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Empathie und ihre Bedeutung für die beratende Sozialarbeit

  • Kartonierter Einband
  • 128 Seiten
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Empathie ist eine angeborene Fähigkeit, welche durch die Funktion der Spiegelneurone im Gehirn ermöglicht wird. Sie wurde von der ... Weiterlesen
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Beschreibung

Empathie ist eine angeborene Fähigkeit, welche durch die Funktion der Spiegelneurone im Gehirn ermöglicht wird. Sie wurde von der Evolution herausgebildet, weil sich damit intuitiv Befindlichkeit und Absichten von Mitmenschen erkennen lassen. Daraus resultiert ein Anpassungsvorteil in der sozialen Umwelt. Empathische Prozesse werden reflexartig ausgelöst, sobald bei einem Gegenüber affektive Signale erkannt werden. Auch die Wahrnehmung der Situation von Hilfebedürftigen aktiviert den Auslösemechanismus. Beratungs-beziehungen sind geprägt durch Nähe und intensive Auseinander-setzung mit belastenden Aspekten der KlientInnen. Sie lösen bei Sozialarbeiten-empathische Prozesse aus. Die Beratenden sind dabei aber nicht einfach Spielball ihrer genetischen Programmierung, sondern können die Vorgänge auf Ebenen der Persönlichkeits-reflexion, beruflichen Haltung und Fachkompetenz steuern. Mit einer empathischen Haltung werden Ratsuchende ganzheitlich wahr-genommen und sie ermöglicht ihnen, sich ihren Problemen zu stellen und eigene Lösungsansätze zu entwickeln. Empathie kann sich aber auch in Über-Identifikation oder Vermeidungshaltungen äussern und eine erfolgreiche Unterstützung verhindern

Autorentext

Heinz Reutlinger, geb.16.11.1956 ist in der näheren Umgebung von Zürich aufgewachsen. Nach einer Tätigkeit als Volksschullehrer hat er als Berufsmusiker und Tontechniker gearbeitet. Im Zuge einer Neuorientierung hat er 2009 ein Studium in Sozialer Arbeit abgeschlossen und arbeitet seither bei der staatlichen Sozialhilfe in der Flüchtlingsbetreuung.



Klappentext

Empathie ist eine angeborene Fähigkeit, welche durch die Funktion der Spiegelneurone im Gehirn ermöglicht wird. Sie wurde von der Evolution herausgebildet, weil sich damit intuitiv Befindlichkeit und Absichten von Mitmenschen erkennen lassen. Daraus resultiert ein Anpassungsvorteil in der sozialen Umwelt. Empathische Prozesse werden reflexartig ausgelöst, sobald bei einem Gegenüber affektive Signale erkannt werden. Auch die Wahrnehmung der Situation von Hilfebedürftigen aktiviert den Auslösemechanismus. Beratungs-beziehungen sind geprägt durch Nähe und intensive Auseinander-setzung mit belastenden Aspekten der KlientInnen. Sie lösen bei Sozialarbeiten-empathische Prozesse aus. Die Beratenden sind dabei aber nicht einfach Spielball ihrer genetischen Programmierung, sondern können die Vorgänge auf Ebenen der Persönlichkeits-reflexion, beruflichen Haltung und Fachkompetenz steuern. Mit einer empathischen Haltung werden Ratsuchende ganzheitlich wahr-genommen und sie ermöglicht ihnen, sich ihren Problemen zu stellen und eigene Lösungsansätze zu entwickeln. Empathie kann sich aber auch in Über-Identifikation oder Vermeidungshaltungen äussern und eine erfolgreiche Unterstützung verhindern

Produktinformationen

Titel: Empathie und ihre Bedeutung für die beratende Sozialarbeit
Untertitel: Entstehung und Wirkung von empathischen Prozessen und ihre Konsequenzen für den Beratungsalltag
Autor:
EAN: 9783639856620
ISBN: 978-3-639-85662-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Slawische Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 128
Gewicht: 211g
Größe: H223mm x B152mm x T12mm
Jahr: 2018