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Musikgeschichte Dänemarks

  • Kartonierter Einband
  • 385 Seiten
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Vor nicht langer Zeit stellte ein dänischer Repräsentant der klassischen Musik fest: Kein Land in Europa weise eine höhere Komponi... Weiterlesen
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Beschreibung

Vor nicht langer Zeit stellte ein dänischer Repräsentant der klassischen Musik fest: Kein Land in Europa weise eine höhere Komponistendichte auf als seine Heimat. Für die Entwicklung im 20. Jahrhundert kann dieses leicht überspitzte Statement tatsächlich einen gewissen Wahrheitswert beanspruchen. Doch wie sieht es mit den Anfängen und der frühen Neuzeit aus? Hier zeigen sich noch zahlreiche weiße Flecken auf der Karte der Musiklandschaft Dänemarks. Dabei ist kaum bekannt, dass die ersten europäischen Musikinstrumente aus kulturhistorischer Frühzeit im heutigen Dänemark geborgen wurden. Aus dem Mittelalter sind bislang nur wenige originale Werke aufgetaucht, die Zeugnisse von aufgezeichneter Musik verdichten sich erst in der Renaissance. Die Regentschaft König Christian IV führt zu einer Hochblüte der Musik im Norden: Christian IV. bindet Musiker aus verschiedenen europäischen Ländern an seinen Hof und entsendet talentierte eigene Kräfte zur Ausbildung nach Venedig. Zwischen 1650 und 1750 dominieren italienische Komponisten das Musikleben, unterbrochen von Phasen, in denen am Kopenhagener Hof der französische Stil bevorzugt wird. Die beginnende Emanzipation vom deutschen Einfluss in Politik und Wirtschaft in der späten Monarchie und das gleichzeitige Aufstreben bürgerlicher Kräfte lassen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die ersten dänischen Opern entstehen, die einer nationalromantischen Ausrichtung Vorschub leisten. Mit Niels Wilhelm Gade und Carl Nielsen treten schließlich zwei Komponisten mit Weltgeltung in Erscheinung. Unter den Kulturschaffenden der Moderne ist es Else Marie Pade, die noch vor Karlheinz Stockhausen mit elektronischen Klängen experimentiert. Im 21. Jahrhundert verzweigen sich die neu eingeschlagenen Wege in vielfältige individuelle Künstlerbiographien.

Klappentext

Vor nicht langer Zeit stellte ein dänischer Repräsentant der klassischen Musik fest: Kein Land in Europa weise eine höhere Komponistendichte auf als seine Heimat. Für die Entwicklung im 20. Jahrhundert kann dieses leicht überspitzte Statement tatsächlich einen gewissen Wahrheitswert beanspruchen. Doch wie sieht es mit den Anfängen und der frühen Neuzeit aus? Hier zeigen sich noch zahlreiche weiße Flecken auf der Karte der Musiklandschaft Dänemarks. Dabei ist kaum bekannt, dass die ersten europäischen Musikinstrumente aus kulturhistorischer Frühzeit im heutigen Dänemark geborgen wurden. Aus dem Mittelalter sind bislang nur wenige originale Werke aufgetaucht, die Zeugnisse von aufgezeichneter Musik verdichten sich erst in der Renaissance. Die Regentschaft König Christian IV führt zu einer Hochblüte der Musik im Norden: Christian IV. bindet Musiker aus verschiedenen europäischen Ländern an seinen Hof und entsendet talentierte eigene Kräfte zur Ausbildung nach Venedig. Zwischen 1650 und 1750 dominieren italienische Komponisten das Musikleben, unterbrochen von Phasen, in denen am Kopenhagener Hof der französische Stil bevorzugt wird. Die beginnende Emanzipation vom deutschen Einfluss in Politik und Wirtschaft in der späten Monarchie und das gleichzeitige Aufstreben bürgerlicher Kräfte lassen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die ersten dänischen Opern entstehen, die einer nationalromantischen Ausrichtung Vorschub leisten. Mit Niels Wilhelm Gade und Carl Nielsen treten schließlich zwei Komponisten mit Weltgeltung in Erscheinung. Unter den Kulturschaffenden der Moderne ist es Else Marie Pade, die noch vor Karlheinz Stockhausen mit elektronischen Klängen experimentiert. Im 21. Jahrhundert verzweigen sich die neu eingeschlagenen Wege in vielfältige individuelle Künstlerbiographien.



Inhalt

Zur Einführung
1. Frühgeschichte und Wikinger-Ära
2. Rezeption der Ars antiqua und Mehrstimmigkeit
3. Polyphone Musik des 16. Jahrhunderts
4. Die Motettenkunst Mogens Pedersøns und ihr Umfeld
5. Die Musik am Hof Christian IV. und die Emanzipation der Instrumentalmusik im 17. Jahrhundert
6. Diderik Buxtehude
7. Die Anfänge der dänischen Oper
8. Ensemblewerke und Klavierstücke im Übergang zur klassischen Periode
9. Auf dem Weg zur Nationaloper
10. Frühromantisches Lied, Chorwerk und Solowerke für Klavier
11. "Nordische" und lyrische Töne
12. Im Umfeld Gades
13. Carl Nielsens Werk als Sonderphänomen
14. Spätromantische Symphonik im Übergang zur polytonalen Moderne
15. 20. Jahrhundert
16. Von 1960 bis zur Gegenwart
17. Musik von Frauen in Dänemark
18. Tendenzen in der neueren dänischen Musikgeschichte
Dänemark-Karte mit Ortsregister
Sachregister
Personenregister
Literaturverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Musikgeschichte Dänemarks
Autor:
EAN: 9783828830196
ISBN: 978-3-8288-3019-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 385
Gewicht: 600g
Größe: H212mm x B147mm x T20mm
Veröffentlichung: 01.09.2012
Jahr: 2012
Auflage: 1., Aufl.