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Unternehmensverfassungen und Theorie der Verfügungsrechte

  • Kartonierter Einband
  • 280 Seiten
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In der vorliegenden Studie wird der nicht ganz einfache Versuch unternommen, jenes Instrumentarium, das üblicherweise als Property... Weiterlesen
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Beschreibung

In der vorliegenden Studie wird der nicht ganz einfache Versuch unternommen, jenes Instrumentarium, das üblicherweise als Property-Rights-Ansatz oder als verfügungs rechtliche Theorie bezeichnet wird, für die Gestaltung von Unternehmensverfassun gen fruchtbar zu machen. Die Spanne des dabei verfolgten Anliegens macht der Untertitel deutlich: Der Verfasser nimmt sich zunächst der method(olog)ischen Pro bleme an, die dieser Ansatz - trotz aller Fortschritte gegenüber der neoklassischen Denktradition - aufwirft. Die vorgeschlagenen Korrekturen reichen, was ihre Konse quenzen für die Theoriebildung anbelangt, weit über die Ökonomie im herkömmli chen Sinn hinaus; der revidierte verfügungsrechtliche Ansatz wird, wenn hier auch nicht systematisch ausgearbeitet, zur Gesellschaftstheorie auf individualistischer Grundlage. Daß solche Überlegungen - etwa bei Adam Smith - im Grunde genommen auf die Anfänge der Wirtschaftswissenschaft verweisen, sei lediglich am Rande vermerkt. Die im letzten Teil der Untersuchung vorgestellten Fallstudien zeigen, daß es die vorgeschlagenen Korrekturen des verfügungsrechtlichen Ansatzes erlauben, ökono mische Realität differenziert zu erfassen. Die Beispiele für praktizierte Verfassungs regelungen geben zudem vielfältige Gestaltungsanregungen. Die Untersuchung von Hans-Christian Riekhof ist theoretisch und praktisch in einem. Sie ist auch provozierend. Insofern wäre es verfehlt, ihr den unverbindlichen Wunsch mitzugeben, daß man sie freundlich aufnehmen möge. Sachlich diskutiert sollte sie werden! GÜNTHER SCHANZ Vorwort Wenn man sich längere Zeit mit einem bestimmten Thema befaßt hat und nunmehr ein Ergebnis präsentiert, dann drängt sich die Frage auf, inwieweit die eigenen Ausfüh rungen den ursprünglich anvisierten Adressatenkreis auch wirklich erreichen wer den.

Autorentext
Dr. Hans-Christian Riekhof ist Professor an der privaten Fachhochschule Göttingen und Consultant. Zuvor war er in leitender Position bei der Beiersdorf AG.

Klappentext

anvisierten Adressatenkreis auch wirklich erreichen wer­ den.



Inhalt

1. Normative und realwissenschaftliche Begründung von Unternehmensver-fassungen.- 1.1. Unternehmensverfassungen in normativer Perspektive.- 1.1.1. Die normative Begründung einer ,Reform der Unternehmensverfassung'.- 1.1.2. Logische Probleme normativer Begründungsstrategien.- 1.1.3. Epistemologische Folgen eines konsequenten Normativismus.- 1.2. Unternehmensverfassungen in real wissenschaftlicher Perspektive.- 1.2.1. Normative Ordnung in wertfreier Betrachtung.- 1.2.2. Regeln menschlichen Zusammenlebens und Regelhaftigkeiten menschlichen Verhaltens.- 1.2.3. Rechtliche Normierung in der Theorie der Verfügungsrechte.- 2. Grundzüge der Theorie der Verfügungsrechte.- 2.1. Der Ausgangspunkt: Leitideen und Defizite des ökonomischen Programms.- 2.1.1. Das individuelle Nutzenstreben als inhaltliche Leitidee des ökonomischen Programms.- 2.1.2. Der methodologische Individualismus als forschungslogische Leitidee des ökonomischen Programms.- 2.1.3. Das institutionelle Vakuum der neoklassischen Ökonomie.- 2.2. Die Grundstruktur der verfügungsrechtlichen Theorie.- 2.2.1. Vom ,Gütertausch'zum ,Tausch von Verfügungsrechten'.- 2.2.2. Die ,Internalisierung externer Effekte'durch die Verfügungsrechtsstruktur.- 2.2.3. Das Transaktionskostenkonzept.- 2.3. Die Heuristik der verfügungsrechtlichen Theorie.- 2.3.1. ,ökonomische'Argumente in den Rechtswissenschaften.- 2.3.2. ,Ökonomische'Argumente in den Geschichtswissenschaften.- 2.3.3. Der verfügungsrechtliche Ansatz als Beitrag zu einer individualistischen Gesellschaftstheorie.- 3. Das Menschenbild der verfügungsrechtlichen Theorie.- 3.1. Zum methodischen Stellenwert von Verhaltensannahmen.- 3.1.1. Der Realitätsbezug von Annahmen.- 3.1.2. Der Informationsgehalt von Annahmen.- 3.1.3. Der Wahrheitsgehalt von Annahmen.- 3.2. Verhaltensannahmen in der verfügungsrechtlichen Theorie.- 3.2.1. Die Behandlung des Motivationsproblems.- 3.2.2. Die Behandlung des Informationsproblems.- 3.2.3. Schlußfolgerungen: Neoklassische Elemente in der Theorie der Verfügungsrechte.- 3.3. Folgelasten eines unrealistischen Menschenbildes.- 3.3.1. Die Illusion macht- und konfliktfreier Organisationen.- 3.3.2. Der ,Mythos vom Eigentum'.- 3.3.3. Das ungelöste Problem sozialer Steuerung.- 3.4. Der Entwurf eines realistischen Menschenbildes.- 3.4.1. ökonomisches Programm und neuere Verhaltenstheorie.- 3.4.2. Hedonistischer Kalkül und Idee der Gratifikation.- 3.4.3. Subjektive Rationalität als Konsequenz.- 4. Verfügungsrechte in Unternehmensverfassungen.- 4.1. Verfügungsrechte in verhaltenstheoretischer Interpretation.- 4.1.1. Verfügungsrechte als Gratifikationspotentiale.- 4.1.2. Soziale Steuerung durch Verfügungsrechte.- 4.2. Unternehmensverfassungen und die Idee des Sozialverbandes.- 4.2.1. Märkte und Organisationen im Lichte des Austauschkonzeptes.- 4.2.2. Unternehmensverfassungen und das Modell der Ressourcen-zusammenlegung.- 4.3. Die gesetzliche Verankerung von Mitarbeiter-Verfügungsrechten.- 4.3.1. Transaktionskosten geplanter und spontaner Ordnungen.- 4.3.2. Transaktionskosten der Mitbestimmungsgesetzgebung.- 4.4. Transaktionskosten materieller Mitarbeiter-Verfügungsrechte.- 4.4.1. Verhaltenswirkungen materieller Mitarbeiter-Verfügungsrechte.- 4.4.2. Materielle Mitarbeiter-Verfügungsrechte im Vergleich.- 4.5. Transaktionskosten immaterieller Mitarbeiter-Verfügungsrechte.- 4.5.1. Verhaltenswirkungen immaterieller Mitarbeiter-Verfügungs- rechte.- 4.5.2. Immaterielle Mitarbeiter-Verfügungsrechte und der veränderte Einfluß des Managements.- 5. Fallstudien zu Verfügungsrechten in Unternehmensverfassungen.- 5.1. Mitarbeiter-Verfügungsrechte durch eine paritätische Kapitalbeteiligung.- 5.1.1. Zielsetzungen der freiwilligen Umverteilung von Verfügungsrechten.- 5.1.2. Bündelung der Verfügungsrechte durch einen Mitarbeiter-Pool..- 5.1.3. Differenzierte Mitarbeiter-Verfügungsrechte als Leistungsanreiz.- 5.1.4. Verfügungsrechte der Mitarbeiter über die Kapitalanteile.- 5.1.5. Internalisierung externer Effekte durch die Verfügungsrechtsstruktur.- 5.2. Mitarbeiter-Verfügungsrechte durch Mitbestimmung und Kapitalbeteiligung.- 5.2.1. Zielsetzungen der Schaffung von Mitarbeiter-Verfügungsrechten.- 5.2.2. Verfügungsrechte leitender Angestellter durch Mitbestimmung auf Unternehmensebene.- 5.2.3. Verfügungsrechte der Belegschaft durch Gruppenstrukturen in den Abteilungen.- 5.2.4. Mitarbeiter-Verfügungsrechte im Hinblick auf Gewinn und Kapital.- 5.3. Mitarbeiter-Verfügungsrechte und ,neutralisiertes Kapital'.- 5.3.1. Die partizipative Entwicklung der Unternehmensverfassung.- 5.3.2. Zielsetzungen der Verwirklichung von Mitarbeiter-Verfügungsrechten.- 5.3.3. Paritätische Mitbestimmung durch eine Mitarbeiterbeteiligungs-genossenschaft.- 5.3.4. Information der Mitarbeiter durch einen Wirtschaftsrat.- 5.3.5. Mitarbeiter-Verfügungsrechte im Urteil der Betroffenen.- Schlußbemerkungen.- Literatur.

Produktinformationen

Titel: Unternehmensverfassungen und Theorie der Verfügungsrechte
Untertitel: Methodische Probleme, theoretische Perspektiven und exemplarische Fallstudien
Autor:
EAN: 9783409139007
ISBN: 978-3-409-13900-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Management
Anzahl Seiten: 280
Gewicht: 488g
Größe: H244mm x B170mm x T15mm
Jahr: 1984
Auflage: 1984

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