjektivität von Verstehen, geprüft in einer kritischen Behandlungsphase 3 Die Sorge für Wahrheit und Leben Psychoanalytische Beiträge zur Ethik (Freud, Klein, Bion) 4 Der Allmachtsbegriff ideengeschichtlich Von der Allmacht des Gedankens (Freud) zur Allmacht über das Denken (Klein) 5 Neun Thesen zur psychoanalytischen Methode Wissenschaftstheoretischer Ort, Subjektivität, Objektivität, Verifizierung, Wahrheitskriterien II Zur Klinik 6 Theorie der Therapie: Aufhebung struktureller Bedeutungen Eine Auseinandersetzung mit Freuds »Die endliche und die unendliche Analyse« 7 Bion zur analytischen Haltung - ein Überblick 8 Übertragung als soziales Grundmuster Vom »Erraten der Übertragung« (Freud) zur »Vorahnung« (Bion). Eine Fallgeschichte 9 Das Verlangen nach völliger Übereinstimmung und die Angst vor Denken und Tun Oblomows Retreat (Gontscharow) als Paradigma des psychosozialen Mechanismus 10 Das destruktiv-allwissende Überich und der melancholische Mechanismus 11 Psychoanalytische Gewaltforschung Die Rolle der Projektion bei individueller und kollektiver Gewalt III Zur Gesellschaft 12 Umwälzungen gebären alte Geister neu - Die Wiederkehr des Verdrängten in Mittel- und Osteuropa nach 1989 13 Psychoanalytische Antisemitismustheorien im Vergleich: Kollektiv-ideologische Projektion von Schuld und Neid 14 Religiöse Wurzeln des Antisemitismus 15 »Und doch läßt sich die Gegenwart ihr ungeheures Recht nicht rauben« Die Herrschaft psychotischer Symbole in der Gesellschaft der Wahlverwandtschaften Goethes 16 Wie verstehen sie sich selbst? Zur Geschichte der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit in der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung 17 Erfahrungen auf einer Tavistock-Gruppenkonferenz in Israel OFEK, Sichron Jakov 1992 18 Kollektivsymptome unter verändernden Erfahrungen Bericht der fünf »Nazareth-Konferenzen« 1994-2006: Von »The Past in the Present« (Nazareth 1994) bis »Shaping the Future by Confronting the Past« (Zypern 2006) Literatur Nachweis Personenregister Sachregister

Produktinformationen

Titel: Die Angst vor Denken und Tun
Untertitel: Psychoanalytische Aufsätze I zu Theorie, Klinik und Gesellschaft
Autor:
EAN: 9783837923407
ISBN: 978-3-8379-2340-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Psychosozial Verlag GbR
Genre: Psychoanalyse
Anzahl Seiten: 430
Gewicht: 627g
Größe: H211mm x B146mm x T32mm
Veröffentlichung: 01.03.2014
Jahr: 2014
Auflage: 2., durchges. Aufl.