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Händel unter Deutschen

  • Kartonierter Einband
  • 114 Seiten
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Die Musik Georg Friedrich Händels (1685 - 1759) wird in Deutschland weit weniger wertgeschätzt als die Musik Johann Sebastian Bach... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Musik Georg Friedrich Händels (1685 - 1759) wird in Deutschland weit weniger wertgeschätzt als die Musik Johann Sebastian Bachs. Im deutschen Musikleben führen die Werke Händels mehr oder weniger ein Schattendasein. Händel ist halt der Komponist des "Messias", des "Xerxes", der "Feuerwerks"- und "Wassermusik". Auch innerhalb der deutschen Musikforschung findet Händel nicht das gebührende Interesse, das er verdient hat, ungeachtet der Verdienste der deutschen Händel-Gesellschaften in Göttingen und Halle und der Hallischen-Händel Ausgabe. Grund genug nach der Geschichte und Gegenwart der deutschen Händel-Rezeption zu fragen, nach den Vorurteilen und Urteilen, die über einen Komponisten gefällt wurden, der in Deutschland geboren wurde, den die Briten aber ihr Eigen nennen. Der "Musik-Konzepte"- Band "Händel unter Deutschen" spannt einen rezeptionsgeschichtlichen Bogen von der Berliner Spätaufklärung des ausgehenden 18. Jahrhunderts, über Gervinus, der 1856 eine Deutsche Händelgesellschaft gründete, behandelt die Händel-Renaissance der 1920er Jahre im Zusammenhang mit dem Händel-Zerrbild des Nationalsozialismus und reicht bis zur Händel-Pflege zweier deutscher Staaten in der jüngsten Vergangenheit.

Klappentext

Trotz Neuentdeckung und Wiederaufführung lange Zeit vergessener Opern in letzter Zeit wird Georg Friedrich Händel in Deutschland meist nur als Komponist des "Messias" oder der "Feuerwerks-" und "Wassermusik" wahrgenommen. Dies ist Anlass dafür, in dem vorliegenden Band die Rezeptionsgeschichte Händels in Deutschland vom späten 18. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit zu untersuchen.



Inhalt

- Vorwort - Gudrun Busch: Die deutsche Händel-Rezeption in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - Bernd Edelmann: Der bürgerliche Händel. Deutsche Händel-Rezeption von 1800 bis 1850 - Martin Geck: Shakespeare und Händel. Aufstieg, Peripetie und Niedergang eines kulturgeschichtlichen Diskurses - Isabelle Müntzenberger: "Händel-Renaissance(n)". Aspekte der Händel-Rezeption der 1920er Jahre und der Zeit des Nationalsozialismus - Dietrich Helms: Westöstlicher Händel. Die "Opernrenaissance" in den beiden deutschen Staaten - Abstracts - Bibliografische Hinweise - Zeittafel - Autorinnen und Autoren

Produktinformationen

Titel: Händel unter Deutschen
Editor:
EAN: 9783883778297
ISBN: 978-3-88377-829-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Edition Text + Kritik
Genre: Musik
Anzahl Seiten: 114
Gewicht: 180g
Größe: H235mm x B149mm x T9mm
Veröffentlichung: 01.01.2006
Jahr: 2006
Auflage: 1. Aufl. 2006