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Beiträge zur Epidemiologie von Infektionskrankheiten am Modell der humanen Herpesviren

  • Kartonierter Einband
  • 96 Seiten
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Die Herpesviren sind in der belebten Natur mit ca. 50 befallenen Tierspecies weitverbreitete Infektionserreger. In der virologisch... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Herpesviren sind in der belebten Natur mit ca. 50 befallenen Tierspecies weitverbreitete Infektionserreger. In der virologischen Klassi fikation sind sie durch eine einheitliche morphologische Struktur gekenn zeichnet: AIle Vertreter dieser Gruppe besitzen eine zentrale doppelstriin gige DNS, eingeschlossen in ein ikosaederformiges Kapsid mit 162 Kap someren. Nach auBen ist das Nukleokapsid von einer lipidhaltigen Hulle (envelope) umgeben. Das infektionstuchtige, komplette Virion miBt 180 nm im Durchmesser. Ais charakteristische Eigenschaft ihrer Gruppe konnen die Herpesviren unter Auflosung der Zwischenzellwiinde von einer infizierten Zelle zur anderen gelangen und so das Blut-Lymphbahn system umgehen (Herpes von &pn Pds. IV = kriechen). Dadurch entstehen Rie senzellen (Zytomegalie von Zvroc; = Zelle und j18YrxC; = groB) und Syncy tien. Trotz der hochgradigen elektronenoptischen Ahnlichkeit bestehen bei den einzelnen Herpesviren erhebliche biologische und immunologi sche Unterschiede, die sich in einer reichhaltigen Pathologie des Infek tionstriigers niederschlagen. Beim Menschen sind bisher folgende Herpes viren bekannt: 1. Herpes-simplex-Virus (= Herpesvirus hominis; HSV) Typ 1 ("orale") Typ 2 ("genitale") 2. Varizellen-Zoster-Virus (VZV) 3. Cytomegalievirus (CMV) 4. Epstein-Barr-Virus (EBV) Daneben existiert noch ein wei teres Herpesvirus, das den Menschen infizieren kann, das sogenannte B-Virus des Affen. Eine solche Infektion, die unter dem Bild einer Encephalomeningomyelitis stets letal verliiuft, stellt jedoch immer nur einen Einzelfall dar (AffenbiBwunde), wobei der Mensch das Endglied der Infektionskette bildet. Unter den humanen Herpesviren besitzt das HSV in den Nagetieren ein breites Wirtsspektrum, wiihrend die drei ubrigen Vertreter dieser Virusgruppe praktisch nur auf den Menschen beschriinkt sind.

Inhalt

1. Einleitung.- 2. Methodik und Probanden.- 2.1 Bestimmung der Serumantikörper ohne Immunglobulindifferenzierung.- 2.1.1 Testdurchführung.- 2.1.2 Antigenpräparation.- 2.2 Bestimmung der Serum-IgM-Antikörper.- 2.2.1 Quantitative Bestimmung der Immunglobuline.- 2.2.2 Isolierung der Serum-IgM-Fraktion.- 2.2.3 Bestimmung der Serum-IgM-Antikörper mit der indirekten Immunfluorescenz (IFT).- 2.2.4 Bestimmung der Serum-IgM-Antikörper mit einem Enzymimmuntest (ELIZA-Technik).- 2.2.5 Probanden.- 2.3 Molekularbiologische Untersuchungen.- 2.3.1 Virus und Zellen.- 2.3.2 Isolierung der Virus DNA.- 2.3.3 DNA-Spaltung.- 2.3.4 Bestimmung der Schmelzkurven der CMV-DNA-Hybride.- 3. Statistische Auswertungen.- 3.1 Vorbemerkung.- 3.2 Berechnung der Infektionsprävalenz.- 3.3 Berechnung der Infektionsincidenz.- 3.3.1 Infektionskinetisches Modell I.- 3.3.2 Infektionskinetisches Modell II.- 3.3.3 Konstruktion der Modellkurven.- 3.3.3.1 Transformationsmethodik zu Modell I.- 3.3.3.2 Transformationsmethodik zu Modell II.- 3.3.4 Beurteilung der Kurvenadaptation.- 4. Ergebnisse und Diskussion.- 4.1 Untersuchungen über die Häufigkeit der praenatalen Virusinfektionen.- 4.2 Infektionskinetik der humanen Herpesviren.- 4.2.1 Varizellen-Zoster-Virus.- 4.2.2 Cytomegalievirus.- 4.2.3 Epstein-Barr-Virus.- 4.2.4 Herpes-simplex-Virus.- 4.2.5 Beurteilung des postnatalen Antikörperabfalles.- 4.2.6 Diagnostische Auswertung der serologischen Befunde.- 4.3 Infektionskinetik anderer Viruskrankheiten und von Mycoplasma pneumoniae.- 4.3.1 Enteroviren.- 4.3.2 Masern und Röteln.- 4.3.3 Mumps, Influenza B, Adenovirus und Mycoplasma pneumoniae.- 4.4 Untersuchungen zur Diagnostik rezidivierender Herpes-Erkrankungen.- 4.4.1 Untersuchungen über Cytomegalierezidive bei Gesunden und während der Schwangerschaft.- 4.4.2 Nachweis von CMV-IgM-Antikörpern mit dem Enzymimmuntest (ELIZA).- 4.4.3 Untersuchungen zur Diagnostik primärer und sekundärer HSV-Infektionen.- 4.4.4 Untersuchungen zum Nachweis typen- und stammspezifischer Herpesinfektionen.- 4.4.4.1 Typendiagnostik von HSV-I-und II-Infektionen.- 4.4.4.2 Untersuchungen zur Typen- bzw. Stammspezifität von CMV-Infektionen.- a) serologische Untersuchungen.- b) molekularbiologische Untersuchungen.- 4.5 Schlußfolgerungen und Ausblick.- 5. Zusammenfassung.- 6. Literatur.

Produktinformationen

Titel: Beiträge zur Epidemiologie von Infektionskrankheiten am Modell der humanen Herpesviren
Untertitel: Vorgelegt von R. Haas in der Sitzung vom 22. April 1978
Autor:
EAN: 9783540089926
ISBN: 978-3-540-08992-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 96
Gewicht: 160g
Größe: H235mm x B155mm x T5mm
Jahr: 1978

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