











Beschreibung
Der moderne Ratgeber für ein stilvolles Miteinander Gute Umgangsformen sind wieder in. Sie stellen einen wichtigen Schlüssel zu beruflichem und privatem Erfolg dar. Und nicht zuletzt machen sie ein harmonisches Zusammenleben erst möglich. Der neue Taschen-Knig...Der moderne Ratgeber für ein stilvolles Miteinander Gute Umgangsformen sind wieder in. Sie stellen einen wichtigen Schlüssel zu beruflichem und privatem Erfolg dar. Und nicht zuletzt machen sie ein harmonisches Zusammenleben erst möglich. Der neue Taschen-Knigge ist ein aktueller Ratgeber für den perfekten Auftritt: In ausführlichen Kapiteln mit wichtigen Hintergrundinformationen finden Sie Regeln für gutes Benehmen sowohl im Alltag als auch in besonders brenzligen Situationen, kurz: für alle Lebenslagen. - Das gelungene Miteinander Höflichkeit zu Hause und auf Reisen - Umgangsformen im Beruf passende Kleidung und richtiges Auftreten - Die hohe Kunst des Speisens perfekt als Gast und Gastgeber - Moderne Kommunikation mit Stil Netikette am Smartphone, in sozialen Netzwerken, im E-Mail-Verkehr usw. Und jetzt neu: - Kleiner Gesundheits-Knigge Maskentragen, Händeschütteln und andere Achtsamkeiten - Er, sie, ens Tipps und Tricks zur Gendersprache Mit Fettnäpfchen-Radar an jedem Kapitelende, umfassendem Stichwortregister und einem Glossar des guten Benehmens zum schnellen Nachschlagen. Erweiterte und aktualisierte 6. Auflage!
Vorwort
VORWORT Liebe Leserin, lieber Leser, gern sagt man dem "Knigge" nach, dass man sich gut und anständig benehmen solle, um seinem Gegenüber Respekt zu erweisen. Das ist sicher richtig. Denn es macht einen Unterschied, ob man seine Gesprächspartner mit angemessener Kleidung oder einem Jogginganzug würdigt. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum gutes Benehmen nach wie vor Sinn macht denn vor allem benimmt man sich für sich selbst. Studien haben hinlänglich belegt, dass man so behandelt wird, wie man handelt und wie man sich präsentiert. Gelingt es also aufgrund eines zweifelhaften Auftretens nicht, als Person zu überzeugen, wird es um ein Vielfaches schwieriger, mit seinem eigentlichen Anliegen, mit seiner Fachkompetenz oder mit seinen Inhalten zu überzeugen. Überzeugt man dagegen schnellstmöglich als Person, hat man es im weiteren Miteinander umso leichter. Und doch tue ich mich stets schwer, zwischen "schwarz" und "weiß " bzw. "richtig" oder "falsch" zu unterscheiden. Denn viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Wahrheit auch "grau" sein kann. Um ein Beispiel zu nennen: In meinen Seminaren treffe ich häufig auf Kundenberater von Banken. Geht der Berater morgens im schwarzen Anzug, weißen Hemd und in roter Krawatte aus dem Haus, ist er objektiv betrachtet gut und korrekt gekleidet. Das gilt erst recht, wenn er im weiteren Verlauf des Tages ein Gespräch mit einem seiner Kunden wahrnimmt, der zum Beispiel Geschäftsführer eines Unternehmens und auf eine ähnliche Art und Weise gekleidet ist. Was aber, wenn unser Kundenberater im Anschluss einen weiteren Kunden besucht, der nun nicht hinter dem Schreibtisch agiert, sondern einen landwirtschaftlichen Hof betreibt? Dieser Kunde begegnet dem Bankmitarbeiter in Gummistiefeln und Jeans. Plötzlich ist die akkurate Kleidung des Bankers geeignet, Distanzen zu schaffen. Dieses Beispiel zeigt, warum die Wahrheit auch zwischen den Extremen liegen kann. Es gibt Situationen, in denen "zu viel" des Guten auch unfreiwillig Kluften schlagen kann. Daher werde ich nie müde zu betonen, dass Sie das Wichtigste in puncto "Umgangsformen" bereits besitzen und das ist Ihr Fingerspitzengefühl; Ihr feines Gespür für die jeweilige Situation und für das, was Ihr Gegenüber von Ihnen erwartet. Dennoch meine ich, dass man möglichst viele der zahlreichen Regeln kennen sollte, um zu entscheiden, wo man welche Spielregeln zum Einsatz bringen möchte. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen genau hierbei dieses Buch ein treuer Ratgeber sein wird. Ihre Carolin Lüdemann Mitglied im Deutschen Knigge-Rat
Autorentext
Herbert Schwinghammer (geb. 1952) ist seit drei Jahrzehnten als Sachbuchautor tätig und ist unter anderem für seinen Bestseller Knaurs neuer Knigge bekannt. Außerdem hat er zahlreiche Bücher zu verschiedenen schul- und alternativmedizinischen Themen etwa Fettkiller Artischocke, Hormone, die das Leben steuern und Brainfood Essen, das intelligent macht verfasst. Herbert Schwinghammer war Mitbegründer des Münchner Gesundheitsmagazins TOPFIT.
Leseprobe
Auszug aus dem Kapitel "Moderne Kommunikation": GESCHLECHTERGERECHTE SPRACHE Lange Zeit war es hierzulande üblich, beim Sprechen oder Schreiben Personen oder Berufe grammatisch nur mit der männlichen Form zu bezeichnen, obwohl es in der Regel auch eine weibliche Wortform gibt. Demgegenüber zielt eine "gendergerechte" Sprache darauf ab, die Gleichbehandlung aller Geschlechter zum Ausdruck zu bringen, sodass sich alle gleich behandelt und alle gleichermaßen angesprochen fühlen: Frauen ebenso wie Männer, Mädchen ebenso wie Jungen. Dies gelingt mit der Verwendung einer geschlechtergerechten Sprech- oder Schreibweise, bei der entweder beide Geschlechter genannt werden, die weibliche Form durch Abkürzung hinzugefügt oder eine geschlechterneutrale Form statt der männlichen Form gewählt wird. Also zum Beispiel "die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" bzw. "der/die Mitarbeiter/-innen" oder "die MitarbeiterInnen" oder als geschlechterneutrale Form "die Mitarbeitenden". GENDER-ZEICHEN Eine weitere Möglichkeit ist das Benutzen eines sogenannten Gender- bzw. Wortbinnen-Zeichens: Zwischen männlicher und weiblicher Endung wird ein Sternchen, ein Doppelpunkt oder ein Unterstrich eingefügt. Analog dazu wird beim Sprechen des Wortes eine kurze Pause gemacht: also etwa "Lehrer" Pause "innen". Vor allem die Nutzung dieser Sonderzeichen sorgt für kontroverse Diskussionen. Kritiker verweisen unter anderem darauf, dass der Lesefluss, die Verständlichkeit, die Vorlesbarkeit und die automatische Übersetzbarkeit durch Sonderzeichen beeinträchtigt wird. Deshalb lehnt es zum Beispiel auch der Rat für deutsche Rechtschreibung (seit 2004 die maßgebliche Instanz in Fragen der Orthografie) ab, den Genderstern oder andere geschlechtergerechte Sprachzeichen in das amtliche Regelwerk aufzunehmen. In einigen Bundesländern ist die Verwendung der geschlechtersensiblen Gendersprache in Behörden, Schulen und Hochschulen generell verboten. SCHON GEWUSST? Gendern ist auch eine Frage der Identität. Denn der englische Begriff "gender" bedeutet übersetzt "Geschlecht". Damit ist jedoch nicht das biologische Geschlecht, sondern das soziale Geschlecht bzw. die Geschlechtsidentität gemeint. Es geht also genau genommen um das gelebte und gefühlte Geschlecht eines Menschen. Dieser Aspekt ist vor allem für Personen wichtig, bei denen ihr gelebtes Geschlecht bzw. ihre Geschlechtsidentität nicht mit dem Geschlecht übereinstimmt, mit dem sie geboren wurden. GESCHLECHTERGERECHT FORMULIEREN SO GEHT'S Um es gleich vorweg zu sagen: Verbindliche Regelungen für das "Gendern" gibt es bislang nicht. Es spricht aber nichts dagegen, sich dennoch darum zu bemühen, sich möglichst geschlechtergerecht auszudrücken. Im Gegenteil: Eine Anpassung der Kommunikation im Alltag, am Arbeitsplatz und überhaupt im sozialen Miteinander sorgt dafür, dass sich niemand übergangen oder ausgeschlossen fühlt: 1. Nutzen Sie, wenn möglich, neutrale Bezeichnungen, also zum Beispiel "Mitarbeitende" anstelle von "Mitarbeitern", "Ansprechperson" anstelle von "Ansprechpartner", "Teilnehmende " anstelle von "Teilnehmern", "Studierende" anstelle von "Studenten", "Familienmitglied" anstelle von "Angehöriger", aber auch "Beschäftigte", "Team", "Lehrkräfte ", "Fachkräfte", "Anwesende", "medizinisches Personal ", "Verkaufspersonal", "Abteilungsleitung" etc. 2. Auch Umschreibungen können weiterhelfen, etwa "Menschen ohne Vorerfahrung" statt "Anfänger", "Wer ist als Nächstes dran?" statt "Der Nächste, bitte", "Handelskontakt " statt "Handelspartner", "Paararbeit" statt "Partnerarbeit " etc. (...)
Inhalt
INHALT Vorwort "Über den Umgang mit Menschen" TISCHLEIN DECK' DICH ... Der perfekt gedeckte Tisch Wie benutzt man was? Allgemeine Regeln am Tisch Gourmet-Genuss am Büfett? Zwischen den Gängen Versäumnisse von Küche…
