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Bedingungskonstellationen paranoid-halluzinatorischer Syndrome

  • Kartonierter Einband
  • 116 Seiten
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"Die durch Symptome und Verlauf repräsentierten Krankheitsbestandteile, die Zusammenhänge, in die sie eingefügt sind, die Vor... Weiterlesen
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Beschreibung

"Die durch Symptome und Verlauf repräsentierten Krankheitsbestandteile, die Zusammenhänge, in die sie eingefügt sind, die Vorgänge, aus denen sie sich ergeben, die Faktoren, durch die sie bedingt sind . . machen in der Besonderheit ihres Zusam menhanges . . . das Wesen des klinischen Aufbaues der Psychose aus. " Dieser Satz, den K. BIRNBAUM 1919 schrieb, ist aus der klinischen Erfahrung abgeleitet, einer Erfah rung, die im Laufe der Jahre immer wieder in theoretischen Konzepten [6,7,79, 124, 125, 138, 195, 198, 214] und kasuistischen Darstellungen [4, 55, 83, 174, 175] Ausdruck gefunden hat. Es blieb jedoch bei kasuistischen Evidenz-Erlebnissen und der Illustration von Denkmöglichkeiten mit klinischen Fakten; die in dieser Anschauung enthaltene methodische Vorschrift für die Analyse der komplexen klinischen Gegeben heiten wurde hingegen bisher kaum befolgt, aus theoretischen Gründen einerseits, aus methodischen und praktischen Gründen andererseits. 1. 1 Das psychiatrische Problem Ein theoretisches Hindernis hatte BIRNBAUM [22] selbst aufgebaut. Mit der Tren nung in pathogenetische und pathoplastische Faktoren postulierte er eine Hierarchie der Faktoren, die der Psychose zugrunde liegen könnten. RÜMKE [171] wies darauf hin, daß eine so verstandene Strukturanalyse in die Richtung monokausalen Denkens drängt, da der pathogenetische Faktor schließlich als einziger kausaler Faktor er scheint. Die Suche nach einem pathogenetischen Faktor aber steht der Analyse einer Vielzahl von Faktoren und deren Zusammenhang mit dem Aufbau der Psychose zwangsläufig entgegen.

Klappentext

"Die durch Symptome und Verlauf repräsentierten Krankheitsbestandteile, die Zusammenhänge, in die sie eingefügt sind, die Vorgänge, aus denen sie sich ergeben, die Faktoren, durch die sie bedingt sind . .. machen in der Besonderheit ihres Zusam­ menhanges . . . das Wesen des klinischen Aufbaues der Psychose aus. " Dieser Satz, den K. BIRNBAUM 1919 schrieb, ist aus der klinischen Erfahrung abgeleitet, einer Erfah­ rung, die im Laufe der Jahre immer wieder in theoretischen Konzepten [6,7,79, 124, 125, 138, 195, 198, 214] und kasuistischen Darstellungen [4, 55, 83, 174, 175] Ausdruck gefunden hat. Es blieb jedoch bei kasuistischen Evidenz-Erlebnissen und der Illustration von Denkmöglichkeiten mit klinischen Fakten; die in dieser Anschauung enthaltene methodische Vorschrift für die Analyse der komplexen klinischen Gegeben­ heiten wurde hingegen bisher kaum befolgt, aus theoretischen Gründen einerseits, aus methodischen und praktischen Gründen andererseits. 1. 1 Das psychiatrische Problem Ein theoretisches Hindernis hatte BIRNBAUM [22] selbst aufgebaut. Mit der Tren­ nung in pathogenetische und pathoplastische Faktoren postulierte er eine Hierarchie der Faktoren, die der Psychose zugrunde liegen könnten. RÜMKE [171] wies darauf hin, daß eine so verstandene Strukturanalyse in die Richtung monokausalen Denkens drängt, da der pathogenetische Faktor schließlich als einziger kausaler Faktor er­ scheint. Die Suche nach einem pathogenetischen Faktor aber steht der Analyse einer Vielzahl von Faktoren und deren Zusammenhang mit dem Aufbau der Psychose zwangsläufig entgegen.



Inhalt

1. Einleitung.- 1.1 Das psychiatrische Problem.- 1.2 Das methodische Problem.- 1.3 Die Fragestellung.- 1.3.1 Die therapeutische Belastung.- 1.3.2 Die elektrencephalographische Modifikation.- 1.4 Zusammenfassung.- 2. Methodik.- 2.1 Umgrenzung des Kollektivs. Erfassung und Dokumentation der Merkmale.- 2.2 Statistische Methoden.- 2.3 Darstellung der Befunde.- 3. Befunde.- 3.1 Die Kranken.- 3.1.1 Klinische Abgrenzung.- 3.1.2 Hintergrund des Kollektivs (anamnestische Daten).- 3.1.3 Vorverlauf der Psychose (spezielle Anamnese).- 3.1.4 Struktur des Kollektivs (Korrelationen).- 3.1.5 Zusammenfassung und Interpretation.- 3.2 Die psychopathologischen Merkmale.- 3.2.1 Aufnahmebefund (Abgrenzung und Häufigkeiten).- 3.2.2 Verlaufsprofile unter Pharmakotherapie.- 3.2.3 Einflüsse auf das psychopathologische Verlaufsprofil (Korrelationen).- 3.2.4 Zusammenfassung und Interpretation.- 3.3 Die Pharmakotherapie.- 3.3.1 Medikations-Profil.- 3.3.2 Einflüsse auf das Medikations-Profil (Korrelationen).- 3.3.3 Zusammenfassung und Interpretation.- 3.4 Die elektrencephalographischen Befunde (EEG).- 3.4.1 EEG-Merkmale.- 3.4.1.1 Erfassung und Dokumentation.- 3.4.1.2 Beschreibung der EEG-Merkmale.- 3.4.1.3 Häufigkeiten.- 3.4.1.4 Interkorrelationen.- 3.4.2 Elektrencephalographisch-psychopathologische Korrelationen.- 3.4.2.1 Querschnitts-Befunde.- 3.4.2.2 Längsschnitt-Befunde.- 3.4.3 Zusammenfassung.- 4. Diskussion.- 4.1 Zur Dynamik der psychotischen Störung.- 4.2 Zum Niveau der psychotischen Störung.- 4.2.1 Bedingungen des schizophrenen Defektes.- 4.2.2 Bedingungen des hirnorganischen Psychosyndroms.- 4.3 Zur elektrencephalographischen Reagibilität.- 5. Zusammenfassung.- Literatur.- Namenverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Bedingungskonstellationen paranoid-halluzinatorischer Syndrome
Untertitel: Zugleich ein methodischer Beitrag zur Untersuchung psychopathologisch-elektrencephalographischer Korrelationen
Autor:
EAN: 9783540042785
ISBN: 978-3-540-04278-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 116
Gewicht: 216g
Größe: H244mm x B170mm x T6mm
Jahr: 1968

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