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Kurzfristige Preisuntergrenzen als betriebswirtschaftliches Problem

  • Kartonierter Einband
  • 220 Seiten
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Das Problem der Preisuntergrenze wird seit Jahrzehnten - wenn auch mit grö ßeren zeitlichen Abständen - in der volks- wie betriebs... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Problem der Preisuntergrenze wird seit Jahrzehnten - wenn auch mit grö ßeren zeitlichen Abständen - in der volks- wie betriebswirtschaftlichen Literatur diskutiert. Zu einer systematisch geschlossenen Erfassung aller grundsätzlichen be triebswirtschaftlichen Bestimmungsfaktoren von kurzfristigen Preisuntergrenzen ist es bisher jedoch nicht gekommen. Diesen Versuch unternommen zu haben, ist das Verdienst des Verfassers. Der Autor gibt eingangs einen instruktiven überblick über die vorhandenen Bei träge zum Thema. Darüber hinaus gelingt ihm eine erfreuliche konstruktive Wei terentwicklung in der Klärung der zu behandelnden Fragenbereiche. Diese Weiter entwicklung liegt vor allem im Ausbau der Dreiteilung von Preisuntergrenzen in solche kostenwirtschaftlicher, absatzwirtschaftlicher und finanzwirtschaftlicher Art sowie in der Analyse des Verhältnisses dieser Preisuntergrenzen zueinander. Die Verfeinerung der Alternative: Produktionsverzicht - Weiterproduktion bei allen Preisuntergrenzen, die Berücksichtigung von Marktform und Marktverhaltensweise sowie die Einbeziehung der Mehrproduktunternehmung in die Untersuchung sind als weitere Fortschritte gegenüber dem vorhandenen Schrifttum anzusehen. Das Ergebnis ist ein pluralistischer Erklärungsversuch, gekennzeichnet durch das Aufzeigen einer Vielzahl wesentlicher Determinanten von kurzfristigen Preisunter grenzen. Deshalb kann es auch nicht verwundern, wenn der Verfasser Bedenken hinsichtlich der praktischen Ermittlung solcher Preisuntergrenzen äußert, weil deren Bestimmungsfaktoren im einzelnen teilweise recht schwierig zu erfassen sind.

Klappentext

Das Problem der Preisuntergrenze wird seit Jahrzehnten - wenn auch mit grö­ ßeren zeitlichen Abständen - in der volks- wie betriebswirtschaftlichen Literatur diskutiert. Zu einer systematisch geschlossenen Erfassung aller grundsätzlichen be­ triebswirtschaftlichen Bestimmungsfaktoren von kurzfristigen Preisuntergrenzen ist es bisher jedoch nicht gekommen. Diesen Versuch unternommen zu haben, ist das Verdienst des Verfassers. Der Autor gibt eingangs einen instruktiven überblick über die vorhandenen Bei­ träge zum Thema. Darüber hinaus gelingt ihm eine erfreuliche konstruktive Wei­ terentwicklung in der Klärung der zu behandelnden Fragenbereiche. Diese Weiter­ entwicklung liegt vor allem im Ausbau der Dreiteilung von Preisuntergrenzen in solche kostenwirtschaftlicher, absatzwirtschaftlicher und finanzwirtschaftlicher Art sowie in der Analyse des Verhältnisses dieser Preisuntergrenzen zueinander. Die Verfeinerung der Alternative: Produktionsverzicht - Weiterproduktion bei allen Preisuntergrenzen, die Berücksichtigung von Marktform und Marktverhaltensweise sowie die Einbeziehung der Mehrproduktunternehmung in die Untersuchung sind als weitere Fortschritte gegenüber dem vorhandenen Schrifttum anzusehen. Das Ergebnis ist ein pluralistischer Erklärungsversuch, gekennzeichnet durch das Aufzeigen einer Vielzahl wesentlicher Determinanten von kurzfristigen Preisunter­ grenzen. Deshalb kann es auch nicht verwundern, wenn der Verfasser Bedenken hinsichtlich der praktischen Ermittlung solcher Preisuntergrenzen äußert, weil deren Bestimmungsfaktoren im einzelnen teilweise recht schwierig zu erfassen sind.



Inhalt

A. Einleitung.- I. Problemstellung.- II. Abgrenzung des Themas.- III. Gang der Untersuchung.- B. Begriffliche Grundlegung.- I. Die Begriffe Preis und Preisuntergrenzen.- 1. Der Preisbegriff und seine Problematik.- a) Allgemeine Preisdefinition.- b) Brutto- und Nettopreise.- c) Die Problematik einer Festlegung der Gütereinheit bei der Preisdefinition.- d) Zusatzleistungen und indirekte Preisstellung.- 2. Der Begriff der Preisuntergrenze.- II. Der Kostenbegriff und die im Rahmen der Untersuchung wichtigsten Kostengliederungen.- 1. Der Kostenbegriff.- a) Allgemeine Definition.- b) Der pagatorische Kostenbegriff von Helmut Koch.- c) Der Kostenbegriff in der Mikroökonomik.- d) Zur Frage der Kostenbewertung.- 2. Die im Rahmen der Untersuchung wichtigsten Kostengliederungen.- a) Beschäftigungsfixe und beschäftigungsvariable Kosten.- aa) Definitionen.- bb) Fixe Kosten und Unternehmerdisposition.- b) Vollkosten, Teilkosten, Grenzkosten.- c) Vergangenheits- und Zukunftskosten.- d) Einzel- und Gemeinkosten.- e) Die Gliederung der Kosten unter dem Gesichtspunkt ihrer Ausgabenbezogenheit.- f) Die Gliederung der Kosten in ursprüngliche Kostenarten.- III. Die Einteilung der Märkte nach Marktformen und Marktverhaltensweisen.- IV. Die Unterscheidung zwischen lang- und kurzfristigen Preisuntergrenzen.- C. Die Behandlung kurzfristiger Preisuntergrenzen in der mikroökonomischen Literatur in kritischer Sicht.- I. Die variablen Stückkosten im Betriebsminimum als kurzfristige.- Preisuntergrenze des Mengenanpassers.- 1. Darstellung des Betriebsminimums.- 2. Die Kritik von Mellerowicz am v. Stackelbergschen Betriebsminimum.- 3. Die Prämissen einer Identifizierung der kurzfristigen Preisuntergrenze mit dem Minimum der variablen Stückkosten.- a) Der statische Charakter des untersuchten Modells.- b) Gewinnmaximierung als Zielsetzung der Unternehmungen im Modell der Verkehrswirtschaft.- c) Die Beschränkung auf die Einproduktunternehmung.- d) Realisierung der Minimalkostenkombination.- e) Konstanz der Faktorqualitäten, Faktorpreise und Produktqualität.- f) Unveränderter Bestand an fixen Produktionsfaktoren einerseits, unbeschränkte Teilbarkeit der variablen Produktionsfaktoren andererseits.- g) Begrenzte Substitutionsmöglichkeiten variabler Faktoren einerseits, Anpassungsfähigkeit im Bereich der fixen Faktoren andererseits.- h) Die Prämisse des Mengenanpassers, dessen Absatz unendlich elastisch ist.- i) Die Prämisse des finanzwirtschaftlichen Gleichgewichts.- 4. Ergebnis.- II. Die variablen Stückkosten als kurzfristige Preisuntergrenze einer Einproduktunternehmung, die einer konjekturalen PreisAbsatzfunktion oder einem "Absatzbereich" gegenübersteht.- 1. Die kurzfristige Preisuntergrenze der Einproduktunternehmung, die einer konjekturalen Preis-Absatzfunktion gegenübersteht.- 2. Die kurzfristige Preisuntergrenze der Einproduktunternehmung, die sich einem Absatzbereich gegenübersieht.- a) Die kurzfristige Preisuntergrenze im bilateralen Monopol.- b) Die kurzfristige Preisuntergrenze im Angebotsoligopol.- 3. Das Ergebnis und seine Prämissen.- III. Zusammenfassung.- D. Die Behandlung kurzfristiger Preisuntergrenzen in der betriebswirtschaftlichen Literatur in kritischer Sicht.- I. Die wichtigsten Auffassungen in der älteren betriebswirtschaftlichen Literatur.- 1. Die monistische Behandlung der Preisuntergrenzenprobleme.- a) Die Identifizierung der kurzfristigen Preisuntergrenzen mit den proportionalen bzw. variablen Stückkosten.- b) Beurteilung einer Gleichsetzung von Preisuntergrenze und proportionalen bzw. variablen Stückkosten.- 2. Die pluralistische Behandlung der Preisuntergrenzenprobleme.- a) Der Ansatz von C. E. Schulz.- aa) Allgemeiner Überblick: Die Preisuntergrenze als relativer Begriff und die Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Preisuntergrenzen.- bb) Die verfeinerte Behandlung der "effektiven" Preisuntergrenze.- ?) Die Berücksichtigung der Abbaumöglichkeit fixer Kosten und die Einführung der Anlaufkosten bei der Bestimmung der effektiven Preisuntergrenze.- ?) Die Problematik der Anlaufkosten bei der Bestimmung der effektiven Preisuntergrenze.- ?) Die Ermittlung der effektiven Preisuntergrenze in Abhängigkeit vom Zeitfaktor unter Außerachtlassung von Anlaufkosten.- ?) Die Ermittlung der effektiven Preisuntergrenze in Abhängigkeit von der Absatzmöglichkeit der Produktionsmenge.- cc) Die "differentielle" Preisuntergrenze.- dd) Zusammenfassendes Ergebnis.- b) Die Unternehmungsliquidation und die Produktionsumstellung als zusätzliche Alternativen bei Fritz Schmidt.- aa) Der Ansatz von Fritz Schmidt.- bb) Beurteilung und Folgerungen.- c) Die teilweise Erfassung absatzwirtschaftlicher Gesichtspunkte und die Berücksichtigung der Mehrproduktunternehmung als wichtigste Kennzeichen der Preisuntergrenzenbehandlung durch Hellauer.- aa) Einführung.- bb) Kostenmäßige Preisuntergrenze für Kuppelprodukte.- cc) Preisuntergrenzen und Artikelausgleich.- d) Zusammenfassendes Ergebnis.- II. Kritische Analyse der wichtigsten Auffassungen zum Preisuntergrenzenproblem in der neueren betriebswirtschaftlichen Literatur.- 1. Die monistische Behandlung der Preisuntergrenzenprobleme.- a) Die Identifizierung der kurzfristigen Preisuntergrenze mit den Grenzkosten (vermeidbaren Kosten) bei Mellerowicz.- b) Die vereinfachende Gleichsetzung von vermeidbaren und variablen Kosten bei Mellerowicz.- c) Zusammenfassung.- 2. Die pluralistische Behandlung der Preisuntergrenzenprobleme.- a) Die Wiederaufnahme des Konzepts von C. E. Schulz und F. Schmidt bei Schmalenbach, Ruchti, M. R. Lehmann und Heinen.- aa) Das Preisuntergrenzenproblem bei Heinen.- bb) Das Preisuntergrenzenproblem bei Schmalenbach.- cc) Das Preisuntergrenzenproblem bei Ruchti.- dd) Das Preisuntergrenzenproblem bei M. R. Lehmann.- b) Die Wiederaufnahme der Ansätze von Hellauer bei Erich Gutenberg und Helmut Koch.- aa) Der Ansatz von Erich Gutenberg.- bb) Der Ansatz von Helmut Koch.- 3. Zusammenfassung.- E. Die Bedeutung kostenmäßiger Preisuntergrenzen in der Mehrproduktunternehmung.- F. Leistungswirtschaftliche Preisuntergrenzen auf kurze Sicht als absatzwirtschaftliches Problem.- I. Einführung.- II. Die Möglichkeit der Lagerbildung in ihrem Einfluß auf Preisuntergrenzen.- 1. Der Ansatz von Falkenroth.- 2. Folgerungen aus dem Falkenrothschen Ansatz für kurzfristige Preisuntergrenzen bei zukünftiger Produktion.- 3. Preisuntergrenzen für bereits erstellte Leistungen bzw. Warenvorräte.- 4. Zusammenfassung.- III. Der Einfluß von Marktform und Marktverhaltensweise auf die Bestimmung kurzfristiger Preisuntergrenzen.- 1. Der Preis als Datum.- a) Allgemeines.- b) Das Preisuntergrenzenproblem für den Mengenanpasser bei unendlich großer Preiselastizität des Absatzes.- c) Das Preisuntergrenzenproblem für den Mengenanpasser, dessen Absatz nicht unendlich elastisch ist.- aa) Preisfestsetzungen durch Vereinbarungen mit Unternehmungen der gleichen Wirtschaftsstufe oder auf Grund staatlicher Anordnung.- bb) Preisfestsetzungen durch Vereinbarungen mit Unternehmungen der vorgelagerten Wirtschaftsstufe.- cc) Preisfestsetzungen auf Grund von Vereinbarungen mit Wirtschaftssubjekten nachgelagerter Wirtschaftsstufen.- d) Die grundsätzliche Zweckmäßigkeit der PreisuntergrenzenBerechnung als Dispositionsgrundlage.- e) Zusammenfassung.- 2. Die Berechnung von Preisuntergrenzen in Unternehmungen, die einer konjekturalen Preis-Absatzfunktion oder einem Absatzbereich gegenüberstehen.- a) Die grundsätzliche Zweckmäßigkeit der PreisuntergrenzenBerechnung als Dispositionsgrundlage.- b) Die Möglichkeit einer Verdrängungspolitik in ihrem Einfluß auf die kurzfristige Preisuntergrenze.- aa) Die Abhängigkeit einer Verdrängungspolitik von der Marktform.- bb) Auswirkungen der Verdrängungspolitik auf leistungswirtschaftliche Preisuntergrenzen.- c) Zusammenfassung.- IV. Der absatzwirtschaftliche Leistungsverbund und seine Auswirkungen auf die Höhe der kurzfristigen Preisuntergrenzen.- 1. Der Absatzverbund als Grundprinzip der Absatzwirtschaft.- 2. Die Auswirkungen des Absatzverbunds auf die Berechnung kurzfristiger Preisuntergrenzen.- V. Sonstige Einwirkungen der Nachfrage auf die Höhe der leistungswirtschaftlichen Preisuntergrenzen auf kurze Sicht.- VI. Zusammenfassung.- G. Kurzfristige Preisuntergrenzen in finanzwirtschaftlicher Sicht.- I. Die wichtigsten Literaturauffassungen zum Preisuntergrenzenproblem in finanzwirtschaftlicher Sicht.- 1. Die Darstellung der finanzwirtschaftlichen Preisuntergrenze bei C. E. Schulz.- 2. Die Behandlung finanzwirtschaftlicher Preisuntergrenzen in der neueren betriebswirtschaftlichen Literatur als Spiegelbild des Schulzschen Ansatzes.- II. Die effektive Preisuntergrenze in finanzwirtschaftlicher Betrachtung 150 1. Einführung.- 2. Beschäftigungsabhängigkeit und Ausgabenbezogenheit der natürlichen Kostenarten.- a) Die Beschäftigungsabhängigkeit der natürlichen Kostenarten.- b) Die Ausgabenbezogenheit der natürlichen Kostenarten.- 3. Die effektive Preisuntergrenze in finanzwirtschaftlicher Sicht bei Gültigkeit der Ceteris-Paribus-Klausel.- a) Inhalt und Problematik der Ceteris-Paribus-Klausel bei der Bestimmung finanzwirtschaftlicher Preisuntergrenzen.- b) Alternative Werte der effektiven Preisuntergrenze in finanzwirtschaftlicher Sicht.- aa) Die effektive Preisuntergrenze ist höher als die variablen Stückkosten.- bb) Die effektive Preisuntergrenze ist gleich den variablen Stückkosten.- cc) Die effektive Preisuntergrenze ist niedriger als die variablen Stückkosten.- c) Zusammenfassung.- 4. Die Auflösung der Ceteris-Paribus-Klausel in ihren Konsequenzen für finanzwirtschaftliche Preisuntergrenzen.- a) Die kausale Preisuntergrenze.- b) Die finale Preisuntergrenze und ihre Erweiterung.- c) Ergebnis.- III. Die Alternativen zwischen Weiterbetrieb, vorübergehender Stilllegung und Sofortliquidation in finanzwirtschaftlicher Sicht.- 1. Die Wahl zwischen Weiterbetrieb, vorübergehender Stillegung und Sofortliquidation bei Fehlen von Anlauf- und Stillegungskosten.- a) Der allgemeine Ansatz von H. F. Werner Schmidt.- b) Das Wesen der komparativen finanzwirtschaftlichen Preisuntergrenze.- c) Die Wahl zwischen Weiterbetrieb, vorübergehender Stilllegung und Sofortliquidation bei alternativen finanzwirtschaftlichen Bedingungen.- 2. Die Wahl zwischen Weiterbetrieb, vorübergehender Stillegung und Sofortliquidation bei Vorhandensein von Anlauf- und Stilllegungskosten.- IV. Sonstige Preisuntergrenzen in finanzwirtschaftlicher Sicht.- 1. Das Preisuntergrenzenproblem unter Berücksichtigung der Lagerbildung in finanzwirtschaftlicher Sicht.- 2. Die Preisuntergrenze bei Verdrängungspreispolitik in finanzwirtschaftlicher Sicht.- V. Ergebnis.- H. Schluß: Zur Frage der praktischen Ermittlung kurzfristiger Preisuntergrenzen.- Abkürzungsverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Kurzfristige Preisuntergrenzen als betriebswirtschaftliches Problem
Untertitel: Prinzipielle Bestimmungsmöglichkeiten von kosten-, ertrags- und finanzwirtschaftlichen Preisuntergrenzen
Autor:
EAN: 9783663007388
ISBN: 978-3-663-00738-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Management
Anzahl Seiten: 220
Gewicht: 389g
Größe: H244mm x B170mm x T12mm
Jahr: 1961
Auflage: 1961

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