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Rechnerorganisation

  • Kartonierter Einband
  • 508 Seiten
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Rechnerorganisation, nicht in die beiden Gebiete Hardware- und Software-Organisation geteilt, sondern Rechnerorganisation als &quo... Weiterlesen
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Beschreibung

Rechnerorganisation, nicht in die beiden Gebiete Hardware- und Software-Organisation geteilt, sondern Rechnerorganisation als "Hardware Software Approach" steht im Mittelpunkt dieses Buches. Es hat zum Ziel, ein umfassendes Verständnis der Rechnerfunktion und grundlegende Methoden des Rechnerentwurfs zu vermitteln, wobei von schaltungstechnischen, technologieabhängigen Fragestellungen abstrahiert wird. Dennoch ist durch eine ausgesprochene Detailtreue die Umsetzbarkeit in kommerziell nutzbare Produkte gewährleistet.
Das Buch wendet sich an Technische Informatiker, Elektrotechniker und Informatiker, die an grundlegenden Erkenntnissen in Algorithmik und Computerbau interessiert sind, die die zukünftige Computerentwicklung mitgestalten wollen und die den Computereinsatz insbesondere in einer technischen Umgebung sehen.

Autorentext

Hans Liebig

1939 in Ebersbach geboren. 1958 bis 1963 Studium der Elektrotechnik an der Technischen Hochschule München. 1963 bis 1965 Entwicklungsingenieur im Fachgebiet Informationstechnik - Elektronische Rechenanlagen - bei Telefunken in Konstanz. 1965 bis 1970 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Informationsverarbeitung der Technischen Universität Berlin, ab 1970 Professor für Informatik an der Technischen Universität Berlin. Seit 1968 Vorlesungen über "Logischer Entwurf digitaler Systeme", über "Rechnerorganisation" sowie über "Prinzipien der Rechnerstrukturen".


Klappentext

Das Buch stellt die Prinzipien der Rechnerstrukturen klar und umfassend dar, so daß Technische Informatiker in die Lage versetzt werden, die zukünftige Computerentwicklung mitzugestalten. Es bildet somit das wissenschaftlich-logische Fundament der Konstruktion moderner Mikroprozessoren und ihrer Integration in komplexe Systemstrukturen.



Inhalt

1 Grundlagen klassischer Rechnerorganisation.- 1.1 Information, Algorithmen, Automaten.- 1.1.1 Materie- und Informationsprozesse.- 1.1.2 Codierung von Information und Algorithmen.- 1.1.3 Programmsteuerung und Datenverarbeitung.- 1.1.4 Automaten.- 1.2 Elementare Maschinen.- 1.2.1 Die Turing-Maschine.- 1.2.2 Die In-/Dekrementier-Maschine (Zählmaschine).- 1.2.3 Dlie Exor-/And-Maschine (Logikmaschine).- 1.2.4 Maschinelle Verarbeitung von Daten.- 1.2.5 Maschinelle Codierung von Programmen.- 1.3 Der klassische v.-Neumann-Rechner.- 1.3.1 Geschichtliche Bedeutung.- 1.3.2 Architektur.- 1.3.3 Mikroalgorithmen für 2-Komplement-Zahlen.- 1.3.4 Die wichtigsten Rechnerbefehle.- 1.3.5 Die wichtigsten Adressierungsarten.- 1.4 Der klassische 2-Phasen-Assembler.- 1.4.1 Geschichtliche Entwicklung.- 1.4.2 Die wichtigsten Assembleranweisungen.- 1.4.3 Die wichtigsten Adreßrechnungen.- 1.4.4 Aufbau eines 2-Phasen-Assemblers.- 2 Prinzipien der Rechnerstrukturen.- 2.1 Einteilung von Rechnern nach Befehlsformaten.- 2.1.1 Adreßanzahl gegenüber Adreßlänge.- 2.1.2 Hardware-Programme.- 2.1.3 n+1-Adreß-Architektur.- 2.1.4 n-Adreß-Architektur.- 2.1.5 Stack-Architektur.- 2.2 Aufwands-, geschwindigkeits- und durchsatzoptimale Systeme.- 2.2.1 Organisationsformen.- 2.2.2 Seriell- gegenüber Parallelorganisation.- 2.2.3 Fließbandorganisation.- 2.2.4 Konfliktlösung bei Fließbandverarbeitung.- 2.3 Mikroprogrammierung und Prozessorstruktur.- 2.3.1 Die Maschine in der Maschine.- 2.3.2 Complex Instruction Set Computer (CISC).- 2.3.3 Reduced Instruction Set Computer (RISC).- 2.3.4 Gegenüberstellung von RISC und CISC.- 2.4 Prägende Architekturen der Mikroprozessortechnik.- 2.4.1 Am2900: Prozessoren aus Prozessorbausteinen.- 2.4.2 M6800: Einer der ersten 8-Bit-Mikroprozessoren.- 2.4.3 LSI-11: Ein früher 16-Bit-Prozessor für den industriellen Einsatz.- 2.4.4 MC68020: Ein 32-Bit-Mikroprozessor auf CISC-Basis.- 2.4.5 SPARC: Ein 32-Bit-Mikroprozessor auf RISC-Basis.- 2.5 Höhere Formen der Parallelverarbeitung (Autor: M. Menge).- 2.5.1 Lösung des Sprungkonflikts in Fließband-Prozessoren.- 2.5.2 Statische Operationsparallelität.- 2.5.3 Dynamische Operationsparallelität.- 3 Prozessororganisation und Assemblerprogrammierung.- 3.1 Rechnerbefehle, Assembleranweisungen - vom Problem zum Programm.- 3.1.1 Programmiersprachliche Ausdrucksmittel.- 3.1.2 Programmausführung mittels Assembler und Prozessor.- 3.1.3 Assoziativer vs. wahlfreier Datenzugriff.- 3.1.4 Wahlfreier vs. sequentieller Datenzugriff.- 3.2 Adreßrechnung und -modifizierung.- 3.2.1 Register- und Speicheradressierung, immediate Adressierung.- 3.2.2 Registerindirekte Adressierung.- 3.2.3 Basisadressierung.- 3.2.4 Speicherindirekte Adressierung.- 3.2.5 Indexadressierung.- 3.2.6 Effektivadreß-Bildung.- 3.3 Unterprogramme - Funktionen und Prozeduren.- 3.3.1 Parametertransport in die Register.- 3.3.2 Parametertransport in den Stack.- 3.3.3 Organisationsformen aus der Industrie.- 3.3.4 Geschachtelte und rekursive Unterprogrammaufrufe.- 3.4 Makrobefehle.- 3.4.1 Elementare Makroersetzungstechniken.- 3.4.2 Bedingte und strukturierte Assemblierung.- 3.4.3 Implementierung abstrakter Maschinen.- 3.4.4 Geschachtelte und rekursive Makroersetzungen.- 3.5 Datentypen, -formate und -strukturen sowie entsprechende Architekturaspekte.- 3.5.1 Die Datentypen-Problematik.- 3.5.2 Datentypen, -formate und -strukturen.- 3.5.3 Typische Befehle handelsüblicher Prozessoren.- 3.5.4 Gleitkommabefehle.- 3.5.5 Sprachorientierte Rechnerarchitekturen.- 4 Systembus- und Speicherorganisation.- 4.1 Datenübertragung mit den Systemkomponenten.- 4.1.1 Adressierung prozessorexterner Speicherzellen und Register.- 4.1.2 Abläufe für den Datentransport zwischen Prozessor und Speicher.- 4.1.3 Asynchroner Buszyklus.- 4.1.4 Synchroner Buszyklus.- 4.2 Strukturierung des Adreßraums.- 4.2.1 Aufteilung des Adreßraums mit Statussignalen.- 4.2.2 Adreßraumaufteilung durch Auswertung der Adreßsignale.- 4.2.3 Unterschiedliche Datenformate und dynamische Busbreite.- 4.3 Maßnahmen zur Beschleunigung von Speicherzugriffen.- 4.3.1 Verschränkte Speicheradressierung.- 4.3.2 Überlappung von Buszyklen.- 4.3.3 Paralleler Zugriff auf Programm-und Datenspeicher.- 4.3.4 Blockbuszyklus.- 4.4 Cache.- 4.4.1 Problematik.- 4.4.2 Cache-Typen.- 4.4.3 Ersetzungsstrategien.- 4.5 Virtueller Speicher.- 4.5.1 Problematik.- 4.5.2 Speicherverwaltung mit Segmenten.- 4.5.3 Speicherverwaltung mit Seiten.- 4.5.4 Speicherverwaltung mit Segmenten und Seiten.- 5 Ein-/Ausgabeorganisation in Einmaster- und Multimaster-/Multiprozessorsystemen.- 5.1 Prozessorinterrupt.- 5.1.1 Grundsätzlicher Ablauf.- 5.1.2 Interruptzyklus.- 5.1.3 Identifizierbarkeit.- 5.1.4 Unterbrechbarkeit.- 5.1.5 Demaskierbarkeit.- 5.2 Ein-/Ausgabe im Einmastersystem.- 5.2.1 Grundsätzlicher Ablauf.- 5.2.2 Testen und Ändern der Synchronisationsinformation.- 5.2.3 Parallele Datenübertragung.- 5.2.4 Asynchron-serielle Datenübertragung (UART).- 5.2.5 Synchron-serielle Datenübertragung (SDLC).- 5.3 Busarbitration.- 5.3.1 Grundsätzlicher Ablauf.- 5.3.2 Arbitration bei einem Master.- 5.3.3 Arbitration bei mehreren Mastern.- 5.3.4 Lokale Busarbitration.- 5.3.5 Globale Busarbitration.- 5.3.6 Numerierbare Priorisierung.- 5.4 Ein-/Ausgabe im Multimaster-/Multiprozessorsystem.- 5.4.1 Grundsätzliche Systemstrukturen.- 5.4.2 Direct Memory Access (DMA).- 5.4.3 Zusammenspiel der Systemkomponenten.- 5.4.4 Peripheriebusse (SCSI).- 5.4.5 Multibuskonfigurationen.

Produktinformationen

Titel: Rechnerorganisation
Untertitel: Die Prinzipien
Autor:
EAN: 9783540000273
ISBN: 978-3-540-00027-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Informatik
Anzahl Seiten: 508
Gewicht: 762g
Größe: H235mm x B155mm x T27mm
Jahr: 2003
Auflage: 3., neu bearb. und erweiterte Aufl. 2003

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