

Beschreibung
Gebt eure Ziele und Wünsche in das Gerät ein und sie werden wahr!" Die beiden Autoren - Professoren verschiedener Fachgebiete - sind dieser Aussage ihrer Freunde gegenüber skeptisch. Aber sie nehmen die Herausforderung an und führen eine Reihe von Pflanzenexpe...Gebt eure Ziele und Wünsche in das Gerät ein und sie werden wahr!" Die beiden Autoren - Professoren verschiedener Fachgebiete - sind dieser Aussage ihrer Freunde gegenüber skeptisch. Aber sie nehmen die Herausforderung an und führen eine Reihe von Pflanzenexpe¬rimenten dazu durch, jedes spannender und faszinierender als das vorhergehende, bis zum letzten mit einem ebenso erstaunlichen wie beeindruckenden Ergebnis. Aber wie kann man sich das erklären? Von der Schulphysik diesbezüglich im Stich gelassen, forschen sie in den Gefilden alternativer Physik und werden auch fündig. Die Klärung der Frage, ob und wie der Geist einen Einfluß auf Materie auszuüben vermag - ein Thema, der Philosophen aller Zeiten - führt zu differenzierten und teilweise auch überraschenden Antworten. Die Autoren liefern damit einen hochinteressanten Beitrag zur Überwindung der Kluft zwischen Wissenschaft und Spiritualität.
Vorwort
8 Vorwort Eine vorgefaßte Meinung ist schwerer zu knacken als ein Atom. Albert Einstein Wer die Wahrheit sagen möchte, sollte sein Pferd gesattelt lassen. Kaukasisches Sprichwort Das vorliegende Buch beschreibt in tagebuchähnlicher Weise ein wissenschaftliches Abenteuer, das mit der folgenden Frage, einer der ältesten Grundfragen der Menschheit, zu tun hat: 'Können wir die Realität mit geistigen Mitteln gestalten?' Mit der von uns gewählten literarischen Form möchten wir darüber hinaus versuchen, dieses Abenteuer für die Leser und Leserinnen möglichst hautnah miterlebbar werden zu lassen. In dialogischer Form werden die Stationen unserer Erkenntnisse skizziert, wobei der Versuch unternommen wird, die Bedeutung der Quantenphysik für Bewußtseinsprozesse und deren Manifestationsmöglichkeiten zu klären. Das vorliegende Buch erinnert zwar im Erzählstil an einen Roman, verharrt aber inhaltlich nicht bei der romanartigen Darstellung, sondern es will den Interessierten auch die wissenschaftliche Argumentation nahebringen, vor deren Hintergrund diese Realitäten zur Kenntnis genommen und gedeutet werden wollen. 9 Die beiden Autoren, Professoren für die Fachgebiete Biologie sowie Ökonomie, System- und Komplexitätsforschung mit jeweils umfangreichen Publikationslisten, begeben sich mit diesem 'Abenteuer' in grenzwissenschaftliche Regionen. Sie sind sich im Klaren darüber, daß ihnen dies von Seiten der etablierten Wissenschaft kaum Lob einbringen dürfte. Wir bedauern, daß die Mainstream- Wissenschaften heute ob bewußt oder infolge der sich selbst reproduzierenden Systemzwänge des Wissenschaftsbetriebs (Sheldrake 2012) einem materialistischen Dogma huldigen, das genaugenommen den ursprünglichen Zielen der Aufklärung entgegensteht. Dieser eigentlich unwissenschaftliche Dogmatismus, tendiert dazu, den Erkenntnisfortschritt eher zu behindern, als ihn zu fördern. Dies gilt, wie Insider berichten, sogar bis hinein in die 'lichten Höhen' der in dieser Hinsicht bisher völlig unverdächtigen Physik. (vgl. Smolin 2009; Unzicker 2012) Das Buch zeichnet eine 'wahre Geschichte' nach. Orts- und Personennamen sind allerdings durch andere ersetzt worden. Daneben haben wir auch einige Stilmittel gewählt, die dabei helfen sollen, Leserinnen und Leser nicht sogleich mit wissenschaftlicher Nomenklatur zu verschrecken. Auf eine Frage kam es uns primär an: Kann der Geist die Materie beeinflussen? Vor allem in den Naturwissenschaften wird allein diese Frage bereits als unwissenschaftlich eingestuft, weil das zugehörige Thema im gültigen 'Kanon' akzeptabler Themen nicht zugelassen ist. Zu den Dogmen der Naturwissenschaft gehört nämlich der Grundsatz, daß 'nur Materie auf Materie Einfluß nehmen kann'. Wir folgen hier hingegen einer erweiterten Auffassung von Forschung, die jedes Thema für zunächst einmal untersuchenswert hält, als Bedingung für 'Wissenschaftlichkeit' aber die Einhaltung der Regeln wissenschaftlicher Methodik verlangt. 10 Hierzu wurde eine Reihe von Experimenten durchgeführt, deren überraschende Ergebnisse in Teil I beschrieben und in Teil II des Buchs systematisch hinterfragt werden. In Teil III wird dann der Frage nachgegangen, inwieweit in den existierenden Standardwie auch Alternativ-Verfahren der Physik Ansatzpunkte für eine 'Physik des Bewußtseins' gefunden werden können. Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern mit den folgenden Seiten ebenso viel Faszination wie wir sie empfunden haben, als wir uns aufmachten, die 'Versprechungen', auf die wir gestoßen waren, durch Experimente zu überprüfen. Es wäre schön, wenn es uns gelungen wäre, ihnen dieses Abenteuer auch emotional näherzubringen, und sie die Lösung der auftauchenden Fragen mit ähnlichem Enthusiasmus miterleben zu lassen, wie sie uns bei den ersonnenen Experimenten gepackt hatte. Wir können nicht behaupten, für den hier beschriebenen Komplex der Grundfrage 'Geist und Materie' die endgültige 'Erklärung' gefunden zu haben, aber für uns war es jedes Mal wieder beeindruckend, uns die dahinterstehenden und oftmals höchst verblüffenden Wahrheiten vor Augen zu führen und dabei der Versuchung zu widerstehen, sie vorschnell in eine 'passende' Schublade zu stecken. H. S. Adam, H. P. Schnabl im Sommer 2014 11 Prolog Ich bin Biologin und Naturwissenschaftlerin mit Leib und Seele. Seit mehr als dreißig Jahren interessiert mich experimentelles Arbeiten mit biologischen und biochemischen Materialien und Modellen brennend. Meine Neugier, biologische Zusammenhänge zu hinterfragen, läßt mich nicht ruhen, bis ich die ersten Ergebnisse vorliegen habe und sie auswerten kann. Dann folgen oft langwierige Variationen des Versuchsdesigns, denn das kritische und infolgedessen skeptische Verhalten eines Naturwissenschaftlers verlangt ein Ausreizen einer experimentellen Situation bis zum Letzten, um die Fragestellung jeweils auf den Punkt zu bringen. Mit diesen Eigenschaften gerüstet, begann ich schon gleich nach dem Studium meine eigenen Forschungsarbeiten zu realisieren. Es fing regelmäßig damit an, daß mich eine Projektidee 'anflog', die mich fesselte. Dann machte ich Vorversuche, sammelte die 'Vor-Ergebnisse', stellte einen Forschungsantrag bei den entsprechenden Gremien, um die dafür nötige finanzielle Ausstattung (Geräte, Verbrauchsmaterialien, etc.) zu erhalten, denn erst damit wenn ich das Glück einer positiven Begutachtung hatte konnte ich für einen definierten Zeitraum diese Forschungsarbeiten durchführen. Im Falle erfolgreicher Ergebnisse war es unbedingt notwendig, diese in wissenschaftlichen Journalen zu publizieren, denn die nationale und internationale Kooperation und auch Konkurrenz sind der Maßstab der eigenen Forschungen. Wenn ich die letzten dreißig Jahre Revue passieren lasse, so erstaunt mich im nachhinein, daß ich mich niemals über einen 12 Mangel an Ideen beklagen konnte. Meist jagte eine Idee die andere, oft kam ich mit den Versuchen gar nicht hinterher. Diese Ideen erschienen mir selbst häufig als sehr verrückt. Meist konnte ich sie nicht einmal logisch begründen. Manchmal kamen mir die Ideen in einer Weise 'zugeflogen', daß ich sie nur mit Mühe als meine eigenen definieren konnte, eher sah ich mich als 'Empfänger' dieser Ideen. Ich hatte sie nicht aus wissenschaftlichen Quellen entnommen, sie lagen auch selten im 'Mainstream' der wissenschaftlichen Forschungen, sodaß ich fast immer eigene Wege finden mußte, um sie letztlich im Wissenschaftskontext zu 'legitimieren'. Das war keineswegs einfach, denn es implizierte oft eine einsame Vorgehensweise und ein nur dürftiges Diskutieren- Können mit Kollegen sowie ein meist hartnäckiges Auftreten für die Durchsetzung der Projektideen bei den wissenschaftlichen Fördergremien. Weit mehr noch erstaunt mich aber im Nachhinein, daß ich meistens die Ergebnisse zu diesen Experimenten schon vorher 'ahnte' oder daß ich im voraus 'wußte', was herauskommen würde. Ich war in meinem tiefsten Inneren zumeist überzeugt, daß meine Versuche erfolgreich verlaufen würden und daß die Resultate auch so eintreten würden. Das ging sogar so weit, daß ich die Ergebnisse oft schon klar…